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Chancenverwertung, Defensivverhalten und Einstellung sind zu hinterfragen
Demirbay auf Ursachenforschung nach dem derzeit schlechten Lauf
Mittwoch, 10. Oktober 2018

Während ein Großteil der Hoffenheimer Fußballprofis sich derzeit auf Länderspielreisen befindet, tummelt sich eine kleine Restgruppe des Bundesligakaders auf dem TSG-Trainingsgelände in Zuzenhausen. Die unbefriedigenden Ergebnisse der letzten Wochen lassen keine allzu große Begeisterung  bei den Kraichgau-Kickern aufkommen. Auch nicht bei Mittelfeldspieler Kerem Demirbay, der nach überstandener Verletzungspause wieder zurück im Kader ist und mit bwa-sport.de über die aktuelle Situation des Tabellendreizehnten sprach.

Kerem Demirbay versucht sich hier gegen zwei Frankfurter Gegenspieler zu behaupten

Kraichgaufoto

Weniger gut spielen, aber dafür gewinnen

Demirbay: „Die letzte Woche war definitiv nicht gut - wir haben dreimal verloren. Das ist nicht das, woran wir uns messen. Wir stehen tabellarisch und was die Statistik betrifft in der Bundesliga und Champions League weit unten.“ Die attestierten guten Leistungen, die jedoch ohne Ertrag blieben, nerven den 25-Jährigen: „Ich würde mir wünschen, dass wir weniger gut spielen, aber dafür gewinnen. Wenn man die letzten beiden Bundesligaspiele gegen Leipzig und Frankfurt sieht, waren wir viel dominanter als der Gegner. Unsere Chancenverwertung ist zu wenig und harmlos. Allgemein spielen wir gut, nur verwerten wir eben unsere Torchancen nicht.“ Dies ist statistisch belegt. Hoffenheim nutzte im Schnitt nur jeden elften Torschuss zum Tor bzw. nur 36 % der Großchancen. In der vergangenen Saison waren die Nagelsmänner deutlich effektiver, benötigten weniger als acht Torschüsse für ein Tor und verwerteten 52 % ihrer Großchancen.

Mit Ellan und Leidenschaft den Ball ins Tor bringen

Damit sich dies wieder zum Positiven wendet, appelliert der Nationalspieler an jeden Einzelnen: „Das gelingt nur, wenn wir Tag für Tag versuchen ans Maximale zu gehen und die Situation gut wahrnehmen. Wir müssen dahin kommen, dass wir den Ball mit aller Leidenschaft ins Tor bringen wollen und allen Elan dafür einsetzen. Auch ich muss mich da mit einschließen. Gegen Frankfurt hatte ich die große Chance zum 1:0 nicht genutzt und im Gegenzug fällt dann das 0:1.“ Bei den selbstkritischen Aussagen findet er in der momentanen Situation auch etwas Positives: „Die Länderspielpause kommt für jeden von uns jetzt sehr gut. Da kann man den Kopf etwas frei bekommen, sieht und hört mal was anderes.“

Kerem Demirbay glaubt fest daran, dass es nach der Länderspielpause wieder aufwärts geht

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An der Kaltschnäuzigkeit muss jeder auf seine Art arbeiten

Auch für Demirbay ist es ein Rätsel, warum es derzeit nicht richtig rund läuft. Die Herangehensweisen bei der Ursachenbekämpfung umbeschreibt er vielseitig: „An der Kaltschnäuzigkeit muss jeder auf seine Art arbeiten. Der eine braucht vielleicht etwas mehr Schlaf, der andere muss sich besser vorbereiten auf das Spiel, andere wiederum die Situation besser wahrnehmen. Es gibt hier verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen und das muss jeder für sich herausfinden, was ihm am besten hilft.“

Gegner lasssen uns spielen und kontern

Der Mittelfeldspieler hat auch ein verändertes Verhalten bei den Gegnern diagnostiziert: „Die Gegner stellen sich inzwischen auf unsere Spielweise ein. Sie lassen uns dominant spielen und lauern auf Konter. Und wenn du dich aufs Kontern spezialisiert hast, dann brauchst du nicht viele Chancen.“ Und was die vielen Chancen betrifft sagte er: „Andersrum muss es aber genauso sein. Wenn wir das Spiel machen, sollten wir auch unsere Chancen besser nutzen, um den Gegner möglichst früh zu killen. Dann kann er kontern wie er will.“

Kerem Demirbay im Champions-League-Spiel gegen Manchester City

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Jetzt sind zwei Siege Pflicht

Demirbays Blick ist fokussiert auf die nächsten beiden Bundesligaspiele. „Die Partien gegen Nürnberg und Stuttgart sind für uns sehr wichtig. Im Moment muss man sich tabellarisch mit diesen Mannschaften vergleichen. Aber ich bin ehrlich und sage, dass wir wissen, dass dies für uns zwei Pflichtsiege sind. Ansonsten wird es sehr schwierig in dieser Saison. Nürnberg ist ein guter Gegner, Stuttgart auch, aber bei allem Respekt vor diesen Vereinen die viel mitbringen, wir sind besser und müssen hier gewinnen.“

Weniger Gegentore wären hilfreich

Dass es auch im Defensivverhalten einiges zu bemängeln gilt, möchte er nicht bestreiten. Saisonübergreifend blieb die Mannschaft seit 14 Pflichtspielen nicht ohne Gegentreffer. Demirbay: „Wenn du jedes Spiel Minimum ein Gegentor kriegst, oder wie gegen Frankfurt zwei, dann müssen wir viele Tore machen. Aber wie viele Tore willst du machen - vier, drei? Also irgendwo hört’s dann auf, auch wenn wir viele Chancen haben. Da müssen wir besser werden.“ Was sich nicht förderlich auswirkt, ist das ständige Wechselspiel in der hintersten Reihe. Die Abwehr wirkte zuletzt nicht sehr gefestigt. Die vielen verletzten Defensivspieler sind da sicherlich nicht der einzige Grund.  

Fotos: Kraichgaufoto

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