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Dominante Bayern mussten am Ende noch gewaltig zittern
Hoffenheimer Pokal-Aus nach 3:4-Niederlage in München
Donnerstag, 6. Februar 2020

Der seit Wochen in Topform aufspielende FC Bayern München zog durch ein knappes 4:3 im DFB-Pokal vor 71.500 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena gegen die TSG Hoffenheim ins Viertelfinale ein. Das Team des ehemaligen Hoffenheimer Trainers und Geschäftsführers Hansi Flick zeigte eine beeindruckende und überlegende Vorstellung und dominierte über weite Phasen eine einseitige Partie, die erst in der Schlussphase eine überraschende Wende fand und beinahe noch in die Verlängerung gegangen wäre. Hoffenheim konnte seinen ersten Sieg (2:1) vor exakt vier Monaten an gleicher Stelle nicht wiederholen und schied trotz großer kämpferischer Leistung in einer torreichen Partie aus dem laufenden Pokalwettbewerb aus.

Überraschende TSG-Führung

Dabei begann es mit einem Paukenschlag, als das Team von Trainer Schreuder mit seiner ersten Toraktion in Führung ging.  Nachdem Kramaric mit einem Schuss an Nationaltorhüter Neuer scheiterte, landete der Abpraller über Grillitsch bei Bebou, dessen Schuss aus zwölf Metern von Boateng noch entscheidend abgefälscht zur überraschenden 1:0-Führung einschlug (8.). Doch die Freude bei den 1.400 mitgereisten TSG-Fans im Oberrang der Nordkurve währte nicht lange.

Hochbetrieb in der Schlussphase im Münchner Strafraum. Die TSG drängte mit aller Macht auf den Ausgleich.

Bayern mit beeindruckender Offensivpower

Die stürmisch anrennenden Bayern egalisierten den frühen Rückstand nur fünf Minuten später. Der lauffreudige Davies hatte sich über links durchgesetzt, und seine scharfe Hereingabe wollte TSG-Kapitän Hübner vor Müller klären, wobei der Ball von dessen Knie ins eigene Tor prallte (13.). Die Bayern drücken den Gegner mit hohem Tempofußball in die eigene Hälfte, lassen ihn kaum Luft holen. Nach Vorarbeit von Alaba war Müller einen Schritt schneller als Gegenspieler Hübner und traf mit einer Direktabnahme zur 2:1-Führung (20.). Wenig später verhinderte Torhüter Pentke mit drei Paraden innerhalb von drei Minuten einen höheren Rückstand. Zunächst klärte er gegen Lewandowskis Volleyschuss, dann parierte er gleich zwei Mal reaktionsschnell gegen Gnabry.

Gastgeschenk für Lewandowski

In der 36. Minute erhöhte Bayerns Torgarant Lewandowski auf 3:1, nachdem er einen zu kurz abgewehrten Kopfball von Hübner beim Duell mit Müller nur noch ins leere Tor einzuköpfen brauchte. Torhüter Pentke sah in der Aktion nicht gut aus, als er überhastet und unnötig aus seinem Tor kam (36.). Ein selbstkritischer Pentke nach dem Spiel in der Mixed-Zone: „Das dritte Tor ging klar auf meine Kappe. Wenn man raus kommt muss man den Ball haben, wenn man drinnen bleibt passiert eigentlich nichts. Das passte irgendwie zur ersten Halbzeit, wo wir unglückliche Gegentore bekommen haben." Mit dem Zwei-Tore-Rückstand waren die Gäste zur Pause aufgrund der drückenden Überlegenheit des Pokalverteidigers noch gut bedient. Für TSG-Mittelfeldspieler Grillitsch hat es sein Team in den ersten 45 Minuten verpasst ins Spiel zu kommen: „Wir haben uns zu weit hinten reindrücken lassen und zu viele Bälle verloren.  Dabei haben wir zu einfache Gegentore bekommen. Die Bayern waren uns da richtig überlegen.“

Bayern lässt nach und Hoffenheim spielt stärker auf

Auch in der zweiten Hälfte begannen die Gastgeber zunächst druckvoll und hatten Pech, als ein Lupfer von Müller über Pentke knapp über die Querlatte ging (52.). Fünf Minuten später hatte Bebou den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss ging abgefälscht knapp übers Bayern-Tor (57.).  Die Münchner Offensivpower ließ nun merklich nach und die deutlich mutiger und offensiver agierenden Kraichgauer kamen zunehmend zu Toraktionen. In der 71. Minute verhinderte Neuer mit einer Glanzparade bei einem Volleyschuss von Zuber das 2:3 (71.). Nur drei Minuten später hatte sich der eingewechselte Baumgartner bei einem Dribbling durch die gesamte Bayern-Hintermannschaft durchgetankt, doch anstatt auf den völlig frei vor dem Tor postierten Kramaric zu passen, lupfte er den Ball aus kurzer Distanz übers Tor (74.). Mitten in die Drangphase der Gäste kam Lewandowski nach einer Ecke vor Hübner an den Ball und erhöhte per Kopfball aus kurzer Distanz auf 4:1 (80.).

