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Enttäuschende Hoffenheimer verlieren weiter an Boden
TSG rutscht runter auf Platz 12 - Grillitsch nach Rot für Skov sauer auf Schiri
Montag, 2. November 2020

Die TSG Hoffenheim versäumte es, in der Montagabendpartie des 6. Bundesliga-Spieltages mit einem Sieg über Union Berlin hoch auf Platz 6 zu klettern. Nach einer enttäuschenden 1:3-Heimniederlage gegen die Köpenicker rutsche die TSG nach nur einem Punkt aus den letzten vier Bundesligaspielen runter auf Rang 12. Mit sieben Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 10:10 rangieren die Blau-Weißen überraschend im Tabellenniemandsland.

TSG mit Schwächephase in der Liga

Die Hoeneß-Truppe kann die Power aus den Europa League-Auftritten (zwei Siege aus zwei Spielen) derzeit nicht auf die Bundesliga übertragen. Das Fehlen von Torjäger Andrej Kramaric macht sich immer deutlicher bemerkbar. Der Sturm um Munas Dabbur und Ishak Belfodil war gegen die Eisernen nur ein laues Lüftchen, das viel zu selten zwingende Torgefahr ausstrahlte. Der Hauptstadtklub ist nach seinem ersten Sieg über die TSG nunmehr schon seit fünft Spielen ohne Niederlage. Die Treffer für den Tabellensiebten erzielten Max Kruse (60.), TSG-Keeper Oliver Baumann per Eigentor (85.) und Cedric Teuchert (90.+4). Dabbur (80.) hatte für die Gastgeber zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen. Dem nicht genug, mussten die Gastgeber nach einer diskussionswürdigenden Notbremse des zuvor eingewechselten Robert Skov über eine halbe Stunde in Unterzahl spielen.

TSG-Schlussmann Oliver Baumann zeigte eine fehlerfreie Partie trotz der unglücklichen Aktion beim 1:2

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Hoffenheim mit den besseren Chancen in Hälfte 1

Nach verhaltenem Auftakt hatten die Hoffenheimer durch Dabbur ihre erste Torchance. Zunächst wurde der Schuss des Israelis von Abwehrspieler Knoche vor der Torlinie geklärt und im Nachschuss vergab Hoffenheims Nummer 10 kläglich, indem er neben das Tor schoss (16.). Berlins bis dahin klarste Tormöglichkeit vergab Liverpool-Leihgabe Awoniyi, der aus drei Metern links am Tor vorbeischoss (21.). Nachdem nach einer halben Stunde für den verletzten Stefan Posch der Däne Robert Skov in die Partie kam, wurde das Spiel der TSG lebendiger. Nach Vorarbeit von Skov vergab Belfodil, indem er nur das Außennetz traf (37.). Kurz darauf scheiterte auf der anderen Seite Sebastian Griesbeck nach einer Kruse-Flanke am reaktionsschnellen Baumann (41.). Nachdem wenig später Florian Grillitsch in aussichtsreicher Position aus 16 Metern übers Tor drosch (43.), scheiterte Dabbur mit einem Kopfball nach einer Skov-Flanke am reaktionsschnellen Torhüter Luthe (45.+2).

Strafstoß und Rote Karte gegen Hoffenheim

In der zweiten Hälfte taten sich die Nordbadener deutlich schwerer ins Spiel zu kommen. Anstatt mutig und entschlossen nach vorne zu spielen, wurde viel quer- und zurückgepasst. In einer Phase, in der die Partie immer mehr enttäuschte, kam es nach knapp einer Stunde zur Schlüsselszene. Skov brachte Griesbeck, der nach einem Konter frei aufs TSG-Tor zulief, mit einem kurzen Schubser zu Fall. Der Unparteiische Robert Hartmann entschied sofort auf Rot und Elfmeter. Eine etwas harte, jedoch auch vertretbare Entscheidung.

Grillitsch haderte mit dem Schiedsrichter

Für Grillitsch war es auf alle Fälle eine Fehlentscheidung. Nach dem Spiel sagte er aufgebracht im Interview mit DAZN:„Schauen Sie sich den Griesbeck an. Der ist 1,90 groß, wiegt sicher 85 Kilo. Da gibt’s eine Berührung an der Schulter und er fliegt. Wenn das eine Rote Karte ist dann gibt’s ja nur noch Rote Karten.“ Und schon mal in Rage setzte der Österreicher noch einen drauf: „Es war ein gutes Montagsspiel. Der einzige, der kein Bundesliga-Niveau hatte, war der Schiedsrichter - ganz klar für mich. Egal ob fachlich oder in der Kommunikation - bodenlos für mich.“ Kruse wars egal, er ließ sich die Chance nicht entgehen und traf sicher zur 1:0-Führung. Für den 32-Jährigen war es in der Bundesliga der 15. Strafstoß ohne Fehlschuss.

