Holt der FC Bayern Niklas Süle und Sebastian Rudy?

Hoffenheims Nationalspieler angeblich bereits klar mit dem Rekordmeister

Laut der neuen Ausgabe von Bild am Sonntag soll der FC Bayern München im Sommer die beiden Hoffenheimer deutschen Nationalspieler Niklas Süle und Sebastian Rudy verpflichten. Demnach sind beide Transfers „verhandelt und verabredet“. Lediglich die Unterschriften fehlen, was in den kommenden Tagen und Wochen nachgeholt werden soll. Der 21-jährige Süle soll der hochbelasteten Innenverteidigung der Münchner Stabilität geben, in der sich mit dem dauerverletzten Holger Badstuber, Javi Martinez und Jerome Boateng beinahe nur verletzungsanfällige Spieler tummeln. Das Hoffenheimer Eigengewächs gehört zu den begehrtesten Innenverteidigern der Bundesliga. Der gebürtige Frankfurter spielte sich spätestens bei den Olympischen Spielen im Sommer ins Rampenlicht, bei denen er mit der deutschen Mannschaft die Silbermedaille gewann.

Sebastian Rudy ist der Taktgeber im TSG-Mittelfeld

Bundestrainer Joachim Löw machte Süle vor kurzem zum Nationalspieler. Das Problem für Bayern: Der kopfballstarke Defensiv-Mann, an dem im Sommer bereits mehrere Vereine dran waren, ist bis 2019 vertraglich gebunden. Laut BamS steht eine Ablöse von rund 25 Millionen Euro im Raum. Über die exakte Höhe sowie die Vertragslaufzeit soll noch verhandelt werden.
Rudy andererseits soll ablösefrei kommen, da der Vertrag des Allrounders im Sommer ausläuft. Der Bild am Sonntag zufolge habe er bereits Coach Julian Nagelsmann über eine Vertragsunterschrift in München bis 2020 informiert.

1899-Manager Alexander Rosen vor kurzem im Interview: "Ein Verkauf von Sebastian ist für uns kein Thema, weil wir sowohl im letzten Winter wie im Sommer die sportliche Qualität halten wollten. Deshalb gab's erst vor wenigen Tagen ein Treffen mit seinem Berater. Wir würden gerne mit ihm verlängern". Der 26-jährige Rudy spielt seit 2010 für Hoffenheim und führt die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann mittlerweile auch als Kapitän aufs Feld. Auch für Rosen ist der Mittelfeldspieler längst unverzichtbar geworden: "Bei Sebastian kommt dazu, dass er nach Andreas Beck die zweitmeisten Spiele für die TSG absolviert hat und deshalb auch ein Gesicht des Klubs ist."

Fotos: Kraichgaufoto.

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