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Der Traum von der Europapokal-Endrunde ist geplatzt
Hoffenheims Aus nach 2:3 im Offensivspektakel gegen Donezk
Dienstag, 27. November 2018

Es war ein bitterer und zugleich enttäuschender nasskalter Dienstagabend in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena vor 22.920 Zuschauern. Für die TSG Hoffenheim ist nach einer 2:3-Heimniederlage gegen den ukrainischen Meister Schachtar Donezk der Traum vom Einzug ins Achtelfinale der Champions-League geplatzt. Auch die Hoffnungen, zumindest als Gruppendritter im nächsten Jahr in der Endrunde der Europa League vertreten zu sein, sind auf ein Minimum gesunken, ja fast unmöglich geworden.

TSG belohnt sich nicht für hohen Aufwand

Die Kraichgauer belohnen sich nach wie vor nicht für ihren hohen Aufwand, kassieren erneut drei Gegentreffer und vergeben in der Offensive klare, hundertprozentige Torchancen. Die Bilanz aus den bisherigen internationalen Spielen mit nur einem Sieg in 13 Begegnungen ist zwar sehr aussagekräftig, spiegelt aber nicht das Leistungsvermögen der Blau-Weißen wieder, die gefühlt mindestens in zehn Partien nicht die schlechtere Mannschaft waren. Die Enttäuschung ist daher um so größer.

Das endgültige Aus: Taison erzielt den 2:3-Endstand
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Deutliche Botschaft aus der Fankurve

Es war eine packende, mitreisende Partie, in der die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Die Gastgeber mussten kurzfristig aufgrund muskulärer Probleme den zuletzt starken Joelinton durch Belfodil ersetzen, der neben Szalai ins Sturmzentrum rückte. Optimismus und zugleich deutliche Botschaft aus der Hoffenheimer Fankurve, die in den Vereinsfarben Blau-Weiß beim Erklingen der Champions-League-Hymne mit einer großen Choreo die Richtung vorgab: "Spektakel – Drama. Hoffenheim – Du wirst heute Sieger sein" war da in großen Lettern zu lesen. Zumindest der erste Teil dieser Botschaft sollte sich bewahrheiten, denn beide Teams spielten phasenweise mit offenem Visier auf Sieg und so entwickelte sich stellenweise ein offener Schlagabtausch.

Hoffenheim drückt - Donezk lauert auf Konter

Die TSG macht wie erwartet von Anfang an Druck, versucht aus einer kompakten Abwehr heraus zu einem frühen Torerfolg zu kommen. Donezk, das mit einer Fünferkette die Räume eng macht, lauert mit seinen pfeilschnellen und technisch versierten Angreifern ständig auf Konterchancen. Eine davon führt zur überraschenden Führung durch Ismaily, dessen Schuss von links durch die Beine von Nordtveit unhaltbar für Torhüter Baumann im rechten Eck einschlägt (14.). Nur eine Minute später schickt nach einem Ballverlust von Schulz Moraes den durchstartenden Taison auf die Reise und der Kapitän lässt sich die Chance zum 0:2 nicht nehmen (15.). Ein Doppelschlag mit Kurzzeitwirkung, denn zwei Minuten später klingelt es auf der anderen Seite.

Hier keimen noch Hoffnungen auf: Zuber köpft den 2:2-Ausgleich

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Kramaric verkürzt auf 1:2

Nach herrlichem Pass von Belfodil geht Kramaric auf und davon und verkürzt auf 1:2 (17.). Der Kroate lupft dabei den Ball aus 16 Metern über Torwart Pyaton an den rechten Innenpfosten, von wo er ins Tor prallt. Für den Vize-Weltmeister war es bereits der vierte Treffer in dritten Spiel in Folge in der Königsklasse. Die Partie nimmt nun deutlich mehr Fahrt auf. Es entwickelt sich ein ständiges hin und her. Glück für die TSG, als Moraes eine Flanke von rechts knapp neben den linken Pfosten köpft (28.). Die TSG-Abwehr wirkt in einigen Aktionen unsicher und instabil, was die Gäste sich immer wieder zu Nutze machen.

Zuber gleicht aus

Dennoch, die Angriffsbemühungen der Gastgeber werden noch vor der Pause belohnt. Über die Stationen Belfodil und Kaderabek landet der abgewehrte Ball beim Schweizer Zuber, der aus zehn Metern über den herauseiltenden Torhüter mit einer Art Bogenlampe ins Tor köpft (40.). In einer inzwischen ausgeglichene, temporeichen Partie bleibt es beim leistungsgerechten 2:2-Pausenstand.

