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Bittere und vermeidbare Derby-Niederlage für TSG Hoffenheim
Torhüter Schwolow, der Pfosten und ein unnötiger Strafstoß
Samstag, 8. Februar 2020

Die TSG Hoffenheim hat am 21. Bundesliga-Spieltag den Sprung auf die internationalen Ränge nach einer 0:1-Niederlage beim SC Freiburg verpasst. Das Tor des Tages erzielte Luca Waldschmidt per Strafstoß, nachdem Hoffenheims Abwehrspieler Stefan Posch Gegenspieler Christian Günter im Strafraum in der 34. Spielminute zu Fall brachte. Den Kraichgauern reichte es trotz spielerischem Übergewicht und deutlich mehr Torchancen nicht zu einem Torerfolg. Nach 14 Spieltagen war es das erste Mal, dass man ohne eigenen Torerfolg blieb. Am Ende war es ein schmeichelhafter Heimsieg für die Breisgauer, der dank der vielen vergebenen Möglichkeiten der Gäste als glücklich einzustufen ist. Freiburg konnte durch den Derbysieg als Tabellenachter den Rückstand auf Hoffenheim als Siebter auf nur noch einen Zähler verkürzen.

TSG-Keeper Philipp Pentke ist machtlos. Waldschmidt verwandelt den Strafstoß zum 1:0 für Freiburg.

Dabbur vergibt frei vor dem SC-Tor

TSG-Trainer Alfred Schreuder veränderte nach der 3:4-Pokalniederlage vor drei Tagen in München sein Team gleich auf sechs Positionen. Bicakcic, Posch, Skov, Samassekou, Baumgartner und Dabbur ersetzten Zuber, Akpoguma, Nordtveit, Bruun Larsen, Bebou und Kramaric. Die Kraichgauer standen von Beginn an tief und kompakt in der eigenen Hälfte und lauerten auf Konter. Die Gastgeber taten sich schwer dagegen und suchten immer wieder vergeblich nach Lücken. Die erste Möglichkeit hatte Waldschmidt, dessen Kopfball aus kurzer Distanz TSG-Keeper Philipp Pentke parierte (9.). Auf der anderen Seite ging viel Gefahr durch Stürmer Munas Dabbur aus, so auch in der 33. Minute, als er nach einem Fehlpass in der SC-Hintermannschaft allein vor Torhüter Alexander Schwolow mit einem Lupfer scheiterte.

Ein Elfmeter, der vermeidbar war

In einer Phase, wo die Hoffenheimer zunehmend die Initiative ergriffen, entschied Schiedsrichter Sven Jablonski nach einem Zweikampf zwischen Posch und Günter kurz vor der Halbzeitpause auf Strafstoß. Der Österreicher hatte den SC-Kapitän unnötig von hinten abgegrätscht und somit die Führung durch den sicher verwandelten Elfmeter von Waldschmidt ermöglicht (40.). Für Innenverteidiger Ermin Bicakcic durfte der Elfmeter nicht passieren: „Da muss Poschi auf den Beinen bleiben, aber das weiß er selbst. Solche Dinge passieren aber im Spiel.“ Kurz darauf verhinderte Pentke das 0:2, indem er im Eins gegen Eins gegen Amir Abrashi als Sieger hervor ging (42.).

Den Schuss von Ihlas Bebou (Nr. 9) kann SC-Keeper Alexander Schwolow gerade noch um den Pfosten lenken
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Hochkarätige Chancen auf beiden Seiten

Im zweiten Abschnitt wurde die Partie deutlich lebhafter und interessanter. Nachdem Abrashi erneut an Pentke scheiterte (47.), verpasste auf der anderen Seite Posch nach einer Ecke per Kopfball nur knapp den Ausgleich (52.). Kurz darauf klärte zunächst Robert Skov nach einer SC-Ecke auf der Torlinie per Kopfball (55.) und Pentke war mit einer Glanzparade bei einer Direktabnahme von Waldschmidt zur Stelle (64.). In der Folge bestimmten jedoch die Blau-Weißen das Geschehen und drängten mit aller Macht auf den Ausgleich. Die bis dahin größte Chance vergab Christoph Baumgartner, der nach schöner Einzelaktion am rechten Innenpfosten scheiterte (68.). Nur eine Minute später lenkte Schwolow einen Distanzschuss von Ihlas Bebou mit Mühe zur Ecke.

Torhüter Schwolow und der Pfosten retten Freiburg den Sieg

In einer hektischen Schlussphase drückten die Nordbadener mit aller Macht auf den überfälligen Ausgleich, doch auch beste Möglichkeiten konnten dabei nicht verwertet werden. Zunächst scheiterte erneut Bebou mit einem Flachschuss an Schwolow (88.), und in der Nachspielzeit traf Kapitän Benjamin Hübner per Kopfball nur den Pfosten (90.+2). Letztendlich blieb es beim knappen und glücklichen Heimsieg der Südbadener. Mittelfeldspieler Baumgartner, der erneut zu den Aktivposten bei den Hoffenheimern zählte, haderte mit der Chancenverwertung: „Wir haben über weite Strecken ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich weiß nicht, wie viele Torchancen wir uns rausgespielt haben, aber am Ende musst du die nutzen. Mein Schuss muss einfach drin sein und so waren ja mehrere Situationen. Wir haben Freiburg eingeschnürt, aber wir müssen Tore schießen.“ Abwehrchef Hübner blickte bereits voraus: „Wir waren spielbestimmend, haben die Räume gut bespielt und hatten einen guten Matchplan. Wir müssen mitnehmen, dass wir weiter so dominant spielen und dann unsere Gelegenheiten besser nutzen.“

Hoffenheims Christian Baumgartner (li.) hebelt Freiburgs Changhoon Kwon im Zweikampf aus
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"Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen"

Während Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder von einer disziplinierten und guten Mannschaftsleistung sprach, bei der es aber noch genügend Ansatzpunkte gibt, um sich zu verbessern, zeigte sich SC-Coach Christian Streich in einem extrem wichtigen Spiel für seine Mannschaft als glücklicher Sieger: „Es war ein enges und umkämpftes Spiel. Ein Unentschieden wäre am Ende vermutlich gerechter gewesen. Wir hatten auch ein paar Torchancen, aber sind in den letzten 20 Minuten an die Wand gedrückt worden.“ Für die TSG Hoffenheim bietet sich am Samstag (15.30 Uhr) vor heimischer Kulisse die Möglichkeit, die unnötige Niederlage gegen den VfL Wolfsburg wieder wettzumachen.

Statistik:

SC Freiburg: Schwolow – Schmid, Koch (28. Gulde), Heintz, Günter – Abrashi, Höfler – Kwon (83. Grifo), Höler – Waldschmidt (72. Haberer), Petersen
TSG Hoffenheim: Pentke – Posch (60. Bebou), Bicakcic, Hübner – Kaderabek, Rudy (82. Bruun Larsen), Grillitsch, Samassékou, Skov (88. Beier) – Baumgartner, Dabbur
Tor: 1:0 Waldschmidt (40./Foulelfmeter)
Zuschauer: 24.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Sven Jablonski

Fotos: BWA

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