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"Haben noch Potenzial und Luft nach oben"
Die Sichtweisen über Dominanz, Durchschlagskraft, Qualität, Mentalität und Willensstärke
Montag, 26. August 2019

Mit großer Erleichterung wurde der erste Saisonerfolg bei der TSG Hoffenheim nach dem etwas glücklichen 3:2-Heimsieg gegen den SV Werder Bremen am 2. Bundesliga-Spieltag aufgenommen. Dank der Treffer von Ermin Bicakcic, Ihlas Bebou und Pavel Kaderabek durfte Trainer Alfred Schreuder seinen ersten Bundesligasieg als Cheftrainer genießen. Angesprochen von bwa-sport.de, ob er den Premierensieg jetzt am Wochenende feiern werde, sagte der Niederländer: „Ja, wir dürfen den Sieg 24 Stunden genießen, aber nicht feiern“.  Ein für ihn kleiner, aber wichtiger Unterschied, denn der 46-Jährige weiß sehr wohl, dass der TSG-Motor bei weitem noch nicht rund läuft.

TSG-Trainer Alfred Schreuder (re.) und Abwehrspieler Ermin Bicakcic tauschen sich während des Spiels gegen Werder Bremen an der Seitenlinie aus

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Durchschlagskraft im vorderen Drittel fehlt noch

Wie schon bei der Saisonauftaktniederlage in Frankfurt (0:1) dominierten die Kraichgauer auch gegen Bremen über weite Strecken die Partie mit deutlich mehr Ballbesitz, doch im Spiel nach vorn ließen sie die nötige Durchschlagskraft und die daraus resultierende Torgefahr deutlich vermissen. Die Gründe hierfür liegen am verletzungsbedingten Fehlen des Torgaranten Andrej Kramaric und seines noch nicht ganz fitten Sturmpartners Ishak Belfodil, sowie an den verletzten Stammkräften Benjamin Hübner und Florian Grillitsch festzumachen, wäre zu einfach. Nach den neuesten Informationen der TSG Hoffenheim läßt sich Kramaric heute in Zagreb beim Teamarzt der kroatischen Nationalmannschaft Sasa Jankovic einer Arthroskopie unterziehen, einer sogenannten Gelenkspiegelung. Damit fällt der Vizeweltmeister weiterhin aufgrund hartnäckigen Blessuren des rechten Knies auf unbestimmte Zeit aus.

Findungsphase braucht ihre Zeit

Aufgrund des Weggangs der vier Leistungsträger Kerem Demirbay, Nadiem Amiri, Nico Schulz und Joelinon muss sich das neuformierte Team erst noch finden. Die Anpassungsphase, das Gewöhnen an die neue Hoffenheimer Spielweise benötigt ihre Zeit. Das haben in der Vergangenheit schon viele Neuzugänge über sich ergehen lassen müssen, einige benötigten fast eine ganze Saison.

Kapitän Kevin Vogt vermisst noch den letzten Punch nach vorn

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"Trotz Dominanz muss noch einiges verbessert werden"

Für Bicakcic, der nach der Verletzung von Hübner in die Dreier-Abwehrkette rückte, war der 0:1-Rückstand gegen Bremen wie ein Déjà-vu-Erlebnis: „Das war wie vor einer Woche in Frankfurt, wo wir auch nach einer Standardsituation in Rückstand geraten. Dieses Mal konnten wir es dank unserer Qualität und Willensstärke noch drehen“, sagte der gut gelaunter Bosnier in der Mixed-Zone der Sinsheimer Arena voller Erleichterung. Doch „Eisen-Ermin“ ließ nicht unerwähnt, dass es noch einiges zu verbessern gilt: „In der ersten Halbzeit taten wir uns schwer. Der Ballbesitz war zwar da, aber was fehlte, war die Durchschlagskraft. Wir haben die Lücken nicht optimal geöffnet. Im letzten Drittel bekommen wir es noch nicht ganz so hin, wie wir uns das vorstellen, um klare Torchancen zu erspielen. Hier spielen wir die Pässe noch zu unsauber. Auch wenn die Dominanz vorhanden ist, muss einiges noch besser werden.“

"Der Punch im letzten Drittel hat gefehlt"

Auch Kapitän Kevin Vogt sah in der Leistung in den ersten 45 Minuten Verbesserungsbedarf: „Trotz hohem Ballbesitz hat der letzte Punch nach vorne im letzten Drittel gefehlt. Beide Mannschaften haben sich neutralisiert, ohne Chancen herauszuspielen. Das Spiel nach vorne müssen wir noch optimieren. Wir hatten in der endscheidenden Schlussphase drei sehr gute Konterchancen, die wir kläglich liegengelassen haben. Das müssen wir künftig besser machen.“

Schreuder gibt Anweisungen an seine Spieler. Noch läuft der TSG-Motor nicht ganz rund.

Kraichgaufoto

Die erzielten Punkte sind entscheidend

Trainer Schreuder lobte vor allem die Mentalität seiner Mannschaft in der  zweiten Halbzeit: „Wir haben den Ausgleich sehr gut weggesteckt und sind wieder zurückgekommen. Die Moral war unglaublich.“ Was dem Niederländer weniger gefiel, war die Herangehensweise in der 1. Halbzeit: „ Da waren die Räume zwar da, aber wir haben viel zu langsam gespielt. Das hat vielleicht auch mit dem ersten Spiel zu tun, wo wir etwas unruhig agierten. Im letzten Drittel muss sich das noch verbessern. Mit dem Spiel mit dem Ball war ich in Frankfurt mehr zufrieden, aber dann bekommst du keine Punkte. Jetzt haben wir gegen Bremen eine weniger gute erste Halbzeit gezeigt und am Ende drei Punkte geholt.“ Schreuder steht noch sehr viel Arbeit bevor, um aus dem großen Spielerkader die richtige Formation zu finden. Seine optimistische Erkenntnis mit Blick auf die nächsten Wochen ist vielsagend: „Wir haben Potenzial und Luft nach oben“. 

Fotos: Kraichgaufoto

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