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Hoffenheim vergaß in einer einseitigen Partie nur den finalen Treffer
Nullnummer im Spiel auf ein Tor
Samstag, 15. Dezember 2018

Das Bundesligaduell zwischen dem Tabellensiebten TSG Hoffenheim und dem Zweiten Borussia Mönchengladbach endete am 15. Spieltag in der mit 30.150 Zuschauern ausverkauften Sinsheimer WIRSOL Rhein-Neckar-Arena torlos 0:0. Das erwartete Torfestival, dass es all zu oft zwischen beiden Mannschaften gab, blieb dieses Mal aus. Während die Gastgeber ihre drückende Überlegenheit über die gesamte Spielzeit nicht in zählbaren Erfolg ummünzen konnten, gelang es den Gäste vom Niederrhein ihre positive Bilanz von nur einer Niederlage in den letzten elf Spielen gegen die Kraichgauer zu wahren. Die Hoffenheimer, die aufgrund der Berliner Niederlage in Stuttgart um einen Rang höher auf Platz 6 kletterten, sind zwar seit acht Ligaspielen unbesiegt, warten aber auch seit vier Bundesligaspielen in Folge auf ein Erfolgserlebnis.Die Nordbadener bleiben erstmals in diese Saison in einem Heimspiel ohne Torerfolg, obwohl sie ein deutliches Plus an Torschüssen von 25:4 aufzuweisen hatten.

Joelinton schnappt sich den Ball vor Gladbachs Torhüter Sommer

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Hoffenheim von Beginn an das aktivere Team

Hoffenheim beginnt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nach dem Europapokal-Aus bei Manchester City sehr druckvoll, bestimmt von Beginn an sehr laufintensiv das Geschehen. Die erste Chance bietet sich Pavel Kaderabek, der eine Demirbay-Ecke vom Elfmeterpunkt volley nimmt, aber genau auf VfL-Keeper Yann Sommer schießt (3.). Die Gastgeber bleiben weiter tonangebend, drängen den Gegner in dessen Hälfte. Der überraschend in der Startformation stehende Stefan Posch kommt bei einem Demirbay-Freistoß an der Torraumlinie einen Schritt zu spät vor dem VfL-Tor (9.).

Baumann verhindert bei seinem ersten Ballkontakt einen Rückstand

Auf der anderen Seite verhindert Torhüter Oliver Baumann bei seinem ersten Ballkontakt einen möglichen Rückstand, als er von dem frei auftauchenden Plea seitlich an der Wade aus vier Metern angeschossen wird (11.). Doch das Geschehen spielt sich weiter auf der anderen Seite ab. Nach einer Schulz-Flanke von der linken Strafraumgrenze drischt Kaderabek aus 6 Metern am langen Eck übers Tor (15.). Das Spiel verflacht dann etwas, beide Mannschaften neutralisieren sich gegenseitig, so dass wenig torgefährliche Szenen entstehen. Gladbachs zweite Chance dann Mitte der ersten Hälfte, als Thorgan Hazard frei aus acht Metern übers Tor (24.) schießt. Der erste Torschrei erfolgt nach 27 Minuten, als Kramaric aus kurzer Distanz trifft, aber dabei einen Meter beim Pass von Joelinton im Abseits steht.

Wütender Nagelsmann

Wie angespannt die Gemütslage bei TSG-Coach Julian Nagelsmann derzeit ist, verdeutlicht sein kurz darauf folgender Wutausbruch an der Seitenauslinie, als er dem metallenen Medizinkoffer in seiner Coachingzone eine Delle verpasst, indem er diesen zwei Meter weit weg kickt, weil Torhüter Baumann zum wiederholten Mal nicht schnell genug den Ball nach vorne spielt. Nach 33 Minuten ertönt zum zweiten Mal Torjubel, der jedoch nicht lange Bestand hat. Nachdem der starke Joelinton aus dem Gestochere den Ball ins Tor trifft, entscheidet Schiedsrichter Benjamin Cortus mit Hilfe des Videobeweises richtigerweise auf Abseits. Kurz vor der Pause liegt die längst fällige TSG- Führung in der Luft. Nach einer Bittencourt-Flanke von links verpassen an der Fünfmeterlinie zunächst Nelson und dann Kaderabek frei vor dem VfL-Tor. Das Halbzeitfazit: Hoffenheim bei deutlich mehr Ballbesitz und der Mehrzahl an guten Tormöglichkeiten versäumte es in Führung zu gehen, während die Gäste nur bei ein bis zwei Chancen Torgefahr ausstrahlen.

