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Europapokalträume sind beim Nagelsmann-Abschied in weite Ferne gerückt
Hoffenheim kassiert gegen Bremen zweite Heimniederlage in Folge
Samstag, 11. Mai 2019

Die erhoffte stimmungsvolle Saison-Abschiedsvorstellung vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Sinsheimer PreZero-Arena beim gleichzeitigen Abschied von Trainer Julian Nagelsmann ging für die TSG Hoffenheim mit einer 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen voll daneben. Die Kraichgauer haben nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen gegen die direkten Konkurrenten Wolfsburg (1:4), Mönchengladbach (2:2) und Bremen (0:1) in der Bundesliga-Endphase fast alles verspielt. Nur wenn Wolfsburg und/oder Frankfurt, das erst am Sonntag gegen Mainz spielt, noch patzen, wäre bei einem Auswärtssieg am letzten Spieltag in Mainz noch eine Europa League-Teilnahme möglich.

Johannes Eggestein (re.) springt höher als Bicakcic und köpft zur Bremer 1:0-Führung ein

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TSG trifft den Pfosten - Werder im Gegenzug zum 0:1

Die TSG war in der ersten Hälfe bei 73 Prozent Ballbesitz zwar spielbestimmend, tat sich aber gegen eine sichere Werder-Defensive schwer. Die erste Chance hatte Augustinsson, der einen Kopfball nach einer Ecke direkt auf TSG-Torhüter Baumann platziert (4.). Hoffenheim hatte durch Szalai, der den Ball knapp neben den rechten Pfosten setzte, seine erste Tormöglichkeit (19.). Nachdem Belfodil (21.) und erneut Szalai (27.) bei ihren Schüssen etwas zu hoch ansetzten, hatte Kramaric, der nach einem schnellen Konter über Demirbay, Belfodil und Szalai frei vor Werder-Keeper Pavlenka zum Torabschluss kam, die bis dahin beste Tormöglichkeit auf dem Fuß. Doch sein Schuss   ging an den rechten Pfosten (38.), was bereits der 27. Aluminiumtreffer der Blau-Weißen im bisherigen Saisonverlauf war. Fast im Gegenzug machen es die Norddeutschen besser. Nach einer Fehlerkette im gesamten Abwehrverhalten bedient Bremens Rashica mit einer Flanke von links Johannes Eggestein, der aus fünf Metern Gegenspieler Bicakcic überspringt und zur 1:0-Führung einköpft (39.).

0:2 wird zurecht zurückgenommen

Nur vier Minuten später landet der Ball erneut im Tor von Keeper Baumann, nachdem Max Eggestein einen Konter erfolgreich abschließt (43.). Doch mit Hilfe des Videobeweises verweigert Schiedsrichter Dankert zu Recht das 0:2, weil zuvor auf Höhe der Mittellinie Johannes Eggestein beim Kopfballduell Gegenspieler Bicakcic mit dem Ellbogen im Gesicht traf.

Hoffenheims Kramaric trifft in aussichtsreicher Position nur den rechten Pfosten

Ritzhaupt

Amiri muss verletzt runter - lange Pause droht

Eine weitere Schrecksekunde für die Gastgeber folgte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Ohne gegnerische Einwirkung knickte Amiri mit dem linken Fuß um und musste lange behandelt werden. Der Mittelfeldspieler wurde mit der Trage vom Platz und anschließend ins Krankenhaus zuerst nach Sinsheim und dann nach Schlierbach gebracht. Es besteht der Verdacht einer Außenknöchelfraktur und eines Bänderrisses. Für ihn kam der junge Baumgartner zu seinem Bundesliga-Debüt.

TSG tut sich überraschend schwer

In der zweiten Hälfte hatten die Gastgeber zunächst wenige Offensivideen, wirkten verunsichert und überraschend fehlerlastig. Werder stand sicher und versuchte immer wieder durch schnelle Umschaltaktionen zu Tormöglichkeiten zu kommen. Im Team der Nagelsmänner fehlte es in dieser Phase an einer ordnenden Hand, einem Spielgestalter, der die anderen mitriss. Aber weder der zuletzt starke Demirbay, der nach einer enttäuschenden letzten Heimvorstellung vor seinem Wechsel nach Leverkusen in der 74. Minute ausgewechselt wurde, noch die beiden Torjäger Kramaric und Belfodil waren in der Lage, für eine Ergebniswende zu sorgen.

Bicakcic klärt per Kopfball einen Bremer Angriff

Werder-Keeper Pavlenka hält knappe Führung fest

In der Schlussviertelstunde wurde die bis dahin schwache Partie abwechslungsreicher und dramatischer. Zunächst kratzte Pavlenka im letzten Moment einen Belfodil-Kopfball von der Torlinie (72.), und wenig später vergab auf der anderen Seite Augustinsson aus spitzem Winkel das vorentscheidende 2:0 (74.). In der TSG-Drangphase hatten die Grün-weißen in Torhüter Pavlenka einen starken Rückhalt, der den inzwischen längst verdienten Ausgleich mit tollen Aktionen mehrfach verhinderte. Seine größte Rettungstat vollbrachte er in der 81. Minute, als er einen Schuss des frei vor ihm auftauchenden Kramaric abwehrte. Mit Glück und Geschick brachten die Hanseaten den knappen Vorsprung über die Zeit und können sich noch Hoffnungen auf eine internationale Platzierung machen.

Nur noch geringe Chancen auf eine Europa League-Teilnahme

Hoffenheim rangiert vor dem Saisonfinale am Samstag in Mainz weiter auf Platz 8, einen Punkt hinter dem Siebten Wolfsburg. Mit nur einem Zähler hinter der TSG kann Werder mit einem Heimsieg über Leipzig noch auf einen Europapokalrang klettern. Die Spannung beim Saisonfinale bleibt im Meisterschaftsrennen und Kampf um die internationalen Plätze bis zuletzt spannend, während im Abstiegskampf alles entschieden ist. Nürnberg und Hannover müssen in die Zweite Liga, Stuttgart in die Relegation.

Fotos: Kraichgaufoto

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