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Hoffenheimer Standortbestimmung gegen torhungrige Wölfe
Kann die TSG ihre Torflaute gegen den Tabellenzweiten beenden?
Donnerstag, 23. September 2021

Es sollte eigentlich eine bessere, sportlich erfolgreichere Saison wie die letzte, die von vielen Verletzungen und Coronaausfällen geprägt war, werden. Doch nach fünf Bundesliga-Spieltagen zeichnen sich bei der TSG Hoffenheim keinerlei Veränderungen ab. Einem hoffnungsvollen Auftaktsieg in Augsburg folgten zwei Unentschieden gegen Union Berlin und Bielefeld sowie zwei Niederlagen gegen Dortmund und Mainz. Mit mageren fünf Punkten auf der Habenseite führen die Kraichgauer die untere Tabellenhälfte auf Platz 10 an. Auch fußballerisch konnten die Blau-Weißen vor dem Heimspiel am Samstag (15.30Uhr) gegen den VfL Wolfsburg bislang wenig überzeugen, es fehlt nach wie vor an Konstanz, Effektivität, Stabilität im Defensivverhalten und der nötigen Durchschlagskraft in der Offensive.

Punktemäßig noch zu wenig

TSG-Cheftrainer Sebastian Hoeneß zum bisherigen Saisonverlauf: „Wir stehen tabellarisch im Mittelfeld, wollen aber in die obere Tabellenhälfte. Punktetechnisch haben wir aus meiner Sicht den ein oder anderen Zähler zu wenig. Aber wichtiger als die Platzierung ist mir der Prozess. Der ist im vollen Gange. Für uns als Mannschaft ist es wichtig, eine Achse auf den Platz zu bringen. Wir werden nicht nochmal fünf Wechsel in der Startelf sehen.“

Hoffenheims Baumgartner setzt sich gegen zwei Wolfsburger durch
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Fehlende Torgefahr und Defensivschwächen

Bezeichnend die kritischen Kommentare nach der Nullnummer am vergangenen Spieltag auf der Bielefelder Alm: Kapitän Oliver Baumann: „Wir sind nicht zufrieden mit dem Ergebnis. In der Summe hatten wir zu wenig gute Phasen und waren nicht torgefährlich genug. In der zweiten Hälfte gab es insgesamt nur eine Chance. Das ist zu wenig.“ Hoeneß missfiel dabei vor allem das Defensivverhalten: „Wir haben einfach zu viel zugelassen durch eine Art und Weise, die bekannt ist: lange Bälle, zweite Bälle. Das ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar. Wir waren in gewissen Situationen hinten nicht voll da, das kann ich in der Form nicht akzeptieren." Positiv war für den 39-Jährigen die zweite Hälfte: „In der zweiten Hälfte sah es so aus, wie wir es uns vorstellen. Wir hatten das Spiel über weite Strecken im Griff. Aus meiner Sicht haben wir uns ein Stück zu wenig Gelegenheiten erspielt.“

Überraschungsmannschaft Wolfsburg

Solche Nachlässigkeiten dürfen sich die Hoffenheimer gegen den nächsten Gegner VfL Wolfsburg nicht erlauben. Die Gäste aus der Autostadt haben mit vier Siegen und einem Remis einen optimalen Bundesligastart auf dem aktuell 2. Tabellenplatz hingelegt. Unter dem neuen Trainer Mark van Bommel kassierte der VfL bislang nur zwei Gegenrtreffer, so wenige wie kein anderer Erstligist. Der 44-Jährige 79-fache niederländische Nationalspieler legt viel Wert auf eine stabile Defensive, sowie einem schnellen Umschaltspiel in die Spitze, was sich bislang als sehr erfolgreich herausstellte. Hoeneß sagte bei der Pressekonferenz über den Gegner: „Wir treffen auf eine Mannschaft mit einem breiten Kader. Sie stehen sehr kompakt und können schnell umschalten nach einer Balleroberung. Die Defensive ist eine klare Wolfsburger Stärke. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir uns viele Torchancen herausspielen können. Entsprechend wird es auf Effektivität ankommen.“

Bruun Larsen (re.) im Zweikampf mit einem Wolfsburger
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VfL trifft gegen die TSG im Schnitt zwei Mal pro Spiel

Wolfsburg, das neben der TSG zu den aktuell sieben Erstligisten zählt, die noch nie aus der höchsten deutschen Spielklasse abgestiegen sind, trifft gegen den kommenden Gegner besonders gerne. 52 Treffer in 26 Partien belegen einen Schnitt von exakt zwei pro Spiel. Das Duell mit den Wölfen wird für die TSG zu einer richtungsweisenden Partie. Hoeneß kann dabei wieder auf die in Bielefeld fehlenden Sebastian Rudy (Rückenprobleme) und Munas Dabbur (Erkältung) zurückgreifen. Dabei dürfte der um einiges schnellere und torgefährlichere Ihlas Bebou im Sturmzentrum vor Dabbur den Vorzug bekommen. Und auch für Rudy dürfte ein Einsatz von Beginn an fraglich sein, da mit Diadie Samassekou oder Dennis Geiger neben dem gesetzten Florian Grillitsch im Mittelfeld gegen Wolfsburg eher zweikampfstarke Typen gefragt sind. Insgesamt fällt die Statistik mit 13 Siegen zu sieben Unentschieden und sieben Niederlagen deutlich für die Gäste aus.

Platzt bei Kramaric der Knoten?

Gefragt ist auch ein treffsicherer Andre Kramaric, der zwar beim Ligaauftakt als Top-Scorer überzeugte, aber weiterhin auf seinen ersten Saisontreffer wartet. Und wenn schon Hoffenheims Torgarant schwächelt, wer sonst soll dann die Angriffsmisere von zuletzt zwei Partien ohne Torerfolg beheben? Hoffnung, dass endlich der Knoten platzt macht ein Blick auf die Statistik, nach der Kramaric in den letzten vier Partien gegen Wolfsburg drei Mal erfolgreich war. Auf der anderen Seite trifft VfL-Stürmer Wout Weghorst besonders gerne gegen die Nordbadener. Von den acht Treffern aus den letzten drei Gastspielen in Sinsheim gingen allein sechs auf das Konto des niederländischen Nationalstürmers. Weghorst kann mit seinem nächsten Bundesligatreffer mit VfL-Rekordtorschütze Diego Klimowicz, der 57 Mal erfolgreich war, gleichziehen. Auch Maximilian Arnold kann sich in die Vereinsgeschichtsbücher eintragen lassen. Nach bisher 256 Einsätzen für die Grün-Weißen kann der Mittelfeldspieler am Samstag zum Rekord-Feldspieler der Niedersachsen aufsteigen.

Dichtes Strafraumgedränge vor dem Wolfsburger Tor

Unzufriedenheit bei den Fans nimmt wieder zu

Nach den schwachen Vorstellungen zuletzt gegen Mainz und Bielefeld ist in Fankreisen die Kritik an Trainer Hoeneß wieder neu entfacht. Die leidenschaftslosen Auftritte haben für einigen Frust bei der blau-weißen Anhängerschaft gesorgt. Dies spiegelt sich auch im Zuschauerinteresse wieder, denn nach den ersten beiden Heimspielen, wo jeweils nur etwas über 8.000 Zuschauer kamen, dürften gegen den Tabellenzweiten am Samstag nicht viel mehr erwartet werden. Das Spiel gegen den VfL sowie das anschließende baden-württembergische Duell beim VfB Stuttgart vor der nächsten Länderspielpause werden für Mannschaft und Trainer zur Standortbestimmung.  

Fotos: Kraichgaufoto

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