ladbachs Keeper Sommer war immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens

Drittes Abseitstor

In der zweiten Hälfte sind gerade mal vier Minuten gespielt, als der Gästeblock jubelt. Nachdem die neuformierte Abwehrreihe um Kasim Adams, Posch und Ermin Bicakcic auf Abseits spekuliert und Hazad allein auf Baumann zuläuft, diesen umspielt und ins Tor trifft, entscheidet der Unparteiische wieder richtigerweise auf Abseits (49.). Das Spiel wird immer einseitiger, indem Hoffenheim immer stärker auf die Führung drängt. Gladbachs einzige und beste Chance in der zweiten Hälfte bietet sich Florian Neuhaus, der vom rechten Strafraumeck einen Meter übers Tor schießt (59.).

Chancen um Chancen, doch ohne Erfolg

Hoffenheim weiter im Einbahnstraßen-Fußball scheitert immer wieder an der eigenen Chancenverwertung oder am kompakten, dichtgestaffelten Gladbacher Verteidigungsverbund. Doch trotz bester Möglichkeiten im Minutentakt will der Ball nicht ins Tor. Nach einer Freistoßflanke von rechts befördert Kaderabek am zweiten Pfosten die Kugel mit der Hacke übers Tor (65.). Nur eine Minute später scheitert Reiss Nelson mit einem Schuss an Torhüter Sommer. Die Gäste haben kaum Zeit zum Durchatmen. Joelinton wird herrlich freigespielt, doch sein gefühlvoller Lupfer über Sommer geht nur an den linken Innenpfosten (69.). Gladbach weiter ohne jegliche Torchance verteidigt leidenschaftlich, während die TSG-Fans ihre Mannschaft unentwegt zum finalen Treffer anfeuern. Der eingewechselte Adam Szalai köpft aus sechs Meter übers Tor (77.). Es ist inzwischen ein Spiel wie im Handball, wo der Ball ständig um den Strafraum auf der Suche nach dem passenden Anspiel in die Mitte gepasst wird. Pech für den eingewechselten Ishak Belfodil, der eine Kaderabek-Flanke aus fünf Metern an den Körper seines Gegenspielers köpft. In keinem der bisherigen torreichen Duellen zwischen beiden Teams verlief es dermaßen einseitig.

Nelson versucht es mit einem Distanzschuss, scheitert aber an der vielbeinigen Gladbacher Hintermannschaft

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Der finale Treffer will nicht gelingen

In der Schlussphase nimmt der ohnehin schon intensive Dauerdruck der Gastgeber nochmals zu. Von Gladbach kommt nichts mehr, sie wollen den Punkt mit allen Mitteln verteidigen. Nachdem der kurz zuvor eingewechselte Raffael mit einer Schulterverletzung von Feld muss, spielen die Kraichgauer in den letzten zehn Minuten in Überzahl. Doch weder Schulz, der mit 93 km/h übers Tor schießt (86.), noch Bittencout, der an Sommer scheitert (88.), noch Belfodil, der aus fünf Meter das Außennetz trifft, noch Szalai, der nach einem Fehler von Sommer aus der Drehung übers leere Tor schießt (90.), noch Bicakcic, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit zunächst per Kopfball am reaktionsschnellen VfL-Keeper scheitert und dann den Abpraller neben das Tor setzt, können den überfälligen Führungstreffer erzielen. Letztendlich blieb es in einer einseitigen Partie bei einem klaren Chancenplus für die Gastgeber bei torlosen Remis.

Statistik:

TSG Hoffenheim: Oliver Baumann - Pavel Kaderábek - Ermin Bicakcic - Kasim Adams - Stefan Posch - Kerem Demirbay - Leonardo Bittencourt - Nico Schulz - Reiss Nelson (71. Ishak Belfodil) - Andrej Kramaric( 63. Adam Szalai) - Joelinton
VfL Borussia Mönchengladbach: Yann Sommer - Michael Lang (73. Fabian Johnson) - Louis Beyer - Oscar Wendt - Nico Elvedi - Tobias Strobl - Lars Stindl (64. László Bénes) - Mickaël Cuisance - Florian Neuhaus - Thorgan Hazard - Alassane Pléa (80. Raffael)
Tore: -
Zuschauer: 30.150 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Benjamin Cortus

Fotos: Kraichgaufoto

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