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Gegenüber dem Wetter war Hoffenheim nur im ersten Abschnitt stürmisch
TSG musste gegen Nürnberg nur kurz zittern
Sonntag, 10. März 2019

Die TSG Hoffenheim siegte am 25. Bundesliga-Spieltag 2:1 über Schlusslicht 1. FC Nürnberg und kletterte in der Tabelle vorbei an Bremen und Berlin auf Platz 8. Spieler des Tages war der kroatische Stürmer Kramaric, der mit einem Doppelpack maßgeblichen Anteil am neunten Saisonsieg der Kraichgauer hatte. Zunächst traf der Vize-Weltmeister per Strafstoß (25.) und dann mit der Hacke (78.) zum 2:1-Erfolg. Behrens hatte zwischenzeitlich für die Gäste ausgeglichen (61.). Kramaric ist nun dicht dran am Hoffenheimer Bundesliga-Torrekord. Mit 45 Treffern liegt er nur noch ein Tor hinter Rekordschütze Salihovic, der in seinen acht Jahren für die TSG 46 Mal erfolgreich war.

"Es war ein schönes und wichtiges Tor"

Kramaric nach seinen Saisontreffern elf und zwölf: „Das Wichtigste ist, dass wir drei Punkte geholt haben. Jetzt haben wir wieder Hoffnung, nächste Saison international zu spielen. Bei der ersten Szene war es nicht genug für einen Elfmeter, aber die zweite Situation war klar. Bei meinem Hackentreffer gehört natürlich auch Glück dazu, aber es war ein schönes und vor allem wichtiges Tor.“

Kramaric trifft per Hacke zum 2:1-Siegtreffer für die TSG

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Nürnberg schon fast abgestiegen

Für den Traditionsverein aus Franken dürfte das Abenteuer Bundesliga nach nur einer Saison wieder beendet sein. Die "Clubberer" sind inzwischen seit 19 Ligaspielen sieglos und holten nur 13 Punkte aus den letzten 25 Partien. Den Abwärtstrend konnte auch der Trainerwechsel von Köllner zu Schommers nicht stoppen. Dennoch standen die knapp 3.000 Gästefans nach dem Abpfiff in Sinsheim zu ihrer Mannschaften, honorierter deren in der zweiten Hälfte aufopferungsvolle Leistung mit aufmunternden Sprechchören.

Die Hoffnung in Richtung Europapokal ist noch da

Für die Hoffenheimer ist der Zug in Richtung Europapokal noch längst nicht abgefahren. In den restlichen neun Saisonspielen hat man es noch selbst in der Hand, zumal man noch auf die direkten Konkurrenten Gladbach, Leverkusen, Wolfsburg, Bremen und Berlin trifft. TSG-Innenverteidiger Bicakcic gegenüber bwa-sport.de: "Klar sind die Spiele gegen die Tabellennachbarn jetzt entscheidend. Wir wissen, dass wir es noch selbst in der Hand haben und werden daher alles reinwefen, um es am Ende zu schaffen. Dazu zählt auch ein Sieg am Samstag in Stuttgart."

Jubel beim kroatischen Torjäger, der beim nächsten Torerfolg mit Rekordtorschütze Salihovic gleichziehen kann

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TSG anfangs so stürmisch wie Sturmtief "Eberhard"

Die Gastgeber passten sich in den ersten 45 Minuten den äußeren stürmischen Wetterbedingungen an, waren die klar dominierende Mannschaft, schnürten die Nürnberg in deren eigene Hälfte ein und erspielten sich eine Reihe hochprozentiger Torchancen. Nach vier Minuten nahm Schiedsrichter Dingert einen zunächst zugesprochenen Elfmeter für die TSG per Videobeweis zurück, indem er eine Kramaric-Schwalbe entlarvte. 20 Minuten später entschied er richtig, als Erras einen Kramaric-Schuss im Strafraum an die Hand bekam. Hoffenheims Spezialist traf souverän vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung (25.). Wenig später hatte Belfodil Pech, als er sich energisch im Strafraum durchsetzte, jedoch am linken Nürnberger Innenpfosten scheiterte (33.). Eine Minute später fand Grillitsch bei einer Direktabnahme in Club-Keeper Mathenia seinen Meister (34.). Kurz vor der Pause hätte sich Kaderabek in seinem 100. Bundesligaspiel selbst belohnen können, doch anstatt des vorentscheidenden 2:0 rutschte ihm eine scharfe Hereingabe des erneut starken Schulz aus kurzer Distanz über den Spann (42.). Der knappe Pausenrückstand schmeichelte den Gästen, die bis dahin keine einzig erwähnenswerte Torchance hatten.

