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Der Coronavirus hat die Bundesliga erreicht
Die ersten Geisterspiele wurden terminiert
Dienstag, 10. März 2020

Spätestens nach der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Veranstaltungen mit mehr als tausend Besuchern abzusagen, hat das Coronavirus jetzt auch die Fußball-Bundesliga erreicht. Das ersten Geisterspiele ohne Zuschauer, was es in der Bundesligahistorie bislang noch nie gab, wurden terminiert. Es sind die beiden zuschauerträchtigen, hochexplosive Nachbarschaftsduelle zwischen Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln (Mi., 11.3. um 18.30 Uhr) und das Revierderby Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04 (14.3. um 15.30 Uhr) sowie die Partie SV Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen (Mo., 16.3. um 20.30 Uhr).

Leere Sinsheimer Arena. Steht der TSG Hoffenheim demnächst auch ihr erstes Geisterspiel bevor?
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Dortmund vor leeren Rängen in Paris

Auch im internationalen Fußball ist dies bereits Realität geworden: In Paris findet am Mittwochabend das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen Paris Saint-Germain gegen Borussia Dortmund ohne Publikum statt. Das Rückspiel von Eintracht Frankfurt in der Europa League am 19. März beim FC Basel wurde von den Schweizer Behörden sogar komplett abgesagt. Das ist erst der Anfang. Wie geht es weiter?

Spielbetrieb bleibt aufrecht erhalten

Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga (DFL) teilte zu Wochenbeginn mit, dass geplant ist, den kompletten 26. Bundesliga-Spieltag am Wochenende stattfinden zu lassen. Die laufende Saison 2019/20 muss wie vorgesehen bis zum Sommer 2020 zu Ende gespielt werden, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Saison Planungssicherheit, zum Beispiel auch mit Blick auf Spielerverträge, die nur für eine Liga Gültigkeit haben.

Entscheidungsbefugnis liegt bei den Gesundheitsbehörden

Gut möglich, dass manche Spiele mit und ohne Zuschauer stattfinden. Seifert: „Wir alle wünschen uns eine Bundesliga, die abläuft, wie man sie kennt - mit vollen Stadien. Das ist vorerst infrage gestellt.“ Die Entscheidungsbefugnis liegt bei den zuständigen lokalen Gesundheitsbehörden. Die berücksichtigen neben Aspekten der Infektionsvorbeugung auch solche des gesamten öffentlichen Lebens. Deren Entschluss hat sich der Sport zu fügen.

Farbenprächtige Fankurve mit buntem Rahmenprogramm gehören zum Ligaalltag

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Forderung nach einheitlicher Herangehensweise

Seifert hält es, trotz allgemeinem Wunsch, für unrealistisch, dass am Wochenende ein normaler Spieltag mit Zuschauern stattfindet.“ Kölns Sportchef Horst Heldt fordert eine klare Haltung und Herangehensweise: „Ich finde den Umgang mit dem Coronavirus konsequent inkonsequent. Manche Spiele finden statt, andere nicht. Ich würde mir wünschen, dass es eine klare Ansage gibt. Aber wir Vereine sind da nur Entscheidungsempfänger.“ Dass sich unterschiedliche Herangehensweisen womöglich wettbewerbsverzerrend auswirken könnten, weist der DFL-Chef zurück: „Das ist die falsche Diskussion. Das hat sich keiner ausgesucht.“

Entschädigung für bereits erworbene Tickets

Eine Entschädigung für bereits erworbenen Eintrittskarten ist denkbar. Die Vereine beschäftigen sich aktuell intensiv mit diesem Thema, ohne jedoch hier noch konkrete Angaben machen zu können. Der SC Freiburg hat angekündigt, dass es zu Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit kommen werde und jedem Fan der Preis seines jeweiligen Tickets zurückerstattet werde. Dies gelte sowohl für Heim-, als auch für Auswärtsspiele. Bei Dauerkarten werde jeweils anteilig 1/17 des Preises erstattet. Freiburg und Bochum haben bereits reagiert und am Montag den Ticketverkauf für Heim- und Auswärtsspiele ausgesetzt. Finanziell wirken sich die Geisterspiele für die einzelnen Vereine recht unterschiedlich aus. Während die Bundesligaklubs aufgrund ihrer verschiedenen Einnahmequellen im Vergleich zu den unteren Ligen in einer verhältnismäßig guten Situation sind, haben viele kleinere Klubs, für die die Zuschauereinnahmen ein wichtiger Faktor sind, weitaus größere Probleme.

Klare Verhaltensvorgaben

Unterdessen vertritt die UEFA eine strenge Vorgehensweise: Beim Spiel der Dortmunder in Paris wird es keine Mixed Zone mit Gelegenheit für Gespräche von Journalisten mit Spielern geben. Interviews dürfen ausschließlich die am Spielfeldrand zugelassenen TV-Sender führen. Verboten ist auch das Händeschütteln von Spielern und Schiedsrichtern „bis auf Weiteres“. In der Bundesliga dürften bei Geisterspielen wohl Sanitäter, Ballkinder, Stadionpersonal, Journalisten und Mitarbeiter der Vereine wie Physiotherapeuten, Pressesprecher und Teammanager in die Arenen. Sollte sich ein Spieler oder Funktionär mit Corona anstecken, muss wahrscheinlich die gesamte Mannschaft und das Umfeld für zwei Wochen in Quarantäne.

Menschenansammlungen auf vollbesetzten Rängen gilt es aufgrund des Coronavirus zu vermeiden

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Bayern untersagt größere Veranstaltungen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat der Freistaat Bayern flächendeckend Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern bis zum 19. April untersagt. Ministerpräsident Markus Söder gab am heutigen Dienstag diese Entscheidung bekannt. Veranstaltungen mit 500 bis 1000 Zuschauern sollten im Zweifel ebenfalls abgesagt werden. Sie müssen entweder ohne Besucher stattfinden oder verlegt werden. Betroffen ist somit auch das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea am kommenden Mittwoch (18.3. um 21 Uhr). Die Bundesliga-Spiele des Deutschen Meisters gegen Frankfurt (22.3.) und Düsseldorf (11.4.) sind ebenso betroffen wie die Heimspiele des FC Augsburg sowie die Partien der Zweit- und Drittligisten 1. FC Nürnberg, SpVgg Greuther Fürth, Jahn Regensburg, SpVgg Unterhaching, FC Ingolstadt und Würzburger Kickers.

Ein Problem ist der Terminengpass

Die DFL wird sich mit dem DFB und der UEFA hinsichtlich möglicher Terminflexibilität dahingehend austauschen, ob eine Verlagerung von Liga-Spieltagen bis Ende Mai theoretisch möglich sein könnte. Aufgrund der Geisterspiele dürften sich am Wochenende die TV-Zuschauerzahlen deutlich steigern.

TSG trainiert unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Wie die TSG Hoffenheim mitteilte, finden wegen des Coronavirus die Trainingseinheiten der Profis in Zuzenhausen bis auf Weiteres unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Spieler werden zudem vorerst nicht für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen. Ob das Heimspiel am Samstag um 15.30 Uhr in Sinsheim gegen Hertha BSC Berlin gefährdet ist, ist noch unklar.

Fotos: Kraichgaufoto

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