Hoffenheim erhöht den Druck und dezimiert sich selbst

Beide Mannschaften beginnen unverändert. Die TSG gleich mit viel Druck. Stürmer Szalai wird im letzten Moment von Khocholava frei vor dem Tor der Ball zur Ecke abgegrätscht (50.). Die TSG drängt den Gegner weit in dessen Hälfte, geht mit hohem Risiko auf den Führungstreffer. Angriffe von Donezk werden jetzt effektiver durch frühes Attackieren unterbunden. Dann eine möglicherweise Schlüsselszene nach knapp einer Stunde. Hoffenheims ungarischer Nationalspieler Szalai fliegt mit Gelb-Rot vom Platz, nachdem er innerhalb einer Minute zweimal von slowakischen Unparteiischen Ivan Kruzliak Gelb bekommt. Die erste Verwarnung gab es nach einem harmlosen Bodycheck an der Mittellinie, bei der zweiten Aktion ging er an der gegnerischen Strafraumgrenze mit beiden Beinen voraus in den Gegenspieler. Auch die heftigen Proteste halfen hier nichts, während der Schiri sich in der Folge, auch aufgrund einiger weiterer kurioser Entscheidungen, sich den Unmut der Zuschauer zuzieht.

Nach diesem Foul fliegt Szalai (re.) vom Platz

Zuber trifft nur die Querlatte

Die Partie nun zerfahren mit vielen Unterbrechungen und wenig Spielfluss. Die Kraichgauer fangen sich wieder und gewinnen in der Folge zunehmend die Spielhoheit zurück und drängen verstärkt auf den Führungstreffer. Trotz Unterzahl kommen sie immer wieder über die rechte Seite durch Kaderabek zu gefährlichen Möglichkeiten. Eine davon bietet sich Zuber, der mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern nur die Oberkannte der Querlatte trifft (69.). Kurz darauf verfehlt ein 20-Meter-Distanzschuss von Kramaric nur knapp das Tor (71.). Aber auch die Gäste kommen zu Chancen und finden in Torhüter Baumann ihren Meister, der in höchster Not bei einem Schuss von Ismaily per Fußabwehr rettet (78.).

Schulz und Nelson vergeben klare Chancen

Nun geht es Schlag auf Schlag: Nachdem sich der eingewechselte Nelson links gegen zwei Mann durchsetzt, scheitert zunächst Belfodil und den Abpraller schießt Schulz frei aus 10 Metern mit rechts am nahezu leeren Tor vorbei (79.). Nur zwei Minuten später die nächste dicke Chance: Wieder einmal stößt Kaderabek von rechts in den Strafraum, legt vor dem Tor uneigennützig quer auf Nelson, der vom Elfmeterpunkt unbedrängt vorbeischießt (81.). Im Gegenzug scheitert Donezk am linken Pfosten und im Nachschuss rettet Baumann mit einer Glanztat (82.).

Schlußphase nichts für schwache Nerven

Die Partie steht vor ihrer Entscheidung, beide Teams wollen den Siegtreffer und gehen hohes Risiko. Nachdem Taison für die Gäste nach einem Konter am linken Außenpfosten scheitert (90.), macht er es zwei Minuten später besser und erzielt den 3:2-Siegtreffer für Donezk (90.+2). Während die 400 mitgereisten Osteuropäer den glücklichen Auswärtssieg feiern, schleichen die Hoffenheimer mit hängenden Köpfen enttäuscht vom Platz. Wenn nicht noch ein großes Fußballwunder geschieht, ist der Traum vom Europapokal erneut nach der Gruppenphase vorzeitig beendet. Im letzten Gruppenspiel müsste die TSG bei Manchester City gewinnen und Donezk zu Hause gegen Lyon verlieren. Nach dem Abpfiff taten sich die Beteiligten schwer, sich mit solchen Rechenspielen Mut zu machen.

Statistik:

TSG Hoffenheim: Baumann - Kaderabek, Vogt, Bicakcic, N. Schulz (85. Grifo) - Nordtveit (84. Grillitsch) - Kramaric, Demirbay, Zuber (77. Nelson) - Belfodil, Szalai
Schachtar Donezk: Pjatow - Matviyenko, Chotscholawa, Krywzow, Ismaily - Maycon, Stepanenko (77. Alan Patrick) - Dantschenko (90.+4 Butko), Kowalenko (85. Dentinho), Taison - Junior Moraes
Tore: 0:1 Ismaily (14.), 0:2 Taison (15.), 1:2 Kramaric (17.), 2:2 Zuber (40.), 2:3 Taison (90.+2)
Zuschauer: 22.920
Schiedsrichter: Ivan Kruzliak (Slowakei

Fotos: Kraichgaufoto und BWA

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