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„Mit jedem Spiel gewinnt man an Sicherheit“
Für SVS-Keeper Lomb ist es ein Anspruch in Paderborn zu gewinnen
Freitag, 26. Oktober 2018

Um Spielpraxis im Unterhaus zu bekommen, wurde der 25-jährige Torwart Niklas Lomb für diese Saison von Bayer 04 Leverkusen zum SV Sandhausen ausgeliehen. Nachdem dem etatmäßigen Stammkeeper Marcel Schuhen im Spiel gegen den Hamburger SV gravierende Fehler unterliefen, ist Lomb seit dem 3. Spieltag die neue Nummer 1 zwischen den Pfosten der Kurpfälzer. Vor dem Auswärtsspiel am Samstag beim SC Paderborn unterhielt sich bwa-sport.de mit dem SVS-Keeper.

"Konnten schon vorher gut Fußball spielen"

Gegen Ingolstadt konnte der SVS überzeugen. Wo setzte der neue Trainer Uwe Koschinat in den Tagen zuvor die Hebel an?
Niklas Lomb:
Man hat in den Spielen zuvor gesehen, dass wir gut Fußball spielen können, aber es hat sich leider nicht in den Ergebnissen widergespiegelt. Uwe Koschinat ist ein anderer Typ, der eine andere Ansprache wählt. Er hat einige Veränderungen wie bei Standards in der Defensive vorgenommen, und wir haben es gut umgesetzt.

Kocak hat sich bei jedem einzelnen verabschiedet

Wurde die Trennung von Kenan Kocak mannschaftsintern thematisiert?
Lomb
: Wir haben untereinander nicht groß kommentiert, wie das passiert ist. Er hat sich bei jedem noch verabschiedet, und sowas ist nie einfach, da man als Mannschaft auch irgendwo nicht das gebracht hat, was man bringen sollte. Es war keine schöne Situation, aber es bringt nichts, sich darüber Gedanken zu machen, sondern wir müssen nach vorne schauen und uns nach vorne arbeiten.

Sichere Beute: SVS-Keeper Niklas Lomb fängt eine Flanke im Spiel gegen Union Berlin.

Paderborn ist sehr offensivstark

Wie sind die Chancen bei den in den Heimspielen noch ungeschlagenen Paderbornern?
Lomb:
Es ist klar unser Anspruch, dort zu gewinnen. Es wird aber nicht einfach, denn unser Gegner ist sehr offensivstark und hat in der Liga die meisten Torschüsse abgegeben und Chancen herausgespielt. Sie haben schnelle Spieler, und es gilt, sich auf das Spiel bestmöglich einzustellen und die bestmögliche Taktik zu finden.

"Mein Anspruch ist zu spielen"

Wie zufrieden sind Sie mit ihrem persönlichen Saisonverlauf?
Lomb:
Es macht Spaß und war natürlich mein Anspruch, zu spielen. Mit jedem Spiel gewinnt man auch an Sicherheit. Wenn man zufrieden wäre, wäre man satt, daher gibt es immer Sachen, die man sich im Nachhinein anschaut. Es geht z.B. um Dinge, wann man offensiver oder defensiver steht. Dabei geht es gar nicht um Fehler, sondern darum, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Niklas Lomb hat den etatmäßigen SVS-Stammkeeper Marcel Schuhen als Nummer 1 abgelöst.

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"Über meine Zukunft reden wir im Frühjahr"

Sie sind für eine Saison ausgeliehen. Ist von einer Rückkehr nach Leverkusen bis dahin, sich hier in der zweiten Liga zu etablieren alles möglich?
Lomb:
Momentan gilt meine volle Konzentration dem SV Sandhausen. Wir wollen uns weiter nach oben kämpfen. Wie es im Sommer weitergeht, ist noch Zukunftsmusik. Alle Möglichkeiten sind offen. Natürlich ist es nur ein Leihvertrag, aber über alles andere kann man sich im Frühjahr unterhalten.

