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Geringes Zuschauerinteresse, trotz einmaliger Siegesserie
Bislang erst 22.300 Tickets gegen Mainz verkauft
Freitag, 22. November 2019

Bei der TSG Hoffenheim blickt man voller Vorfreude auf den 12. Bundesliga-Spieltag. Verständlich, denn mit einem weiteren Erfolgserlebnis am Sonntag (Beginn: 18 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 könnten die Kraichgauer zum einen mit dem sechsten Bundesligasieg in Folge einen neuen Vereinsrekord aufstellen und zum anderen sich in der Tabelle, je nach Ausgang der anderen Partien, erstmals in dieser Saison auf einen Champions League-Platz klettern. Die TSG liegt mit 20 Punkten nur mit einen Zähler hinter dem punktgleichen Trio RB Leipzig, FC Bayern München und SC Freiburg auf Platz 5. Spitzenreiter ist weiterhin Borussia Mönchengladbach mit 25 Punkten.

Gebremste Euphorie

Trotz des sportlichen Erfolgs ist die Euphorie in der Region gebremst, das Zuschauerinteresse enttäuschend. Bei noch keinem Heimspiel dieser Saison war die Arena an der A6 ausverkauft. Und immerhin hießen die Gegner dabei unter anderem auch SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und FC Schalke 04. Mannschaften, die in der Vergangenheit stets das Stadion bis auf den letzten Platz füllten.

Stefan Posch setzt sich gegen die Mainzer Robin Quaison (li.) und Danny Latza (re.) durch

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Spannende und interessante Fragen im Vorfeld

Die letzte Partie des 12. Spieltages verspricht einige interessante Schlagzeilen: Welche Offensivvariante wählt TSG-Coach Alfred Schreuder, nachdem ein Einsatz seiner Stürmer Kramaric, Bebou und Adamya noch fraglich ist? Wie wirkt sich der Trainerwechsel aus? Gästetrainer Achim Beierlorzer trifft nach seinem Wechsel von Köln nach Mainz an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen auf den gleichen Gegner Hoffenheim. Gelingt dem Ex-TSG-Stürmer Adam Szalai ausgerechnet am Sonntag für die Nullfünfer sein erster Saisontreffer? Der 31-jährige ungarische Nationalmittelstürmer kehrt erstmals nach 100 Spielen für die TSG, in denen er 23 Treffer erzielte, als Gegner an die alte Wirkungsstätte zurück. Kommt es erneut zu einer Torflut? In den letzten acht Duellen zwischen der TSG und dem FSV fielen im Durchschnitt jeweils fünf Treffer. Ein außergewöhnlich hoher Wert, so richtig nach dem Geschmack der Fußballfans.

"Müssen immer gut auf den Gegner vorbereitet sein"

Bei der heutigen Pressekonferenz mahnte Hoffenheims Trainer Schreuder, den nächsten Gegner aufgrund des Tabellenstandes nicht zu unterschätzen: „Mainz hat zuletzt nicht schlecht gespielt, nur die Ergebnisse passten nicht.“ Ob der Trainerwechsel von Schwarz zu Beierlorzer sich bereits positiv auf die Mannschaftsleistung auswirken könne, wollte der Niederländer nicht bewerten. Vielmehr erwartet er von den nächsten Gegnern allgemein, dass sie sich - nicht zuletzt wegen der positiven Ergebnisse - verstärkt auf die Hoffenheimer Spielweise einstellen werden. Schreuder: „Für uns ist wichtig, dass wir uns weiter auf unsere Spielweise konzentrieren und auf alles vorbereitet sind, was sich der Gegner gegen uns einfallen lässt.“

Mutige Entscheidung vom Kollegen

Angesprochen von bwa-sport.de, ob der TSG-Coach davon überrascht war, zwei Spiele hintereinander auf den gleichen Trainerkollegen zu treffen, sagte er: "Das habe ich auch noch nicht erlebt, das ist schon kurios. Aber man braucht das auch nicht so groß machen. Wir sind Trainer und nicht so wichtig wie die Spieler. Aber aus welchem Grund sollte er es nicht machen? Ich finde es auch mutig, dass er es macht."

