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Überragende Gewinnermentalität - Göttliche Hilfe - Lehmanns falsche Prognose
Im zwölften Versuch war es endlich soweit!
Montag, 7. Oktober 2019

Im zwölften Versuch hat es endlich geklappt, und das in einer Situation, wo nur die kühnsten Optimisten an den historisch ersten Sieg der TSG Hoffenheimer beim FC Bayern geglaubt haben. Hatte bwa-sport.de im Vorfeld bereits eine Vorahnung, als TSG-Trainer Alfred Schreuder bei der Pressekonferenz vor der Partie die Frage gestellt wurde, „ob die Bayern nach der 7:2-Champions League-Gala in London womöglich eine angeschlagen wirkende Hoffenheimer Mannschaft womöglich unterschätzen könnten?“ Im Nachhinein scheint dies einer der Gründe gewesen zu sein, dass der Tabellenführer nicht mehr an die Leistungen in der Königsklasse anknüpfen konnte. Klar, die Kraichgauer hatten auch das nötige Glück auf ihrer Seite und waren gegenüber den letzten Spielen dieses Mal sehr effizient bei der Chancenverwertung. Anders die in der Defensive anfälligen Bayern, die mehr als ein halbes Duzend klarer Chancen liegen ließen.

Mit geballten Fäusten brüllt TSG-Coach Alfred Schreuder seine Freude über den Sieg heraus

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Im zwölften Versuch war es endlich soweit

Nach neun Niederlagen und zwei Unentschieden war es an diesem historischen 5. Oktober 2019 nun soweit. Nach dem unvergesslichen 1:2 in der Aufstiegssaison 2008/09, wo die damalige Rangnick-Truppe als Tabellenführer an die Isar reiste und erst in der Schlussphase die Niederlage kassierte, folgte nach einem 0:2, 0:4, 1:7, 0:2, 3:3, 0:4, 0:2, 1:1, 2:5 und 1:3 jetzt der erste 2:1-Auswärtssieg.

Die "Stimme der Bayern" irrte gewaltig

Münchens legendärer Stadionsprecher Stephan Lehmann war in der Halbzeitpause beim Stande von 0:0 noch optimistisch. Im Gespräch mit bwa-sport.de sagte der 57-jährige gebürtige Münchner: „Dass die Bayern nach einer Europapokalgala unter der Woche sich im anschließenden Bundesligaspiel etwas schwer tun, war schon in den 70er-Jahren der Fall. Dies wird sich aber in der zweiten Hälfe ändern und in Richtung klaren Heimsieg wenden.“ Doch der ehemalige bekannte und beliebte Radio-Moderator, der seit 1996 die Funktion des Stadionsprechers beim Rekordmeister begleitet, sollte sich irren, wie er später auch sportlich fair zugab: „Hoffenheim hat es gut gemacht, auch wenn sie wenig Torchancen hatten. Die Niederlage ist zu einem frühen Zeitpunkt der Saison für die Bayern aber noch verkraftbar.“

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ging die TSG in München zur Sache

Sieg in aller Stille genießen - Dank an göttlichen Beistand

TSG-Präsident Peter Hofmann war Stolz auf die Leistung der Mannschaft: „Es war ein Sieg, drei Punkte, die dem Verein und uns allen sehr gut getan haben. Auch ein Unentschieden wäre ein riesen Erfolg gewesen. Mir wäre am liebsten, wenn wir nach dem heutigen Ergebnis anstatt nach der Länderspielpause schon am nächsten Samstag gegen Schalke 04 spielen würden.“ Die Gründe für den ersten Dreier in München sah Hofmann im Zusammenhalt: „Man hat wieder gesehen, dass man mit Teamgeist und Wille alles erreichen kann.“ Ein verlängertes Wochenende in der bayerischen Landeshauptstadt war nicht geplant. Hofmann: „Ich werde den Sieg ganz in der Stille und auf der Heimfahrt genießen und am Sonntagmorgen geht es dann in die Kirche. Wir tun gut daran, nicht in Euphorie zu verfallen.“

"Hatten eine überragende Gewinnermentalität"

Freude und Erleichterung auch bei TSG-Trainer Alfred Schreuder, der sich in den letzten Tagen vorschnelle Kritik über einige Medien gefallen lassen musste: "Ich war schon vor dem Spiel sehr positiv, habe der Mannschaft gesagt, dass sie mit der nötigen Ausstrahlung auftreten soll. Uns war klar, dass wir mit einer defensiven Haltung nichts holen können. Wir haben vorne auf unsere Chancen gelauert und sind mutig ins Gegenpressing gegangen. Nach der 1:0-Führung habe ich das Gefühl gehabt, heute kann alles passieren. Nach dem 1:1 dachte ich dann, oh, jetzt wird es schwer. Aber als wir 2:1 in Führung gingen, fühlte ich es schon, das klappt jetzt, das geben wir nichts mehr her.“ Der Niederländer lobte vor allem die "überragende Gewinnermentalität" seiner Mannschaft. Alle haben alles gegeben, auch die Einwechselspieler haben sich gleich voll reingeworfen. Es ist eine gute Entwicklung in der Mannschaft, die immer noch ihre Zeit braucht. Es war in München ein großer Schritt in die richtige Richtung.“ Besonders freute er sich für seinen Matchwinner: „Es freut mich riesig für Adamyan. Er hat seine Chancen eiskalt genutzt. Auch im Training macht er aus seinen Chancen viele Tore. Es war heute für ihn ein Traum, den er sich aufgrund der letzten guten Leistungen verdient hat.“

Überwängliche Freude beim Hoffenheimer Trainerteam nach dem Abpfiff in München

www.akropolis-sinsheim.de

Weitere Stimmen zum Spiel:

Sebastian Rudy (TSG-Mittelfeldspieler): „Jeder versucht, hier etwas zu holen, das haben auch wir gemacht. Wir haben nun die drei Punkte im Sack. Die haben wir uns sehr hart erarbeitet. Wir haben aus vier Chancen zwei Tore gemacht, zuletzt hatten wir in den Spielen viel liegen gelassen. Das war sehr wichtig für uns. Heute haben wir die Bayern, die in manchen Phasen etwas geschwächelt haben, erwischt und sind deswegen verdient als Sieger vom Platz gegangen.“

Benjamin Hübner (TSG-Innenverteidiger): „Ich glaube, dass wir in einigen Spielen zuvor ähnlich gespielt haben. Heute sind wir aber für den Mut belohnt worden, den wir gezeigt haben. Gegen Bayern zu gewinnen, ist schon etwas Besonderes. Gegen so einen Gegner, das ist natürlich Wahnsinn.“

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München): „Der Sieg für Hoffenheim geht in Ordnung. Wir haben die Überlegung aus Ballbesitz nicht in Chancen umsetzen können. In der zweiten Hälfte haben wir es überhaupt nicht gut gemacht. Wir haben uns bei den Gegentoren zwei Fehler geleistet, die man sich nicht erlauben darf auf dem Niveau. Vor dem Ausgleich haben wir nochmal auf eine Dreierkette umgestellt, danach aber wieder den Rückstand kassiert.“

Fotos: BWA

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