Größerer Wille war entscheidend
Für SV-Kapitän Authenrieth war es „ein geiler Kampf mit viel Hektik und Nervosität“. Der Vorlagengeber zum 3:1 weiter: „Für viele unserer jungen Spieler war es das erste entscheidende Spiel im Seniorenbereich. Am Ende hat der größere Wille über den Spielausgang entschieden. Ich freue mich auf das Finale gegen Dühren, wo wir auf viele ehemalige Bekannte treffen werden.“
Spielball als Souvenir
Co-Trainer Heinlein sagte über seinen direkt verwandelten Eckball, der Rohrbach auf die Siegerstraße brachte: „Ich habe gesehen, dass der Torwart ziemlich weit in der langen Ecke steht und habe daher den Ball aufs kurze Eck gezielt. Es war ein kurioses Tor in einem so wichtigen Halbfinale.“ Nach dem Abpfiff wollte der Defensivspieler den Spielball als persönliches Souvenir nicht mehr aus den Händen geben.
Es wurde mächtig gefeiert
Die Feierlichkeiten bei lautem Gesang und dröhender Musik in der SV-Umkleidekabine wurden anschließend mit einem gemeinsamen Abendessen im Vereinsheim, gesponsert von der Vorstandschaft, bis in die frühen Stunden fortgesetzt. Der Traum von der Rohrbacher Finalteilnahme ging in Erfüllung. Jetzt soll das Ganze mit dem Pokalsieg noch abgerundet und zu Ende gebracht werden.
Finale am 17. Mai nicht in Sinsheim
Laut Aussage des Fußballkreisvorsitzenden Johannes Schinko kommt der Spielort Sinsheim am 17. Mai nicht in Frage. Gegenüber bwa-sport.de sagte der Kreisvorsitzender: "Auch wenn für Rohrbach und Dühren das dortige Gmelin-Stadion geografisch optimal wäre, so kann an diesem Mittwochabend aufgrund des zeitgleichen Fohlenmarktes kein Spiel dieser Größe ausgetragen werden. Es würden schlichtweg die erforderlichen Parkmöglichkeiten fehlen, auch die Zufahrtswege wären sehr eingeschränkt."
Fotos: BWA