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Ein Duell zweier offensivstarken Teams mit hohem Unterhaltungswert
TSG möchte dem Tabellenzweiten Mönchengladbach näher auf die Pelle rücken
Freitag, 14. Dezember 2018

Nach dem Europapokal-Aus ist der Fokus bei der TSG Hoffenheim voll und ganz auf den Bundesligaalltag gerichtet. Die Blau-Weißen möchten, ähnlich wie in der vergangenen Rückrunde, alles dafür tun, um sich erneut für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. Einen wichtigen Schritt dahin können sie bereits am Samstag im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Beginn 15.30 Uhr) absolvieren. Die Fohlen von Niederrhein sind ein äußerst attraktiver und schwer besiegbarer Gegner, der nicht zu Unrecht aktuell der engste Verfolger von Spitzenreiter Borussia Dortmund ist.

Kerem Demirbay (re.) dürfte nach seiner CL-Sperre gegen Mönchengladbach wieder in der Startformation stehen
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Duell zweier offensivstarken Teams

TSG-Trainer Julian Nagelsmann, der schon immer ein Freund der Gladbacher Spielweise ist, freute sich bereits bei der Pressekonferenz am heutigen Freitag auf das Duell: „Das sind zwei Teams, die Spaß an der Offensive haben. Ich weiß allerdings nicht, ob es wieder so torreich wird wie in den letzten Spielen. Es wäre wichtig, morgen drei Punkte einzufahren, und ich glaube, dass meine Mannschaft dazu in der Lage ist." Dass der VfL in der vergangenen Saison auf Rang neun eine internationale Platzierung verpasste, wertet Nagelsmann eher als Überraschung, als die aktuelle Tabellierung, die für ihn eher standesgemäß ist. Nagelsmann: „Gladbach jetzt wieder da, wo sie hingehören. Sie haben in dieser Saison viel in den Kader investiert.“

Keine Personalprobleme

Die Personallage hat sich bei den Gastgebern inzwischen deutlich entspannt. Die beiden Langzeitverletzten Dennis Geiger und Nadiem Amiri, die am vergangenen Mittwoch in der Champions League als Belohnung und Ansporn ihr Comeback feiern konnten, werden aufgrund eines gezielten Aufbaus gegen Gladbach nicht im Kader stehen und stattdessen am Spieltag trainieren. Ansonsten können die Gastgeber aus dem Vollen schöpfen.

Nadiem Amiri (li.) - hier im Duell mit Gladbachs Lars Stindl - wird am Samstag nicht im Kader stehen

Hecking sieht die TSG als Spitzenmannschaft

Lob und Anerkennung gab es vor der Partie von Gladbachs Trainer Dieter Hecking, der die TSG bereits als Spitzenmannschaft in der Bundesliga sieht: „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner, der alle Facetten des Fußballs beherrscht. Sie haben einen sehr breiten und starken Kader, der es erlaubt, auch nach einer englischen Woche zu rotieren und eine starke Mannschaft auf den Platz zu bringen."

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Bei beiden Mannschaften kommt es zum Wiedersehen mit dem Ex-Verein. Während bei den Gästen Jonas Hofmann, Fabian Johnson und Tobias Strobl auf eine Hoffenheimer Vergangenheit blicken, schnürten Vincenzo Grifo, Håvard Nordtveit, Lukas Rupp und Nico Schulz auch am Niederrhein schon einmal ihre Fußballschuhe.

Vincenzo Grifo (li.), der letzte Saison noch für Mönchengladbach spielte, dürfte das Samstag besonders motiviert sein

Tore sind nahezu garantiert

Die Partie Hoffenheim gegen Gladbach steht schon immer für reichlich Tore. Im Duell der beiden offensivstarken Mannschaften fielen in den vergangenen zehn Spielzeiten insgesamt 46 Tore. Nachdem die TSG auf heimischen Gelände für die Gäste lange als Angstgegner galt, konnten die Borussen ihre schlechte Bilanz in jüngster Vergangenheit bei sieben Niederlagen, sieben Unentschieden und sechs Siegen etwas verbessern, was mindestens drei Treffer pro Partie in den letzten vier Auswärtsspielen in Sinsheim eindrucksvoll dokumentieren.

Ein Tabellenabstand verringern

Damit der fünffache Deutsche Meister den Kraichgauern bei sieben Punkten Vorsprung nicht noch weiter enteilt, wird ein Heimsieg für die Nagelsmänner nahezu zur Pflichtaufgabe. Dass die TSG-Fans in der zu erwartenden stimmungsvollen Partie nach zuletzt wettbewerbsübergreifenden fünf sieglosen Partie heiß auf einen Dreier sind, dürfte klar sein. Schiedsrichter der Partie ist Benjamin Cortus (SR), attestiert von Florian Badstübner Thomas Stein an den Seitenauslinien sowie Christian Gittelmann als 4. Offizieller. Die WIRSOL-Rhein-Neckar-Arena ist, bis auf 100 Resttickets im Heimbereich, nahezu ausverkauft.

Fotos: Kraichgaufoto

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