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Im Badenderby muss Sandhausen eine gewaltige Schippe drauflegen
SVS empfängt den 2021 noch ungeschlagenen KSC
Donnerstag, 11. Februar 2021

Wenn am Samstag um 13 Uhr der Karlsruher SC beim nordbadischen Derby im Sandhäuser BWT-Stadion am Hardtwald gastiert, wäre es aus Sicht des SV Sandhausen wichtiger denn je, das „Heimgesicht“ aus diesem Jahr aufzusetzen. Der SVS hat 2021 sieben von neun möglichen Punkten zuhause geholt, doch die eklatante Auswärtsschwäche hat die Situation im Abstiegskampf verschlechtert. Die Kurpfälzer haben auf fremden Plätzen nacheinander drei „6-Punkte-Spiele“ bei direkten Abstiegskonkurrenten verloren und haben vom Relegationsplatz 16 aus bereits vier Punkte Rückstand zum ersten direkten Nichtabstiegsplatz, wenngleich noch 14 Spieltage zu absolvieren sind.

Erinnerungen an den letzten Derbysieg am 24.04.2017: Sukuta-Pasu (re.) bringt den SVS in Führung
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Nach dem Hinspiel kam es zur Wende

Wie in St. Pauli bekommt es der SVS mit einem formstarken Gegner zu tun, während die Vorzeichen beim Hinspiel im Karlsruher Wildparkstadion noch andere waren: Der SV Sandhausen war mit der Zielsetzung, erstmals einen einstelligen Platz im Endklassement zu erreichen, in die Saison gestartet und gewann auch zwei der ersten drei Saisonspiele, während die Karlsruher mit drei Niederlagen einen Fehlstart hinlegten. Der 3:0-Sieg des KSC im Hinspiel bedeutete für beide die Wende, denn der SVS konnte seitdem nur noch drei Siege bei drei Unentschieden und elf Niederlagen verbuchen, während das Team von KSC-Trainer Christian Eichner seitdem zehn Mal gewann bei drei Unentschieden und vier Niederlagen.

Auf Ursachenforschung

2021 ist der KSC bei fünf Siegen und zwei Unentschieden noch ungeschlagen, darunter zuletzt die Auswärtserfolge bei den Spitzenteams aus Kiel und Bochum. Nur mit einem kämpferischen Kraftakt wie gegen Nürnberg wird es für den SVS möglich sein, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Nach dem bislang schwachen Abschneiden stellt man sich zunehmender die Frage, wo die Ursachen für den stotternden SVS-Motor liegen. Handelt es sich weniger um Aufstellungs- als vielmehr um Einstellungsprobleme? Noch vor kurzem sprach SVS-Boss Jürgen Machmeier davon, dass es zu viele Häuptlinge und zu wenige Indianer im Kader geben könnte.

Kaderplanung wird hinterfragt

Kritik am Sportlichen Leiter Mikayil Kabaca für dessen Kaderplanung ist im Fanlager mittlerweile unüberhörbar. SVS-Trainer Michael Schiele, für den die Luft im heißen Saisonendspurt auch dünner werden dürfte, muss jedenfalls für die Heimspiele gegen Karlsruhe und Osnabrück sowie dazwischen der Auswärtspartie in Paderborn Lösungen finden, wenngleich ihm zuletzt aufgrund der Ausfälle der Kreativspieler Julius Biada und Besar Halimi wichtige Stützen im Team weggebrochen sind. Gegen Karlsruhe wird obendrein Nikolas Nartey wegen der fünften erhaltenen gelben Karte fehlen.

Philipp Klingmann gewinnt ein Kopfballduell beim letzten Sieg des SVS über den KSC. Links Sandhausens Co-Trainer Stefan Kulovits
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Die richtige Herangehensweise noch nicht gefunden

Allerdings führte das Festhalten an einer Dreier-Abwehrkette bislang nicht zum Erfolg. 39 Gegentore sind der drittschlechteste Wert, nur Braunschweig und Würzburg haben noch schlechtere Werte aufzuweisen. Die Sandhäuser sind noch weit entfernt von der Kompaktheit, die sie einst so stark machte. Das Experiment, Kapitän Dennis Diekmeier in St. Pauli im offensiven Mittelfeld aufzubieten, sorgte nicht für den durchschlagenden Erfolg. Hingegen wurde am Millerntor beim Anschlusstreffer von Kevin Behrens, bei dem er mustergültig über die Außenpositionen bedient wurde, gezeigt, wie es funktionieren könnte.

