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Für den SVS wird es ein Monat der Wahrheit
Sandhausen gastiert bei Bundesligaabsteiger Fortuna Düsseldorf
Donnerstag, 19. November 2020

Der Stachel der Enttäuschung saß tief beim SV Sandhausen nach dem vierten sieglosen Spiel in Folge beim Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig, bei dem die Kurpfälzer einen 2-Tore-Vorsprung verspielten. Entsprechend unzufrieden zeigte sich danach SVS-Trainer Uwe Koschinat: „Nach so großer Souveränität und einer guten Spielstruktur in der ersten Hälfte darf man das Spiel nicht mehr aus der Hand geben. Bei so viel Erfahrung auf dem Platz sollte das nicht passieren. Die bisherige Punkteausbeute ist in Relation zu unserer Erwartungshaltung unbefriedigend.“ Das Durchschnittsalter der SVS-Startelf betrug 28,5 Jahre und kein Spieler war unter 25 Jahre alt, was Vor- wie Nachteile mit sich bringen kann.

Erneutes Duell mit einem Tabellennachbarn

Es gab einiges aufzuarbeiten in der Länderspielpause, bevor nun am Samstag um 13 Uhr die Auswärtspartie des 8. Spieltages bei Bundesligaabsteiger Fortuna Düsseldorf ansteht. Für die Kurpfälzer ist es wieder ein Duell mit einem Tabellennachbarn, denn beide Teams haben sich bisher acht Punkte bei einem Torverhältnis von jeweils minus drei Toren erspielt. Auswärts holten die Düsseldorfer zuletzt in Nürnberg ihren ersten Punkt, doch daheim wurden sieben von neun möglichen Zählern geholt.

Der Blick von Trainer Uwe Koschinat geht ins Ungewisse. Wohin führt der weitere Weg des SV Sandhausen in den kommenden richtungsweisenden Zweitligaspielen?

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Richtungsweisende Spiele stehen bevor

Für Koschinat und sein Team steht ein Monat der Wahrheit an, denn für die Spiele in Düsseldorf sowie beim Schlusslicht aus Würzburg sowie dazwischen dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue ist man unter Zugzwang geraten, gegen Teams auf Augenhöhe punkten zu müssen und erstmals in der Saison auswärts etwas mitzunehmen. Danach stehen bis zur coronabedingt kurzen Winterpause noch drei Spiele gegen die momentan topplatzierten Mannschaften aus Fürth, Hamburg und Kiel an. Aktuell trennt den SVS auf Rang 12 gerade mal ein Punkt vom Tabellensiebzehnten aus St. Pauli, allerdings liegt man auch nur drei Punkte hinter dem Tabellenfünften aus Paderborn zurück.

Der Ausfall von Kister schmerzt

Besonders schmerzhaft für die Schwarz-Weißen ist der wochenlange Ausfall von Tim Kister. Der Innenverteidiger hat sich nach überstandener Coronaerkrankung im Training einen Meniskuseinriss im rechten Knie zugezogen und wurde bereits erfolgreich operiert. Zunächst war eine noch schwerwiegendere Verletzung befürchtet worden.

Wichtige Erkenntnisse aus dem Freiburgspiel

Erfreulich, dass der verletzt gewesene Mittelfeldmotor Julius Biada schneller als erwartet in der Länderspielpause ins Training zurückkehren konnte.  Biada wurde bei der 1:2-Testspielniederlage beim SC Freiburg nach einer intensiven Trainingswoche noch geschont, das Tor für den SVS erzielte Kevin Behrens nach Vorarbeit von Enrique Pena Zauner. Koschinat testete in der ersten Halbzeit das System mit zwei Spitzen, in der zweiten Halbzeit jenes mit einer Spitze und schöpfte Mut für kommenden Aufgaben, da sein Team „eine gute Spielstruktur zeigte und sich viele Chancen herausspielte.“  Die Umstellung auf eine Sturmspitze im letzten Ligaspiel erwies sich als richtig.

