bwa-sport.de
Suchfunktion
Ferwagner IT- Systeme

Schwarz Landtechnik - Ökotech

Schreinerei Schock

CNC Technik Lange

Heinlein Bürolösungen

Imprimatur GmbH

Hofmann Elektro

Wiesendanger Bedachungen

Anpfiffvereint
Anpfiff ins Leben
Hochmuth Rolladen & Sonnenschutz
Eine Entwicklung, die noch Zeit und Geduld benötigt
Nachbetrachtungen zur Momentaufnahme, Weiterentwicklung und vorhandenen Qualität
Montag, 10. Februar 2020

Dem begeisternden 2:1-Bundesliga-Heimsieg über Bayer 04 Leverkusen folgten für die TSG Hoffenheim innerhalb von nur drei Tagen zwei bittere Niederlagen. Nach einem 3:4-Pokal-Aus beim FC Bayern gab es eine 0:1-Derby-Niederlage in Freiburg, nach der sich der Abstand zu den Europa League-Rängen wieder etwas vergrößerte. Angesichts der drei folgenden schweren Aufgaben zu Hause gegen Wolfsburg, in Mönchengladbach und daheim gegen die Bayern dürfte es im Februar schwer werden, vorne wieder dichter ranzukommen. Die Auswärtsniederlage in Südbaden tat doppelt weh - auch wenn man den siebten Tabellenplatz halten konnte. Zum einen verringerte sich der Abstand zur Streich-Truppe auf nur noch einen Zähler und zum anderen hat die TSG sich für die spielerische Feldüberlegenheit mit einem deutlichen Chancenplus nicht belohnt. War das Baden-Duell letztendlich ein richtungsweisendes Schlüsselspiel oder vielmehr nur ein kleiner Betriebsunfall für die Nordbadener? Die Frage ist auch nach 21 Spieltagen schwer zu beantworten, da aufgrund der fehlenden Konstanz nicht absehbar ist, wohin der weitere Weg in der Saison 2019/20 noch führt.

Alles nur eine Momentaufnahme und Entwicklungssache

Hoffenheims Kapitän Benjamin Hübner sah es eher eine Momentaufnahme: „Wir haben in Freiburg gegen einen unangenehmen Gegner ein hervorragendes Spiel geliefert und dabei vielen Chancen kreiert. Ich schaue jetzt nicht besorgniserregend auf die Tabelle, denn für mich ist die Niederlage eine Momentaufnahme.“ Für den 30-jährigen gebürtigen Wiesbadener ist letztendlich „die gute Entwicklung der Mannschaft und der Weg entscheidend“. Der Innenverteidiger verweist dabei auf die vielen personellen Veränderungen im Kader: „Wir haben vor der Saison viele Stammspieler verkauft, jetzt viele junge talentierte Spieler im Kader mit denen ich aktuell sehr zufrieden bin. Zu dieser Entwicklung gehören auch einmal schwächere Phasen.“

Für TSG-Kapitän Benjamin Hübner war die Niederlage in Freiburg nur eine Momentaufnahme
Ferwagner IT- Systeme

"Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir auch Tore schießen"

Sein Defensivkollege Pavel Kaderabek tat sich nach dem Freiburgspiel schwer, mit der Niederlage abzufinden: „Für mich ist es schwer zu verstehen, wie wir verlieren konnten. Ein minimaler Fehler beim Elfmeter hat das Spiel letztendlich entschieden.“ Dass man erneut die Chance in der Tabelle vorne reinzustoßen ungenutzt ließ, konnte auch der tschechische Nationalspieler nicht ergründen: „Für mich ist das auch nicht erklärbar. Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir Tore schießen, das haben wir in Freiburg nicht gemacht. Vielleicht müssen wir das noch mehr trainieren, um hier besser zu sein.“ Dabei ging der Blick bereits in Richtung nächsten Spieltag: „Wir können es jetzt nicht mehr ändern und müssen eben am Samstag gegen Wolfsburg unbedingt gewinnen.“

"Hatten genug Möglichkeiten und Freiräume"

Trainer Alfred Schreuder haderte in Freiburg nur mit der Chancenverwertung, ansonsten war er mit der Leistung seiner Spieler zufrieden: „Wenn man so viele Chancen herausspielt und am Ende verliert, kann man nicht zufrieden sein. Die Jungs haben mehr verdient, weil sie das, was wir uns vorgenommen hatten, gut umsetzten. Wir müssen die Chancen einfach besser nutzen, Räume waren reichlich vorhanden.“ Der 47-jährige Niederländer sieht deshalb keinen Grund etwas in Frage zu stellen: „ Wir müssen deshalb jetzt nicht nach anderen Lösungen suchen oder personell umstellen - wichtig ist nur, dass wir aus unseren Möglichkeiten Tore machen. Wir kommen immer wieder in die Räume, wo wir mehr rausholen können.“