Die Bayern heizten den Hoffenheimern über lange Phasen mächtig ein, bis sich in der Schlussphase das Spiel völlig drehte.
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Doppelpack von Dabbur macht es nochmal spannend

Die Partie schien entschieden, doch Hoffenheim kam noch mal heran. Der eingewechselte Dabbur setzte sich nach Vorarbeit von Zuber gegen Boateng durch und traf aus der Drehung zum 2:4 (82.). Nur fünf Minuten später setzte der israelische Neuzugang aus Sevilla einen Kopfball aus fünf Metern um Zentimeter links neben den Pfosten (87.). Die Abwehr des 19-fachen Pokalsiegers wankte weiter und hatte größte Mühen, sich gegen die Schlussoffensive der stürmisch angreifenden Blau-Weißen zu erwehren. In der Nachspielzeit beförderte Bayerns französischer Weltmeister Pavard eine Rudy-Hereingabe an den eigenen Pfosten und den Abpraller verwertete Dabbur zum 3:4 (90.+2).

Bayern zittert sich am Ende in die nächste Runde

Trotz aller Anstrengungen reichte es am Ende nicht mehr zum Ausgleich, der bei etwas längerer Spieldauer und angesichts der unsicheren Bayern-Abwehr durchaus möglich gewesen wäre. Hoffenheims Mittelfeldspieler Nordtveit: „Wir hatten einige große Chancen in der zweiten Hälfte, als wir geduldiger am Ball waren und versucht haben, unser Spiel zu machen. Nach einem großen Kampf können wir stolz sein, drei Tore hier gemacht haben“. So zitterten sich die Rot-Weißen trotz 70-minütiger klarer Überlegenheit in die nächste Pokalrunde.

Jubel bei den Kraichgauern nach der frühen 1:0-Führung

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Stimmen der Trainer:

"Haben in zweiter Hälfte deutlich mutiger gespielt"

Alfred Schreuder (Trainer TSG Hoffenheim): „Bayern hat verdient gewonnen. Uns hat nach der frühen Führung der Mut gefehlt. Wir hatten dazu ein paar schwache Momente in der Defensive und lagen dann 1:3 zur Pause hinten. In der zweiten Hälfte haben wir es deutlich besser gemacht, wo wir mutiger waren und auch mehr Ballbesitz hatten. Wir haben noch vier bis fünf große Möglichkeiten gehabt und dann noch drei Tore in München erzielt. Das sagt etwas, schließlich kann man nicht erwarten, dass wir hier bei einer Top-Mannschaft 3:0 gewinnen. Wir haben gegen eine Gegner, der in der Rückrunde mit 12:1 Toren bislang sehr dominiert gespielt hat, am Ende gut mitgehalten.“

"Hoffenheim hat es am Ende sehr gut gemacht"

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München): „Im Pokal zählt im Endeffekt das Weiterkommen. Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Wir gehen zwar früh in Rückstand, sind aber schnell wieder reingekommen und haben den Gegner kaum zum Zug kommen lassen. Die Art und Weise, wie wir teilweise in der zweiten Hälfte gespielt haben, war aber nicht so gut. Da hatten wir nicht mehr die Intensität, die wir in unserem Spiel brauchen. Da hat Hoffenheim seine Qualitäten besser nutzen können und wir haben zu viel zugelassen. Kompliment aber auch an Hoffenheim, die es sehr gut gemacht haben. Wir müssen darüber reden, dass wir nochmal ins Schwimmen gekommen sind“

Statistik:

FC Bayern München: Neuer – Pavard, Boateng (83. Odriozola), Alaba, Davie – Kimmich, Tolisso – Gnabry, Müller (81. Cuisance), Coutinho – Lewandowski (81. Zirkzee)
TSG Hoffenheim: Pentke – Kaderabek, Akpoguma, Hübner, Skov – Rudy, Grillitsch (71. Lucas Ribeiro), Nordtveit – Bebou (61. Dabbur), Kramaric, Bruun Larsen (71. Baumgartner)
Tore: 0:1 Boateng (ET/8.), 1:1 Hübner (ET/13.), 2:1 Müller (20.), 3:1 Lewandowski (36.), 4:1 Lewandowski (80.), 4:2 Dabbur (82.), 4:3 Dabbur (90.+2)
Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel)
Zuschauer: 71.500

Fotos: BWA

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