Von Top-Torhütern profitiert

Von welchen Torhüter-Größen konnten Sie bisher besonders profitieren?
Lomb:
In der Jugend habe ich mit dem Sohn von Rüdiger Vollborn zusammengespielt. Als ich in der U17 nach Leverkusen gekommen bin, war Rüdiger einmal in der Woche zum Training da, weil der jetzige Torwarttrainer David Thiel schon übernommen hatte. Aber auch Leute wie Dieter Gans haben einem damals das Rüstzeug mitgegeben. Selbstverständlich konnte ich mir auch die letzten Jahre im Training mit Bernd Leno viel abschauen, da jeder Torwart sein eigenes Spiel hat. Doch auch von Persönlichkeiten wie Michael Rensing oder Andres Palop, der mit Spanien Europameister wurde, habe ich viel gelernt.

Disziplin, Fleiß und harte Arbeit sind Voraussetzungen

Was können Sie Nachwuchstorhütern mit auf den Weg geben?
Lomb
: Man muss bereit sein, sehr diszipliniert zu arbeiten. Ich bin zur Schule gegangen, habe Hausaufgaben gemacht und bin dann zum Training. Abends bin ich nach Hause gekommen, habe geschaut, ob noch was für die Schule zu machen ist und bin dann schlafen gegangen. Es war wenig Zeit, das zu machen, was meine anderen Freunde gemacht haben. Man muss sich daher schon bewusst sein, was man hinten anstellen muss. Es sollte keine Situation entstehen, wo man mit sich zufrieden ist – dann entwickelt man sich nicht weiter. Ich denke schon, dass man mit einem gewissen Talent ausgestattet ist, aber das bringt ja nichts, wenn man es nicht durch harte Arbeit fördert. Es gibt ja genug Beispiele von Spielern, die in Jugendnationalmannschaften gespielt haben, aber irgendwann aus dem Fokus verschwunden sind.

Niklas Lomb kommt hier zu spät. Der Kölner Torjäger Simon Terodde hat den Ball bereits ins Sandhäuser Tor geköpft.
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"Es gab keine Umgewöhnungsprobleme"

Ist die Umgewöhnung von Leverkusen in die Kurpfalz leicht gefallen?
Lomb:
Es ist auf jeden Fall etwas anderes. Ich komme ja gebürtig aus Köln, und jetzt bin ich hier in Sandhausen, das nicht so viele Einwohner wie Köln hat (lacht). Aber die Familie meiner Mutter kommt aus Tauberbischofsheim, und meine Mutter hat früher in Heidelberg studiert. Die Umgewöhnung ging schon relativ schnell, zumal ich schon mehrere Spieler wie Leart Paqarada oder Erik Zenga aus Leverkusen kannte. Außerdem hab ich zusammen mit Felix Müller in Münster oder Max Jansen in Halle gespielt. Marcel Schuhen kenne ich auch schon ewig, da wir schon gegeneinander oder bei der Mittelrheinauswahl zusammen gespielt haben.

Konkurrenzkampf ist förderlich

Die Konkurrenzsituation im Sandhäuser Tor ist nach wie vor vorhanden.
Lomb:
Jeder will spielen, das ist so im Sport. Es ist gut, dass ein Konkurrenzkampf entsteht, weil man sich dadurch stetig weiterentwickelt.

Sandhausen hat einen gewissen Charme

Wo sehen Sie die größten Unterschiede eines renommierten Bundesligaklubs wie Leverkusen und dem SVS?
Lomb:
In Leverkusen hat man eine andere Ausstattung von Fitness- über Aufenthaltsräume und andere finanzielle Möglichkeiten. Das hat man hier nicht unbedingt, aber das macht den Charme des Klubs aus. Den Slogan „Wir!Echt Anders.“ gibt es nicht umsonst. Man kann schlecht Vergleiche ziehen, da Leverkusen seit Jahren meist international gespielt hat und eine andere Infrastruktur hat.

Fotos: BWA und Kraichgausport

 

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