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Kramaric wollte mit den Übermenschlichen Messi und Ronaldo gleichziehen
Eines der besten Spiele unter Nagelsmann
Samstag, 15. Dezember 2018

Selten war ein Duell zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach bei einem Torschussverhältnis von 24:4 so einseitig, und nur zwei Mal trennten sich die gemeinsamen 2008 in die Bundesliga aufgestiegenen Kontrahenten torlos 0:0. Die 30.1500 Zuschauer erlebten am 15. Bundesliga-Spieltag, vor allem in der zweiten Hälfte, einen Einbahnstraßen-Fußball in Richtung Gäste-Tor, der trotz aller Bemühungen der Kraichgauer unbelohnt blieb.

"Unsere beste Saisonleistung"

TSG-Coach Julian Nagelsmann, dem nach eigener Aussage „Unentschieden auf den Sack gehen“, lobte seine Mannschaft dennoch für ein unglaublich gutes Spiel, indem seine Spieler bei sehr viel Druck reichlich investiert haben. Der Hoffenheimer Fußballlehrer ging sogar noch weiter: „Es war unsere beste Saisonleistung. Sogar eins der besten oder vielleicht das Beste in meiner Amtszeit. Ich bin ganz guter Dinge, dass das Momentum bald wieder auf unsere Seite kippt.“

Andrej Kramaric verpasste gegen Gladbach einen ganz besonderen "übermenschlichen Rekord"

Hecking zeigte sich gut gelaunt

Kollege Dieter Hecking zeigte sich trotz der faden Vorstellung seiner Mannschaft bestens gelaunt auf der Pressekonferenz: „Ich bin gut gelaunt, weil wir einen sehr glücklichen Punkt mitgenommen haben. Hoffenheim hat uns erheblich zugesetzt. Sie haben das sehr gut gemacht. Meine Mannschaft hat für viel zu wenig Entlastung gesorgt. Ich bin mit der kämpferischen und läuferischen Leistung sowie dem Resultat zufrieden, aber nicht mit der Spielweise.“

Schwer einzustufende Nullnummer

Die Protagonisten wussten die Nullnummer schwer einzustufen. Während TSG-Spielmacher Kerem Demirbay vom besten, überragenden Saisonspiel sprach, und daraus positive Akzente für das nächste Spiel am Mittwoch in Bremen zog, ärgerte sich Nationalspieler Nico Schulz über die verschenkten beiden weiteren Punkte in Richtung vorderes Tabellenfeld. Schulz selbstkritisch: „Es fehlte am Ende von allem ein bisschen, teils etwas Pech, teils mangelnde Präzision“, aber auch positiv lobend: „Dass wir trotz der englischen Woche so ein Spiel abgeliefert haben, ist schon eine starke Leistung.“

Für Nico Schulz (re.) war es etwas Pech und teils mangelnde Präzision

"Es war wie verhext"

Verteidiger Ermin Bicakcic glaubt fast schon an hexerische Mächte: „Wir haben unglaublich viele Chancen herausgearbeitet, aber immer war Pfosten, Außennetz oder ein Bein dazwischen. Es war wie verhext. Das Ding wollte einfach nicht rein. Das war brutal. Es war schade, dass wir uns nicht belohnt haben.“

Ein Unentschieden, dass sich wie drei Punkte anfühlt

Gladbachs Torhüter Yann Sommer, der meist im Mittelpunkt des Geschehens stand, strahlte: „Das Unentschieden fühlte sich wie drei Punkte an. Hoffenheim hat sehr viel Druck erzeugt und uns gewaltig zugesetzt. Mit Glück und Geschick haben wir das Remis über die Zeit gebracht.“

Kramaric zeigte sich sehr enttäuscht über den verpassten Rekord

Überhaupt nicht zufrieden und enttäuscht schritt Stürmer Andrej Kramaric durch die Mixed-Zone. Der kroatische Vize-Weltmeister war nicht des Ergebnisses wegen sondern vielmehr in eigener Sache enttäuscht. Auf die Frage von bwa-sport.de nach seinem Spielfazit, gab er seine aktuelle Gemütslage freien Lauf: „Ich bin sauer wegen der Auswechslung, der Trainer wusste nicht, dass ich in neun Spielen nacheinander getroffen habe, was nur Messi mit neun und Ronaldo mit zehn Treffern bisher gelungen ist.“ Wie ernst der TSG-Torjäger diese Statistik nahm, verdeutlichte folgende Aussage: „Selbst mit einem gebrochenen Bein wär ich vor dem Tor geblieben, und hätte auf eine Chance gelauert, weil dir so eine Serie eben nur einmal im Leben gelingt.“ Zwischenfragen waren da nicht mehr von Nöten, denn Kramaric wollte seinen Frust und dicken Hals loswerden: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich am Ende dieser wunderschönen Serie so sauer bin.“

Trainer Julian Nagelsmann wusst nichts von Kramaric möglichen Tor-Serie

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"Kann mich nicht mit Messi und Ronaldo vergleich, ich bin ja nur ein normaler Spieler"

Für ihn sind die beiden Serien-Weltfußballer das Maß aller Dinge: „Messi und Ronaldo haben das geschafft, für mich sind das keine menschlichen Wesen. Ich kann mich sonst nicht mit den Beiden vergleichen, ich bin ja sonst nur ein normaler Spieler.“
Dass er dem Trainer die Auswechslung übel nahm, wurde schnell deutlich: „Wenn ich 90 Minuten spiele und nicht treffe, dann sage ich Dankeschön für diese Serie an Treffern und manchen magischen Moment. Aber nicht auf diese Art und Weise. Ich bin jetzt eher traurig, denn glücklich nach dem Ende der Serie.

"Der Trainer hat sich bei mir entschuldigt"

Um ehrlich zu sein: Das Spielende habe ich nach meiner Auswechslung nicht gesehen.“ Doch dann fand er dennoch Verständnis für seine Auswechslung nach 63 Minuten: „Der Trainer wusste nichts von meiner Serie und hat sich danach bei mir entschuldigt.“ Der 27-Jährige sollte dies möglichst schnell abhaken und am Mittwoch in Bremen die nächste Serie in Angriff nehmen.

Fotos: Kraichgaufoto

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