Das späte 1:0 durch Benjamin Hübner gegen Eintracht Frankfurt hat die TSG Hoffenheim vor dem Megagipfel am Samstag (15:30 Uhr) bei Borussia Dortmund in eine gute Ausgangsposition gebracht. Mit dem Last-Minute-Sieg sind die Kraichgauer an den Westfalen vorbeigezogen und liegen nun in der Bundesligatabelle um einen Punkt besser auf Platz drei. Ein Remis würde, im mit über 80.000 Zuschauern restlos ausverkauften Signal-Iduna-Park, schon reichen, um im Endspurt für die direkte Champions League Qualifikation die Nase hauchdünn vorne zu haben. „Das Tabellenbild ist so rum schon schöner. Der Druck liegt nun bei Dortmund. Sie müssen, wir wollen. Dennoch brauchen wir keinen Motivationsschub, bauen nicht zusätzlich Druck auf den Gegner auf. Wir machen keine Psychospiele, um den Gegner zu verunsichern, wie es die Bayern öfters machen“, sagte TSG-Trainer Julian Nagelsmann im Vorausblick und fügt hinzu: „Das Kribbeln ist schon zu spüren. Angst oder Druck gibt es für uns keinen, vielmehr pure Vorfreude auf ein Spiel, das wir uns erarbeitet haben.“
Ob am Ende Platz drei oder vier – das Saisonfazit im zehnten Erstligajahr ist schon jetzt ein riesen Erfolg. Der Dorfverein hat sich erstmals für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert, wird in der Saison 2017/18 auf Europatour gehen. 58 Punkte sind bereits Vereinsrekord – die Marke der Aufstiegssaison 2008/09 mit 55 Punkten ist geknackt.
Gelingt 1899 Hoffenheim der große Coup im Dortmunder Hexenkessel?
Mit großem Selbstvertrauen ins Millionenspiel auf dem Weg zur Champions League