Engagierter TSG-Trainer Alfred Schreuder am Spielfeldrand. Der Niederländer kann am Sonntag mit seiner Mannschaft einen neuen Vereinsrekord aufstellen.

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Viel verlorene Zeit für Länderspielpausen

Während der Länderspielpause konnte Schreuder nur mit einer kleinen Gruppe auf dem Trainingsgelände des Dietmar Hopp Sportparks in Zuzenhausen trainieren. Die Schwerpunkte lagen dabei in der ersten Woche bei kleineren, intensiveren Spielformen, während in der zweiten Woche diese verstärkt durch U23-Spieler auf größere ausgedehnt wurden. Schreuder teilt auch die Meinung vieler seiner Trainerkollegen, dass die dritte Länderspielpause nach elf Bundesliga-Spieltagen bereits viel Zeit in Anspruch genommen hat. Schreuder: „Wenn man wie wir in einem Lauf ist und gewinnt, möchte man am liebsten alle fünf Tage spielen. Aber wir können den Terminplan leider nicht beeinflussen.“

Zusätzlicher Trainingstag jetzt von Vorteil

Nachdem alle Nationalspieler unversehrt von den Länderspielreisen zurückgekehrt sind, wird das heutige Training ohne spezielle Taktikschulung erfolgen. Teilnehmen werden dabei auch die zuletzt angeschlagenen Stürmer Kramaric und Bebou. Schreuder: "Der gesamte Kader wird heute gemeinsam trainieren. Dabei kommt es uns zugute, dass wir aufgrund des Sonntagsspiels einen Tag mehr Vorbereitung haben. In diesem Fall ist das sehr nützlich, aber ansonsten spiele ich lieber am Samstagnachmittag." Dies ist insofern nachvollziehbar, da die Blau-Weißen nach elf Spieltagen im bisherigen Saisonverlauf von Freitagabend bis Montagabend an fast allen möglichen Spielterminen antreten mussten.

Kevin Vogt klärt per Kopf vor dem Mainzer Gegenspieler Robin Quaison

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Viel Lob für Szalai

Auf Nachfrage von bwa-sport.de fand Schreuder besonders viele lobende Worte für den ehemaligen TSG-Stürmer Szalai, dem die Hoffe-Fans am Sonntag mit Sicherheit einen herzlichen Empfang bereiten werden: „Adam ist ein sehr guter, positiver Typ, der im Training immer alles gegeben hat. Für mich ist er eine große Persönlichkeit, die hier bei uns schon sehr viel erreicht hat. Er genießt in Hoffenheim ein hohes Standing. Ich freue mich für ihn, dass er jetzt in Mainz viele Einsatzzeiten bekommt, um sich auch für die Nationalmannschaft zu empfehlen.“

Zuschauerschwund, trotz Siegesserie

Man darf gespannt sein, wie die einzelnen Mannschaften die letzte Länderspielpause des Jahres weggesteckt haben und in welcher Verfassung sie die nächsten sechs Bundesligaspiele innerhalb von vier Wochen bis Weihnachten angehen. Das Restprogramm der Hoffenheimer mit den Heimspielen gegen Mainz, Düsseldorf, in Leipzig, zu Hause gegen Augsburg, bei Union Berlin und zum Jahresabschluss in Sinsheim gegen Dortmund ist durchwachsen. Tabellarisch ist dabei in beide Richtungen alles möglich. Die Partie am Sonntagabend in der Sinsheimer PreZero-Arena, für die bislang nur 22.300 Tickets - 850 davon nach Mainz - verkauft wurden, wird von Schiedsrichter Bastian Dankert - attestiert von den Linienrichtern Rene Rohde und Markus Häcker - geleitet. Anscheinend macht sich die Hoffenheimer Erfolgsserie bis hin zu Platz 5 (noch) nicht beim Publikum bemerkbar. Anders ist das fehlende Interesse nicht erklärbar. Allein am Spieltermin, dem Amateurfußball-Sonntag, kann es nicht liegen.

Fotos: Kraichgaufoto

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