Nach überstandener Coronaerkrankung fällt Tim Kister jetzt nach einem Meniskuseinriss im rechten Knie mehrere Wochen aus

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Düsseldorf hinkt seinen Ansprüchen noch hinterher

Auch bei den Düsseldorfern besserte sich die personelle Situation merklich: Stürmer Dawik Kownacki sowie die routinierten Mittelfeldspieler Alfredo Morales und Neuzugang Edgar Prib, die angeschlagen waren, kehrten ins Mannschaftstraining zurück. Die beiden österreichischen Innenverteidiger Kevin Danso und Christoph Klarer sowie der türkische Angreifer Kenan Karaman waren mit den Nationalmannschaften unterwegs. Am letzten Spieltag der vergangenen Bundesligasaison rutschten die Fortunen vom Relegations- auf den direkten Abstiegsplatz, was den sechsten Abstieg in der Erstligageschichte bedeutete. Die Rheinländer haben als einer der finanziell in der oberen Hälfte angesiedelten Vereine grundsätzlich andere Ansprüche wie der SV Sandhausen, haben jedoch einen Umbruch hinter sich.

Großer personeller Umbruch

18 Spieler verließen den Traditionsklub, darunter die Leistungsträger Erik Thommy, Niko Gießelmann, Abwehrchef Kaan Ayhan, der für eine Ablösesumme von 2,75 Millionen Euro nach Calcio ging, und Spielgestalter Kevin Stöger, der den Gang in die 2. Liga nicht mitgehen wollte und beim FSV Mainz 05 landete. Von den Neuzugängen konnte bisher der aus Augsburg ausgeliehene, umsichtige und zweikampfstarke Kevin Danso überzeugen. Zusammen mit seinem österreichischen Nationalelfkollegen Christoph Klarer, der vom FC Southhampton kam, bildet er das neue Innenverteidigerduo. Außerdem konnte der polnische Mittelfeldspieler Jakub Piotrowski, der für eine halbe Million Euro aus Genk kam, positiv auf sich aufmerksam machen.

Der ehemalige Sandhäuser Thomas Pledl hat sich im bisherigen Saisonverlauf bei den Düsseldorfern einen Stammplatz erkämpft
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Auch die Rheinländer wurden vom Virus heimgesucht

Auch in Düsseldorf blieb man nicht vom Coronavirus verschont, doch der weitere Neuzugang Luka Krajnc konnte nach überstandener Infektion seit ein paar Tagen wieder mittrainieren. Zuvor hatten bereits Kownacki und Ampomah im August Infektionen überstanden. Aufgrund der vielen Abgänge tut man sich unter den Verantwortlichen schwer, eine Parole für die Saison auszugeben, doch der 33-jährige Torjäger Rouwen Hennings, der in der letzten Saison 15 Bundesligatore erzielte, drückt es so aus: „Klar haben wir gewissen Ansprüche, und ich gehe davon aus, dass das Ziel nicht der Klassenerhalt sein wird.“ Dem kantigen Hennings kommt laut Trainer Uwe Rösler eine „tragende Rolle in dem Gerüst, um das herum eine Mannschaft aufgebaut werden soll“ zu. Der Coach lässt unterschiedliche Systeme spielen und verlangt taktische Flexibilität.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Der SVS hat eine hohe Hürde in der Merkur Spiel-Arena zu überspringen, um erstmals auswärts zu punkten. Positiv stimmt dabei die bisherige Zweitligabilanz seit 2013, nach der die Kurpfälzer bei zwei Niederlagen bereits dreimal in Düsseldorf gewinnen konnten. Linksverteidiger Diego Contento dürfte besonders motiviert sein, zu überzeugen, nachdem er die letzten zwei Jahre bei den Fortunen trotz einer Verletzung nicht Fuß fassen konnte und nach seinem Wechsel zum SV Sandhausen bei den letzten Einsätzen noch hinter den Erwartungen zurückblieb. Im Testspiel gegen Freiburg wurde allerdings Robin Scheu als Alternative auf Linksaußen getestet. Thomas Pledl hingegen, ehemaliger Flügelfitzer des SVS, hat in dieser Saison bereits sieben Einsätze bei den Düsseldorfern zu Buche stehen, nachdem er letzte Saison nur Ersatzspieler war. Mit Matthias Zimmermann spielt ein zweiter ehemaliger SVS-Akteur in Reihen der Rheinländer.

Mögliche Aufstellungen:

Fortuna Düsseldorf: Kastenmeier – Zimmermann, Klarer, Danso, Sobottka – Bodzek, Piotrowski- Zimmer (Pledl), Peterson – Karaman, Hennings
SV Sandhausen: Fraisl – Nauber, Zhirov, Röseler – Diekmeier, Linsmayer, Nartey, Contento – Scheu, Esswein - Behrens

Fotos: Kraichgausport

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