bwa-sport.de
Suchfunktion

Ritzhaupt

volkerhotel

CNC Technik Lange

Anpfiff ins Leben

Wagner Containerservice

Optik Buchen

Metzgerei Dick

www.akropolis-sinsheim.de

Kraichgaufoto

Hütter GmbH

Heidelberger

Autohaus Immler

Die Hoeneß-Truppe muss jetzt liefern
Hoffenheim darf im Kellerduell Bielefeld auf keinen Fall unterschätzen
Donnerstag, 14. Januar 2021

Beim derzeit leidgeplagten Fan der TSG Hoffenheim kommen bei der Betrachtung der nächsten Bundesligapartie am Samstag (15.30 Uhr) gegen Arminia Bielefeld womöglich zwei sehr unterschiedliche Wahrnehmungen zum Vorschein. Da ist zum einen der Blick in die Vergangenheit: Das Duell TSG gegen Arminia gab es bislang nur in der ersten Hoffenheimer Bundesligasaison 2008/09. Einem 3:0-Heimerfolg im ausverkauften Mannheimer Carl-Benz-Stadion durch Treffer von Vedad Ibisevic, Carlos Eduardo und Francisco Copado folgte ein 2:0-Auswärtssieg auf der Bielefelder Alm. Die Torschützen hießen Wellington und Sejad Salihovic. Die Blau-Weißen machten damals unter Trainer Ralf Rangnick mit ihrem herzerfrischenden Offensivfußball bundesweit Schlagzeilen. Jetzt im tristen Corona-Winter 2021 steht dieses erneute Aufeinandertreffen ganz im Zeichen des Abstiegskampfes: Der Tabellenvierzehnte empfängt bei zwei Punkten Vorsprung den Fünfzehnten.

TSG-Trainer Sebastian Hoeneß wird gegen Bielefeld besonders im Fokus stehen. Bei einer weiteren Heimniederlage werden die kritischen Stimmen mit Sicherheit zunehmen.

Ritzhaupt

TSG muss jetzt im "6-Punkte-Spiel" liefern

Nach dem 0:4-Debakel am vergangenen 15. Spieltag beim bis dahin seit 30 Bundesligaspielen sieglosen FC Schalke 04 droht den Kraichgauern bei einer weiteren Niederlage der harte Abstiegskampf. Der Abstand zur ersten Tabellenhälfte ist bei acht Zählern bereits beachtlich. Die Hoffenheimer müssen jetzt liefen, nur bei einem Erfolg über den Bundesligaaufsteiger aus Ostwestfalen kehrt wieder (vorübergehend) etwas Ruhe ein. Besonders im Fokus vor diesem "6-Punkte-Spiel" steht dabei Trainer Sebastian Hoeneß. Bei vielen Fans hat er derzeit kein großes Standing. In den unterschiedlichen Fanforen und Gruppen kommt der gebürtige Münchner nicht sonderlich gut weg. Anstatt des erhofften Offensivfußballs gab es für den Europa League-Teilnehmer erst vier Saisonsiege zu verzeichnen. Dass dabei auch das außergewöhnlich hohe Verletzungspech sowie überdurchschnittlich viele Coronaerkrankungen mit verantwortlich sind, wird zwar zur Kenntnis genommen, aber dass trotz des breit ausgestellten, ausgeglichenen und eingespielten Spielerkaders keine sportliche Weiterentwicklung erkennbar ist, wird stark kritisiert.

Dauerhafte Probleme bleiben

Hoeneß hat es (noch) nicht geschafft, die dauerhaften Probleme wie konstante Leistungen in beiden Halbzeiten, mangelhafte Chancenverwertung und Gegentore nach Ballverlusten abzuschaffen. Auch was Einsatz, Kampf und Laufbereitschaft betrifft, ist noch viel Luft nach oben. Von den Verantwortlichen hat der 38-Jährige in der aktuell prekären Situation Rückendeckung erhalten. Doch auch dieses Vertrauen ist zeitlich begrenzt. Hoeneß und seine Spieler müssen jetzt liefern, in den drei bevorstehenden wichtigen Kellerduellen gegen Bielefeld, nächsten Dienstag gegen Hertha BSC Berlin und am Sonntag (24.1.) gegen Köln den Kopf aus der Schlinge ziehen und sich aus dem Abstiegssumpf befreien.