Nürnberg mit deutlicher Leistungssteigerung

Die Dominanz der Hoffenheimer schwand in der zweiten Hälfte zunehmend, Nürnberg kam nun besser in die Partie und bestrafte den nachlassenden Gegner mit dem Ausgleich (61.). Beim Drehschuss von FC-Kapitän Behrens sah Keeper Baumann dabei nicht sonderlich gut aus, als er den Ball unter sich durchrutschen ließ. Die TSG drängte nun verstärkt auf die erneute Führung, die Kramaric spektakulär nach 78 Minuten erzielte, indem er eine Hereingabe von rechts mit der Hacke durch die Beine von Torhüter Mathenia vollendete. Man muss den Franken attestieren, dass sie danach nie aufsteckten und alles unternahmen, um eine weitere Niederlage zu verhindern. Dabei hatten sie Pech, als ein Schuss von Erras in der Nachspielzeit, leicht abgefälscht von Bicakcic, nur knapp das Hoffenheimer Tor verfehlte.

"Die Form geht in die richtige Richtung"

TSG-Spielgestalter Grillitsch trauerte am Ende den vergebenen Chancen nach: „In der ersten Hälfte müssen wir einfach die Chancen besser nutzen und das 2:0 erzielen, dann kommt Nürnberg nicht mehr ins Spiel zurück. In der zweiten Halbzeit wurde es schwieriger. Wir haben oft gut gespielt und verloren oder unentschieden gespielt, heute war es dagegen ein hart umkämpfter Sieg. Wir machen viele gute Spiele, holen aber die Ergebnisse nicht. Deshalb dürfen wir uns heute nicht über den knappen Sieg beschweren. Die Form geht aber in die richtige Richtung.“

TSG-Keeper Baumann machte beim 1:1-Ausgleich keine besonders gute Figur

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"Foul ist Foul"

Für Hoffenheims Offensivmann Joelinton waren es drei wichtige Punkte: "Es war ein schwieriges Spiel gegen einen gut verteidigenden Gegner. Am Ende waren die drei Punkte wichtig, egal wie sie zustande kamen." Redebedarf hatte der Brasiliener auch beim Gang in die Halbzeitpause mit Schiri Dingert, der ihm einen, aus seiner Sicht, berechtigten Elfmeter verweigerte. Joelinton gegenüber bwa-sport.de: "Ich habe den Ball nach vorne gespielt und der Gegenspieler ging nur auf meinen Körper. Der Schiri hat mir gesagt ich sei körperlich stark, worauf ich ihm erwiderte, dass Foul für jeden Foul ist, unabhängig von der körperlichen Verfassung. Am Ende war es zum Glück nicht spielentscheidend."

Stimmen der Trainer:

Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim): „Ich war mit der ersten Hälfte sehr zufrieden. Da haben wir es sehr gut gemacht. Da gab es einige Situationen, wo wir das zweite Tor hätten machen können. Die zweite Hälfte war nicht mehr so berauschend. Nürnberg kam dann besser aus der Pause als wir. Die Umstellung auf die Viererkette hat uns gutgetan. In der Nachspielzeit hatten wir etwas Glück. Wir hatten in dieser Saison genug unglückliche Momente, da dürfen wir auch einmal Glück haben. Nach dem dritten Sieg im 14. Spiel bringt es nichts, euphorisch zu werden."

Boris Schommers (1. FC Nürnberg): "Es war letztendlich ein verdienter Sieg für Hoffenheim. Meiner Mannschaft hat in der ersten Hälfte etwas der Mut gefehlt. In der zweiten Hälfte habe ich dann eine Leistungssteigerung gesehen. Leider haben wir dann noch das 1:2 kassiert. Wir hatten in der Nachspielzeit noch die Chance auf den Ausgleich. Leider hat es nicht geklappt."

Fotos: Kraichgaufoto

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