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"Ein Sieg der Willenskraft" über Favorit TSG Hoffenheim
Der 1. Pokalsieg des SV Rohrbach/S. und Hoffenheims letzte Niederlage auf Kreisebene
Montag, 1. Februar 2021

Blickt Jürgen Habich auf seine Zeit als Spielertrainer beim SV Rohrbach/S. von 1988 bis 1992 zurück, so kann der 67-jährige Steinsfurter fast ausnahmslos über positive Erinnerungen berichten. Unter der Regie des damaligen Mittelfeldspielers begann der sportliche Aufstieg des SVR, der in den Jahren zuvor meist in den unteren Tabellenregionen der Kreisliga B des Fußballkreises Sinsheim beheimatet war. Es ging rasend schnell nach oben: Meister der Kreisliga B in der Saison 1989/90 und erstmaliger Aufstieg in der Vereinsgeschichte, als Neuling stand man am Saisonende 1990/91 auf Platz 3 der Kreisliga A und wurde Vize-Pokalsieger. Im Folgejahr ging der steile Aufstieg mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksliga sowie dem erstmaligen Gewinn des Kreispokals 1991/92 weiter.

Die letzte TSG-Niederlage auf Kreisebene

Der SV Rohrbach/S. hatte sich seit Beginn der 90er-Jahre sowohl sportlich als auch als Mehrspartenverein enorm entwickelt und sich auch über die Kreisgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Für Habich bleibt aus seiner aktiven Zeit in Rohrbach/S. besonders ein Erlebnis in ganz besonderer Erinnerung: Der Kreispokalsieg am 22. Mai 1992 gegen den haushohen Favoriten, amtierenden Bezirksligameister und Landesligaaufsteiger TSG Hoffenheim. Für den heutigen Bundesligisten war es vor fast 29 Jahren die letzte Niederlage in einem Pflichtspiel auf Kreisebene.

Fußballkreisvorsitzender Herwig Werschak (li.) bei der Siegerehrung für den neuen Kreispokalsieger SV Rohrbach/S.

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Mit Team- und Kampfgeist erstmals das Double gewonnen

Herr Habich, der damalige Erfolg über die aufstrebende TSG Hoffenheim glich einer Sensation.
Habich: Ein Kreispokalspiel ist immer etwas Besonderes. Unsere Strategie war es, die mit großen Namen (Rupp, Groß, Heinlein usw.) bestückten Hoffenheimer nicht ins Spiel kommen zu lassen und unsere Stärken wie Team- und Kampfgeist auf den Platz zu bringen. Mit einem überragenden Torhüter Jürgen Geiser und einer Mannschaft, die über ihre Leistungsgrenze ging, konnten wir so den großen Favoriten schlagen und sensationell erstmals das Double gewinnen.

Nervenaufreibendes Elfmeterschießen

Vor über 1.000 Zuschauern fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen.
Habich: Nach kräftezehrenden 120 Minuten stand es 1:1 unentschieden und wir mussten ins Elfmeterschießen. Nachdem für uns Silvio Neitzner, Reinhold Lauck und Jürgen Bauer, auf Hoffenheimer Seite Michael Groß und Horst Büchler trafen, schoss Neso Duric für die TSG am Tor vorbei. Die Anspannung wurde noch größer, denn die Sensation war zum Greifen nah. Nachdem Peter Reidinger wieder traf, parierte Geiser den anschließenden Elfmeter von TSG-Spielertrainer Egon Ludwig. Die Entscheidung war zu unseren Gunsten gefallen, die Freude und Begeisterung kannte keine Grenzen mehr.

Pensionär Jürgen Habich blickt auf den schönsten Erfolg seiner langen Fußballerkarriere zurück
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"Eine solche Kameradschaft noch nie erlebt"

Im Sportteil der RNZ war von einem „Sieg der Willenskraft“ in einem „der besten Pokalendspiele“ zu lesen. Was war für Sie ausschlaggebend für diesen Triumph?
Habich: Ich habe mein ganzes Leben dem Fußball gewidmet, aber eine solche Kameradschaft wie damals in Rohrbach/S., habe ich in dieser Art noch nie erlebt. Der Verein war sehr gut organisiert und Helmut Kister als Spielausschussvorsitzender hat sich mit großem Engagement um alle Anliegen unseres Teams gekümmert - jeden Wunsch quasi von den Augen abgelesen. Dies alles waren wichtige Faktoren, um letztendlich die Erfolge feiern zu können.

Die TSG war sich Ihrer Sache im Vorfeld ziemlich sicher und hatte beim Spielort in Reihen schon Vorkehrungen für eine triumphale Rückfahrt nach Hoffenheim getroffen.
Habich: Jeder Verein kann handhaben, wie er es gerne möchte. Der SV Rohrbach/S. war schon immer bei diesen Dingen sehr spontan. Unser Ziel war, als Außenseiter erst die sportlich hohe Hürde zu nehmen, alles andere kam dann von selbst. Der erste Pokalsieg in der Vereinsgeschichte wurde zusammen mit unseren begeisterten Fans entsprechend ausgelassen gefeiert.

Die Entscheidung im Elfmeterschießen: SVR-Keeper Jürgen Geiser pariert den Schuß von TSG-Spielertrainer Egon Ludwig
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Die richtige Mischung machte es aus

Was war das besondere an der damaligen Rohrbacher Mannschaft?
Habich: Es war die richtige Mischung zwischen erfahrenen und entwicklungsfähigen jungen Spielern. Als ich als Trainer beim SVR angefangen hatte, stießen sieben eigene A-Jugendliche zum Seniorenkader hinzu. Dieser war bereits mit Torhüter Geiser, Abwehrspieler Markus Hönig, den Mittelfeldspielern Jürgen Bauer, Jochen Elsässer und Ralf Olbert sowie den Stürmern Neitzner, Holger Frank und Jürgen Karolus sehr gut bestückt.

Für Sie war nach dem Gewinn des Doubles Schluss beim SVR – warum?
Habich: Ich hatte als Spielertrainer vier wunderschöne, erfolgreiche Jahre beim SV Rohrbach/S. verbracht. Ich war danach ausgepumpt und froh, dass unser Verantwortlicher Kister einen geeigneten Nachfolger gefunden hatte. Der Abschied mit dem Gewinn des Doubles hätte nicht besser ausfallen können.

Jährliches Treffen erinnert an den großen Erfolg

Symbolisch für den damaligen Zusammenhalt ist, dass Spieler und Funktionäre noch immer jedes Jahr ein gemeinsames Treffen organisieren.
Habich: Für mich ist dies bezeichnend für den damaligen Zusammenhalt, ähnlich wie bei einer großen Familie. Dass wir uns auch heute noch regelmäßig treffen, unterstreicht dies. Helmut Kister, der leider letztes Jahr verstorben ist, und Rainer Elsässer, der sich im Pokalendspiel damals schwer verletzt hatte, organisierten bislang immer vorbildlich die jährlichen Zusammenkünfte.

Fotos: BWA

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