Florian Grillitsch fand deutliche, kritisierende Worte in Richtung Schiri Robert Hartmann

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Dabbur gelingt der Ausgleich

In Rückstand verstärkten die Hoffenheimer mit der Hereinnahme der frischen Kräfte Christoph Baumgartner und Sargis Adamyan ihre Offensivbemühungen. Union lauerte derweil auf Konter und hätte durch Kruse fast auf 2:0 erhöht, doch Baumann hielt glänzend (75.). In Unterzahl gelang der TSG dann doch noch der etwas überraschende Ausgleich. Nach einem Dribbling von Baumgartner in den Strafraum landete der Ball über Adamyan bei Dabbur, der mit Vollspann den Ball unter die Latte jagte (80.).

Union schlägt eiskalt zurück

Doch die Freude währte nicht lange, denn die Berliner antworteten schnell. Nach Zuspiel von Kruse landete der Ball vor den Füssen des kurz zuvor eingewechselten Pohjanpalo, der aus kurzer Distanz unglücklich Torhüter Baumann anschoss und von dessen Fuß die Kugel über die Torlinie rollte (85.). Die endgültige Entscheidung dann in der Nachspielzeit, als Kruse nach einem Konter allein auf Baumann zulief, uneigennützig auf den mitgelaufenen Teuchert quer legte und dieser zum 3:1-Endstand einschob (90.+4). Für Torschütze Dabbur war es in der Schlussphase vielleicht etwas zu viel Risiko seiner Mannschaft: „Wir wollten das 2:1 machen, aber vielleicht wollten wir da auch zu sehr den Sieg. Wir müssen daraus lernen.“

Munas Dabbur erzeilte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für die TSG, ansonsten hatte er gegen Berlin nicht seinen besten Tag.
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Berlin wirkte cleverer und abgezockter

Fazit: Union Berlin entführt nicht unverdient drei Auswärtspunkte aufgrund von etwas klareren Chancen und eines glänzend aufgelegten Kruse, der an allen drei Treffern beteiligt war. Hoffenheim, das nach einer Stunde in Unterzahl spielen musste, tat sich trotz mehr Ballbesitz schwer, sein Spiel aufzuziehen. Die Offensive war äußerst harmlos und bereitete den leidenschaftlich verteidigenden Gästen zu selten echte Torgefahr. Die TSG Hoffenheim empfängt jetzt am Donnerstag (21 Uhr) in der Europa League das tschechische Team von Slovan Liberec. Am Sonntag (15.30 Uhr) gastiert die Hoeneß-Truppe am 7. Bundesliga-Spieltag beim VfL Wolfsburg.

Stimmen der Trainer:

Sebastian Hoeneß (TSG Hoffenheim): „Wir sind gerade in der ersten Hälfte ganz gut reingekommen und haben uns einige gute Chancen erspielt, aber auch Union hatte ein paar gute Möglichkeiten. Da wäre es für uns wertvoll gewesen, in Führung zu gehen. Wir kommen dann aber nicht gut aus der Pause und konnten keine Akzente mehr nach vorne setzen. Die Rote Karte ist natürlich spielentscheidend. Die Mannschaft hat dennoch eine starke Reaktion gezeigt und sich zurückgekämpft. Man hat nicht gemerkt, dass wir in Unterzahl spielen. Der Ausgleich war verdient - umso bitterer ist es, dass wir dann nochmal in Rückstand geraten sind.“

Urs Fischer (Union Berlin): „Kompliment an die Jungs. Wir haben über 90 Minuten sehr viel investiert. Mich freut es, dass sich die Mannschaft für eine tolle Leistung belohnt hat. Beide Mannschaften hatten in der ersten Hälfte ihre Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Das 0:0 hat uns für die zweite Hälfte geholfen. Vor dem Strafstoß spielen wir es klasse heraus. Danach war es nicht mehr so organisiert bei uns und Hoffenheim hat es sehr gut gemacht. Es ist schön, dass wir nochmal zulegen konnten.“

Statistik:

TSG Hoffenheim: Baumann – Posch (34. Skov), Vogt, Akpoguma – Rudy, Geiger (62. Baumgartner), Samassékou, Grillitsch, Sessegnon – Dabbur (81. Klauss), Belfodil (62. Adamyan)
Union Berlin: Luthe – Friedrich, Hübner, Knoche – Ryerson (87. Bülter), Andrich, Griesbeck (87. Gießelmann), Lenz – Gentner (83. Teuchert) – Awoniyi (77. Pohjanpalo), Kruse
Tore: 0:1 Kruse (60./Foulelfmeter), 1:1 Dabbur (80.), 1:2 Pohjanpalo (85.), 1:3 Teuchert (90.+4.)
Rote Karte: Skov (59.)
Schiedsrichter: Robert Hartmann

Fotos: Kraichgausport

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