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Hoeneß kam sich vor wie im Horrorfilm
TSG verliert nach schwacher ersten Hälfte 1:3 gegen Freiburg
Samstag, 2. Januar 2021

Katastrophaler Start für die TSG Hoffenheim ins neue Jahr. Die Kraichgauer kassierten im badischen Derby gegen den SC Freiburg eine empfindliche 1:3-Heimniederlage und rutschten in der Tabelle zurück auf Platz 13. Nach dem DFB-Pokal-Aus kurz vor Weihnachten gegen Zweitligist Greuther Fürth (6:7 n. E.) folgte eine weitere Enttäuschung an gleicher Stelle. Die Leistung der Blau-Weißen vor allem in der ersten Hälfte war erschreckend schwach. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß wirkte bei der vierten Saisonheimniederlage vor allem in den ersten 45 Minuten mit einer außergewöhnlich hohen Fehlpassquote und wenig Zug nach vorn in die Spitzen harmlos. Freiburg hatte gegen einen hilflos, teils völlig überfordert wirkenden Gegner wenig Mühe, war bissiger, griffiger in den Zweikämpfen. Das frühe entschlossene Stören der Schwarzwälder beim Spielaufbau gefiel den Hoffenheimern überhaupt nicht.

TSG-Trainer Sebastian Hoeneß und seine Mannschaft müssen in den nächsten Spielen liefern, sonst wird die Luft immer dünner
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In Hälfte 1 kam es knüppeldick für die TSG

Bezeichnend für die schwache Leistung der Gastgeber auch das Abwehrverhalten bei den drei Gegentreffern. Beim 0:1 durch Baptiste Santamaria fehlte es an der nötigen Abstimmung (7.), beim 0:2 durch einen von Vinzenco Grifo verwandelten Elfmeter (34.) war zuvor Melayro Bogarde im Strafraum ein Handspiel unterlaufen und beim 0:3 grätschte Kasim Adams ohne jegliche Bedrängnis eine Hereingabe von Ermedin Demirovic aus fünf Metern ins eigene Tor (42.). Zu allem Übel verletzten sich in der Anfangsviertelstunde Sebastian Rudy (Knie) in seinem 300. Bundesligaspiel und Kevin Akpoguma (muskuläre Probleme im Oberschenkel). Beide mussten durch Bogarde und Robert Skov ersetzt werden. TSG-Coach Hoeneß hatte zur ersten Hälfte einen passenden Vergleich: „Der Verlauf passt perfekt in das Drehbuch eines Horrorfilms. Die ersten Minuten vor dem Gegentor waren aus meiner Sicht gar nicht schlecht. Kurz darauf steht es 0:1 und wir haben zwei Verletzte. Das hat uns beeindruckt. Wir waren nicht mehr so aktiv und nicht mehr so kompakt im Spiel gegen den Ball. Wir haben uns zu wenig Chancen erspielt.“

Bebous Treffer war zu wenig

Die Gastgeber konnte in der zweiten Hälfte zwar deutlich zulegen, mehr Zweikämpfe für sich entscheiden und mehr Druck erzeugen, aber außer dem 1:3 durch Ihlas Bebou, der aus 15 Metern zentraler Position ins rechte Eck traf (58.), reichte es nicht. Vielleicht hätte die Partie noch eine Wende genommen, wenn Andrej Kramaric eine Skov-Ecke per Kopf aus kurzer Distanz anstatt ans Außennetz im Tor untergebracht hätte (62.). Doch bis auf zwei Chancen durch Kramaric (83.) und einem Freistoß von Skov (85.), die jeweils SC-Keeper Florian Müller vereitelte, wollte nicht mehr gelingen. Freiburg feierte seinen Aufschwung mit dem vierten Bundesligasieg, gleichzeitig auch dritten Sieg gegen die TSG in Folge und kletterte in der Tabelle auf Rang 9.

Für Sebastian Rudy endete sein 300. Bundesligaspiel verletzungsbedingt bereits nach sieben Minuten
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"Es geht so nicht, wie wir verteidigen"

Entsprechend enttäuscht zeigte sich nach dem Abpfiff TSG-Torhüter Oliver Baumann nach der Niederlage gegen seinen ehemaligen Verein: „Ich bin total angefressen. Es geht so nicht, wie wir verteidigen. Wir bekommen extrem viele einfache Gegentore. Wir haben uns den Jahresbeginn anders erhofft und vorgestellt.“

Weiterhin fünf Punkte zum Relegationsplatz

Der Abstand zum anvisierten ersten Tabellendrittel wird für die Kraichgauer immer größer. Nur aufgrund der Tatsache, dass keine der abstiegsgefährdeten Mannschaften am 13. Spieltag punkten konnte, beträgt der Vorsprung zum Relegationsplatz weiterhin fünf Zähler. Es folgen nun ganz entscheidende, richtungsweisende Spiele gegen Schalke 04, Arminia Bielefeld, Hertha BSC Berlin und 1. FC Köln. Sollten sich die Hoffenheimer hier nicht entscheidend durchsetzen, droht womöglich der Abstiegskampf. Doch davon wollte Christoph Baumgartner (noch) nichts wissen: „Wir sollten zu diesem Zeitpunkt nicht auf die Tabelle und auf die Punkte schauen, sondern auf die Spiele. Wir müssen weiterarbeiten, haben jetzt zwei komplette Trainingswochen. Natürlich müssen wir selbstkritisch sein, aber wir wissen zugleich auch, dass wir es können. Das müssen wir wieder zeigen.“

Der Treffer von Ihlas Bebou war am Ende deutlich zu wenig, um die starken Freiburger ernsthaft vor Probleme zu stellen

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Jetzt muss geliefert werden

Sollte dies jedoch nicht in absehbarer Zeit gelingen und der Erfolg ausbleiben, dürfte auch die Luft für den bislang unantastbaren Trainer Hoeneß in seinem ersten Erstligajahr zunehmend dünner werden. Da hilft es auch nicht, auf das außergewöhnlich große Verletzungspech zu verweisen. Der Kader ist in der Breite zwar gut aufgestellt, aber die Mannschaft liefert nicht entsprechend. Neben den geschilderten Abwehrproblemen hapert es auch an der Durchschlagskraft im Angriff. Sowohl Kramaric als auch Ishak Belfodil und Bebou konnten gegen Freiburg viel zu wenig Torgefahr ausstrahlen. Und wenn sich jetzt zu Florian Grillitsch und Dennis Geiger auch Sebastian Rudy als weiterer verletzter Mittelfeldspieler gezusellt, dann mangelt es in der zentralen Position gewaltig. Fakt ist, die Hoffenheimer haben es in den Januar-Spielen nun selbst in der Hand, die weitere Richtung vorzugeben.

Statistik:

TSG Hoffenheim: Baumann – Akpoguma (17. Skov), Adams, Vogt, Sessegnon – Rudy (12. Bogarde), Samassekou (76. Adamyan) – Bebou, Kramaric, Baumgartner – Belfodil (76. Dabbur)
SC Freiburg: Müller – Lienhart, Schlotterbeck, Gulde – Schmid (46. Kübler), Santamaria (85. Abrashi), Höfler, Günter – Kwon (65. Petersen), Grifo (80. Sallai) – Demirovic (65. Höler)
Tore: 0:1 Santamaria (7.), 0:2 Grifo (34./Handelfmeter), 0:3 Adams (42./Eigentor), 1:3 Bebou (58.)
Schiedsrichter: Robert Hartmann
Zuschauer: keine

Fotos: Kraichgaufoto

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