Für die Hoffenheimer gilt es, in den nächsten richtungsweisenden Spielen gemeinsam alles in die Waagschale zu werfen, um wieder aus den Tabellenniederungen heraus zu kommen
volkerhotel

Laufbereitschaft und Stabilität sind gefragt

Um am Samstag Bielefeld, das zuletzt mit einem 1:0-Erfolg gegen die Berliner Hertha die Abstiegsränge verließ, Paroli zu bieten, ist eine deutlich höhere Laufbereitschaft vonnöten. Während die Arminen zusammen mit Union Berlin das laufstärkste Bundesligateam stellen, rangieren die Nordbadener vor Schalke 04 an vorletzter Stelle. Auch was das Defensivverhalten anbelangt hat die Hoeneß-Truppe Negativwerte aufzuweisen: Als einziges Bundesligateam blieb man noch nie ohne Gegentreffer und kassierte neben den Schalkern (39) mit 30 Gegentoren die Zweitmeisten der laufenden Saison. Bezeichnend die Aussage von Hoeneß nach dem letzten Spiel: „Wir haben in der zweiten Hälfte nicht mehr das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben verteidigt, wie man nicht verteidigen darf."

Bielefeld landet Big-Points gegen direkte Konkurrenten

Bielefeld konnte bisher vor allem gegen die direkten Konkurrenten seine vier Saisonsiege einfahren. Big-Points landete das Team von Trainer Uwe Neuhaus gegen Hertha BSC, Schalke 04, Mainz 05 und den 1. FC Köln. Dabei ging es meist knapp zur Sache: Sechs der 15 Saisonspiele endeten 1:0 (drei Siege, drei Niederlagen). Bemerkenswert ist zudem, dass drei der letzten sechs Partien gewonnen wurden. Zum Vergleich: Die TSG hat vier der letzten fünf Bundesliga-Spiele verloren und ist in 2021 in drei Pflichtspielen noch sieglos. Was die Trefferquote anbelangt, rangieren die Gäste mit erst zehn Treffern an letzter Stelle -zum Vergleich hat die TSG mit 22 Torerfolgen mehr als das Doppelte aufzuweisen.

Sejad Salihovic erzielte den letzten Hoffenheimer Treffer gegen Bielefeld beim letzten Duell am 13. Mai 2009
Anpfiff ins Leben

Neuhaus sieht "gute Ausgangsposition"

Trainer Neuhaus schöpft aus dem letzten Erfolg viel Positives: "Ich glaube schon, dass der Sieg uns Mut und Perspektiven gibt. Wir haben jetzt eine gute Ausgangsposition, sind aber noch lange nicht über den Berg und werden immer wieder ans Limit gehen müssen, um drei Punkte zu holen.“ Ans Limit gehen, diese Devise gilt auch für die Hoffenheimer, denn ohne deutliche Leistungssteigerung, vor allem über die gesamte Spielzeit, wird es nicht aufwärtsgehen. Allen Beteiligten sollte dies bewusst sein, und es gilt jetzt vor allem, den Worten auch endlich Taten folgen zu lassen. Personell haben die Hoffenheimer weiterhin einige Verletzungssorgen zu beklagen. Zudem fehlt Mittelfeldspieler Christoph Baumgartner aufgrund einer Gelbsperre.

Personalentscheidungen

Unterdessen hat die TSG zwei Personalentscheidungen getroffen: Von der SpVgg Greuther Fürth wurde Linksverteidiger David Raum für die neue Saison 2021/22 verpflichtet und João Klauss de Mello mit sofortiger Wirkung bis zum 30. Juni 2022 an den belgischen Erstligisten Standard Lüttich verliehen. Gleichzeitig wurde der Vertrag des 23-jährigen Stürmers vorzeitig um zwei Jahre bis zum Sommer 2024 verlängert.

Fotos: BWA und Kraichgaufoto

Weitere Fotos zum Bericht

bwa-sport.de
auf Facebook


helgets-restaurant

Imprimatur GmbH

lacuisine
kfzzentrumfluehr

Wiesendanger Bedachungen

Ferwagner IT- Systeme
Hochmuth Rolladen & Sonnenschutz

Heinlein Bürolösungen

wueteria

Schwarz Landtechnik - Ökotech

Schreinerei Schock

Türenwelt Zimmermann