Standardspezialisten aus der Fächerstadt

Der Karlsruher SC hat in dieser Saison bereits 14 Tore nach ruhenden Bällen erzielt und verfügt mit Philipp Heise, Marvin Wanitzek und Marc Lorenz über die entsprechenden Standardspezialisten für Eckbälle und Freistöße. Mit Wanitzek dürfte am Samstag ein wichtiger Faktor für das Spiel der Karlsruher wieder in die Anfangsformation zurückkehren, nachdem der spielstarke Mittelfeldakteur beim torlosen Remis gegen Jahn Regensburg gelbgesperrt zuschauen musste. Heises Einsatz dürfte hingegen eher unwahrscheinlich sein - der Linksverteidiger wurde wegen eines Muskelfaserrisses bereits gegen Regensburg vom ehemaligen Kölner Bundesligaprofi Kevin Wimmer vertreten, der wiederum in der abgelaufenen Transferperiode zur Stärkung der Defensive von Stoke City ausgeliehen wurde.

Hofmann ist erneuter Torgarant

Erfolgreichster Torschütze ist wie schon in der Vorsaison Torjäger Philipp Hofmann mit acht Treffern, dahinter folgen Wanitzek mit fünf Toren und Benjamin Goller, der vier Mal traf. Laufstärkste Spieler sind Jerome Gondorf und Marco Thiede mit absolvierten 212 Kilometern. Sandhausens Bester Diekmeier hat 205 Kilometer aufzuweisen, dahinter folgt Behrens mit 181 Kilometern.

Sandhausens Sportlicher Leiter Mikayil Kabaca wird bei den Fans mitverantwortlich für die derzeitge sportliche Misere gemacht. Am Stadioneingang wurde dies mit einem Fantransparent deutlich dokumentiert.

Eichner ist für den KSC ein Glücksfall

KSC-Urgestein Christian Eichner trat im Februar des letzten Jahres die Nachfolge des ehemaligen Sandhäuser und Karlsruher Coaches Alois Schwartz an, und nachdem am letzten Spieltag der vergangenen Saison der Klassenerhalt geschafft wurde, ist der ehemalige Bundesligist unter Eichners Regie inzwischen wieder in ruhigeren Fahrwassern angekommen. Mit dem Remis zuhause gegen Regensburg erhielten jedoch bereits aufkommende Aufstiegshoffnungen einen kleinen Dämpfer, doch der gebürtige Sinsheimer Eichner, der Mathematik, Ethik und Geografie auf Lehramt studierte, weiß die Situation einzuordnen: „Das konnte man so nicht erwarten. Der aktuelle Erfolg resultiert mit daraus, dass und wie schwierige Momente von uns gemeinsam gemeistert wurden. Man muss sich auch bewusst sein, dass man gegen jeden verlieren kann, wenn nicht all die Basisdinge wie Einsatz, Engagement und Disziplin abgerufen werden.“

Hoffnung auf den Derbysieg

Die Hoffnung im Sandhäuser Fanlager auf einen Derbysieg über den KSC ist groß. Den letzten Erfolg über die Karlsruher feierten die Kurpfälzer am 23. April 2017 mit einem spektakulären 4:0-Heimsieg durch die Treffer von Sukuta-Pasu (2), Pledl und Kosecki. Von den damals im Aufgebot stehenden Akteuren sind noch Philipp Klingmann, Denis Linsmayer, Rick Wulle und Erik Zenga aktuell unter Vertrag. Stefan Kulovits wechselte inzwischen in den SVS-Trainerstab. Marco Thiede verließ den Hardtwald und steht jetzt beim KSC unter Vertrag. In der Gesamtbilanz der zwölf absolvierten Zweitligaduelle führt der KSC mit sechs Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen. Die Bilanz am Hardtwald ist hingegen ausgeglichen.

Mögliche Aufstellungen:

SV Sandhausen: Kapino – Röseler, Kister, Zhirov – Diekmeier, Bachmann, Linsmayer, Rossipal – Halimi – Behrens, Keita-Ruel
Karlsruher SC: Gersbeck – Thiede, Bormuth, Kobald, Wimmer – Gondorf, Wanitzek – Goller, Choi, Lorenz - Hofmann

Fotos: BWA (4) und Kraichgausport (2)

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