Ein Endergebnis, das nicht ganz dem tatsächlichen Spielverlauf entsprochen hat

Nie aufhören an sich zu arbeiten

Der Hoffe-Coach ist ein akribischer Arbeiter, der sich ständig damit beschäftigt, wie er sein Team verbessern kann. Dafür forderte er von seinen Spielern harte Arbeit und Professionalität: „Wir sind gut, aber nicht gut genug. Man kann es nicht oft genug sagen, dass man als Spieler noch mehr aus sich herausholen kann. Wer etwas gewinnen will, muss viel mehr machen als der Gegner. Es geht nicht nur um schönen Fußball. Das muss man noch lernen, wenn man erfolgreich sein will, bei jeder Trainingseinheit, jeder Nachbereitung und Vorbereitung, wie man schläft, wie man isst, wie man sich als Profi verhält." Als gutes Beispiel verwies er auf den portugiesischen Weltklassefußballer Christiano Ronaldo, der „immer weiter an sich arbeitet, viel investiert und deshalb noch top ist“.

"Wir haben intelligente und flexible Stürmer mit hoher Qualität"

So richtig sauer war Schreuder aufgrund der vielen vergebenen Torchancen auf seine Stürmer dennoch nicht. Vielmehr lobte er in kleiner Medienrunde im engen Presseraum des Schwarzwaldstadions deren Qualitäten: „Mit Baumgartner, Dabbur und Kramaric haben wir drei sehr intelligente und flexible Stürmer, die eine hohe Qualität haben. Spieler, die die Qualität haben auf unterschiedlichen Positionen einsetzbar zu sein, sind für jeden Verein sehr wichtig.“ Den breit aufgestellten Kader sieht Schreuder für die kommenden Aufgaben von Vorteil: „Die zurückliegende Woche hat gezeigt, dass wir trotz einiger personeller Wechsel unser System durchziehen konnten. Das zeigt, dass wir im Training sehr gut arbeiten und flexibel sind.“

Wieder Wachablösung im TSG-Tor? Links Oliver Baumann - rechts Philipp Pentke

Schreinerei Schock

Pentke ist mehr als nur ein Ersatzkeeper

Für die nächste Partie am Samstag gegen den VfL Wolfsburg steht höchstwahrscheinlich wieder ein Wechsel auf der Torhüterposition bevor. Nachdem sich die eigentliche Nummer 1 Oliver Baumann nach seiner Knieverletzung und anschließender Meniskusoperation im Training wieder zurück gemeldet hat, wird der 34-jährige Ersatz Philipp Pentke wieder ins zweite Glied rücken. Der gebürtige Freiberger hat in den letzten fünf Pflichtspielen eindrucksvoll seine Klasse bewiesen und deutlich gemacht, dass er mehr als nur zweite Wahl ist. Es spricht für den stets freundlich lachenden und sympathischen Torhüter, dass er bei der Frage, wer am Samstag im Tor stehen werde, sich an die interne Absprache hält und keine Ansprüche stellt. „Die Frage kann ich nicht beantworten. Wenn Oli wieder fit und soweit ist, wird er wieder spielen, das ist so klar kommuniziert.“ Baumann kann zwar auf seinen Status vertrauen, weiß aber sehr wohl, dass er sich fortan keine Schwächephasen leisten kann, da mit Pentke ein starker Ersatz bereit steht.

Blick nach vorn

Das Schlusswort bleibt Ermin Bicakcic vorbehalten, der sich nach seiner Nichtberücksichtigung beim Pokalspiel in München „wie in einem Käfig gefangen“ vorgekommen ist. Auch wenn die Freiburg-Niederlage "Eisen-Ermin" sehr bitter aufgestoßen ist, ging der Blick des Bosniers bereits in Richtung nächster Aufgabe: „Das Schöne am Fußball ist, dass wir nächste Woche die Chance haben, es wieder besser zu machen.“

Fotos: Kraichgaufoto und BWA

Weitere Fotos zum Bericht

bwa-sport.de
auf Facebook


lacuisine

Autohaus Immler

Ferwagner IT- Systeme
Optik Buchen

Helget´s Restaurant Lounge Bar

Kraichgaufoto

kfzzentrumfluehr

Metzgerei Dick

Heidelberger

Hütter GmbH

Wagner Containerservice

www.akropolis-sinsheim.de