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Das Endspiel ums Überwintern im Europapokal
TSG strebt nach dem historischen Sieg in der Königsklasse
Montag, 26. November 2018

Mit großer Vorfreude fiebert man bei der TSG Hoffenheim dem fünften Spieltag der Gruppenphase der UEFA-Champions-League am Dienstagabend in Sinsheim um 21 Uhr gegen den ukrainischen Meister Schachtar Donezk entgegen. Durch den Last-Minute-Treffer von Pavel Kaderabek, dank einer wahren Mentalitätsleistung in personeller Unterzahl zum 2:2-Endstand vor drei Wochen bei Olympique Lyon, hat sich die TSG eine Minimalchance auf Platz 2 der Gruppe F und zum möglichen Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse aufrecht erhalten, wenngleich zwei Siege zu Hause gegen Donezk und bei Manchester City hierfür Voraussetzung wären. Gleichzeitig dürfte Lyon gegen das Guardiola-Team von ManCity nicht als Sieger vom Platz gehen. An dieses Fußballwunder glauben aber inzwischen nur die wenigsten, viel eher hofft man mit einem Sieg gegen die Ukrainer an der Endrunde der etwas tiefer eingestuften Europa League im nächsten Jahr teilzunehmen.

TSG-Kapitän Kevin Vogt appelliert, aus den Fehlern der letzten internationalen Spiele zu lernen
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Kein Sieg in den Generalproben

Die Mannschaft von Trainer Paulo Fonseca hat seine Generalprobe vor dem Gastspiel in Sinsheim verpatzt. Der souveräne Tabellenführer der ukrainischen Premier League spielte gegen Abstiegskandidat Lviv torlos 0:0, grüßt aber weiterhin nach 16 Spieltagen mit einem dicken Acht-Punkte-Polster von der Pole-Position. Auch die TSG konnte drei Tage vor dem anvisierten ersten Champions-League-Sieg der Vereinsgeschichte kein Erfolgserlebnis feiern und kam, trotz zweifacher Zwei-Tore-Führung, nicht über ein 3:3 bei Hertha BSC hinaus.

Der Auftaktsieg in Donezk war zum Greifen nah

Den Premierensieg im Hinspiel auf Europas größter Fußballbühne am 19. September in Charkiw vor 25.000 Zuschauern verpassten die Kraichgauer nur knapp. Trotz zweimaliger Führung durch die Treffer von Florian Grillitsch und Havard Nordtveit reichte es am Ende aufgrund des späten Ausgleichs von Maycon neun Minuten vor dem Abpfiff nicht zum Erfolgserlebnis. Die Nagelsmänner gerieten in der Schlussphase noch mächtig unter Druck und brachten den Auswärtspunkt mit Glück und Geschick gegen den UEFA-Cup-Sieger von 2009 noch über die Zeit.

Maycon sieht die TSG als technisch starkes Team mit viel Offensivpower

Der 21-jährige Brasilianer Maycon, der im Sommer von Corinthians Sao Paulo in die Ukraine wechselte, erzielte mit dem Endstand gleichzeitig sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Beim Gastspiel in Sinsheim hofft der Südamerikaner, der den Hoffenheimer Joelinton aus seiner Zeit bei Sport Recife kennt, auf ein gutes Ergebnis: „Wir dürfen uns nicht mehr solche Schwankungen wie im Hinspiel erlauben. Es wird entscheidend sein, die Konzentration über 90 Minuten, vom Anstoß bis zum Abpfiff, hochzuhalten.“ Die TSG bewertet er als „technisch starkes Team, das den Ball geschickt in den eigenen Reihen hält und mit einer sehr starken Offensive sich als wirklich gefährliche Mannschaft präsentiert“.

Ermin Bickacic (re.) und Kevin Vogt sind vom Überwintern im Europapokal überzeugt

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"Sie stehen wie wir mit dem Rücken zur Wand"

TSG-Trainer Julian Nagelsmann bei der heutigen Pressekonferenz über den nächsten Gegner: „In der Liga thronen sie mal wieder über allem, sind auch im Pokal weiter. International stehen sie hingegen, ähnlich wie wir, mit dem Rücken zur Wand. Ich gehe daher davon aus, dass sie gegen uns offensiv ausgerichtet sein werden." An sein Team appellierte er, die Gier und Leidenschaft, die es in der Offensive an den Tag legt, auch in der Rückwärtsbewegung  beweist.

Hoffnung und Vorfreude ist riesig

Innenverteidiger Ermin Bicakcic hat die Hoffnung auf den Verbleib in der Königsklasse nicht (ganz) aufgegeben: „Auch wenn Donezk offensiv ordentlich Power und Speed hat, ist die Hoffnung und das Streben immer nach dem Maximum. Wir glauben alle daran, das Maximum rauszuholen. Aber erstmal gilt es den ersten Schritt zu machen und das Minimalziel Europa League zu erreichen.“ Eine Voraussetzung für Eisen-Ermin ist, „dass dabei der Fokus daraufgelegt ausgelegt wird, dass wir als Team besser verteidigen. Dass wir die Qualität vorne haben, haben wir in den vergangenen Wochen gezeigt.“ Für ihn ist die Donezk-Partie etwas ganz Besonderes: „Jeder weiß um die Wichtigkeit des Spiels, daher ist die  Vorfreude auf ein sehr interessantes Spiel riesig.“

Ähnlichen Torjubel wie bei Andrej Kramaric gegen Lyon wünscht man sich im TSG-Lager auch gegen Donezk

Fehler werden böse bestraft

TSG-Kapitän Kevin Vogt hofft auf das angestrebte Überwintern im Europapokal und blickt auf die bisherigen Auftritte auf der höchsten europäischen Fußballbühne zurück. Vieles sieht er dabei auch als Lernprozess für weitere, künftige Aufgaben: „Wir wurden bislang für jeden Fehler böse bestraft, es klingelt jedes Mal sofort. Daraus müssen wir lernen.“ Vor dem entscheidenden letzten Heimspiel in der Gruppenphase wirkt Vogt sehr optimistisch: „Wir hatten in Lyon schon Endspiel-Stimmung, so wird es nun wieder sein. Wir wissen, dass wir mit einem Sieg im Europapokal überwintern, das war unser Minimalziel. Zudem würden wir uns dadurch auch die Chance offenhalten, uns in Manchester am letzten Spieltag noch für das Achtelfinale der UEFA Champions League zu qualifizieren.“

Der Wunsch nach dem historischen Sieg

Gegen Donezk erwartet Vogt ein enges Match mit einem hoffentlich guten Ende: „Wir sind extrem motiviert und haben im Hinspiel gesehen, dass wir uns gegen sie viele Chancen erspielen können - aber auch, welche offensive Power und Wucht sie entwickeln können. Dennoch hätten das Spiel für uns entscheiden müssen. Es wird morgen ein großer Kampf, aber ich bin absolut optimistisch, dass wir das erste Champions-League-Spiel gewinnen." Der Kapitän sieht es als ein Privileg in der Königsklasse zu spielen, vor allem wegen der außergewöhnlichen Atmosphäre, den Stadien uns vor allem den Gegnern. Vogt: „Für uns Spieler aber auch für die Fans ist es etwas ganz Besonderes, deswegen streben wir nach der erneuten Qualifikation. Und in dieser Saison soll das Abenteuer im Dezember natürlich noch nicht enden."

Noch wenige Resttickets erhältlich

Man darf gespannt sein, wie das fünfte CL-Spiel der Nordbadener, für das bislang 23.000 Ticktes abgesetzt wurden - 400 davon gingen in die Ukraine -  nach Abpfiff des slowakischen Schiedsrichters Ivan Kruzliak am späten Dienstagabend kurz vor 23 Uhr enden wird. Begeisterung und Enttäuschung liegen dabei erfahrungsgemäß wieder sehr nahe beisammen.

Fotos: Kraichgaufoto und BWA

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