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Leihgeschäfte bringen Profis oftmals einen Schritt weiter
Eine in Hoffenheim gerne praktizierte Methode
Donnerstag, 25. Juli 2019

Obwohl sich alle Bundesligisten noch in der Saisonvorbereitung befinden, basteln die sportlichen Verantwortlichen weiter intensiv am vorhandenen Spielerkader. Die deutschen Profiklubs haben im aktuellen Sommer-Transferfenster zwei Tage länger Zeit, um Neuzugänge zu verpflichten. Da der 31. August in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, wurde das Ende der Transferperiode auf den nächsten Werktag (Montag, 2. September) verschoben.

Kader soll noch reduziert werden

Bei der TSG Hoffenheim ist Alexander Rosen, Direktor für Profifußball, bestrebt, den aufgeblähten Spielerkader noch zu reduzieren: „Wir sind  aktuell mit dem vorhandenen Kader zwar sehr gut aufgestellt, wollen aber nicht ausschließen, auf dem Transfermarkt noch tätig zu werden. Ziel ist es, den 28 Feldspieler umfassenden Spielerkader auf 24 zu reduzieren.“ Um nicht zuletzt wegen den hohen Transfereinnahmen von fast 100 Millionen Euro noch eventuell einen Hochkaräter zu verpflichten, muss Rosen personell „ausmisten“. Doch je näher das Ende der Wechselfrist rückt, desto schwieriger wird dies.

Vincenzo Grifo profitierte von seiner Ausleihe nach Freiburg und ist jetzt auf einem guten Weg in Hoffenheim zum Stammspieler zu reifen

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Leihgeschäfte sind oftmals eine sehr sinnvolle Herangehensweise

Ein Hilfsmittel sind oft Leihgeschäfte. Dadurch sollen Spieler, die in den Planungen des Trainers keine große Rolle spielen, bei anderen Vereinen zwischengeparkt werden, um sich dort die nötige Spielpraxis zu holen und sich wieder neu zu empfehlen. Bislang haben die Kraichgauer vor der am 16. August beginnenden Bundesligasaison vier Profis verliehen: Torhüter Nummer 2 Gregor Kobel (VfB Stuttgart), David Otto (1. FC Heidenheim), Alfons Amade (Eintracht Braunschweig) und Meris Skenderović (FC Carl Zeiss Jena).

Sieben Ausleihspieler kehrten zurück

Zu den Neuzugängen Ihlas Bebou (Hannover 96), Sargis AdamyanPhilipp Pentke (beide SSV Jahn Regensburg) und Konstantinos Stafylidis (FC Augsburg) gesellen sich zudem sieben Leihspieler, die jetzt wieder zurückkehrten. Wer bei der aktuellen Kaderplanung hierbei berücksichtigt wird, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Auf dem besten Weg zum Stammspieler ist Vincenzo Grifo, der unter Trainer Nagelsmann kaum eine Rolle spielte und in der zweiten Saisonhälfte 2018/19 auf Leihbasis an den SC Freiburg ausgeliehen wurde.

Havard Nordtveit machte in England während seiner Ausleihe sehr gute Erfahrungen

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„Ohne Spielrythmus kommt man nicht auf sein Niveau“

Grifo gegenüber bwa-sport.de: „Ich wusste, dass die Ausleihe nur ein halbes Jahr dauert. Jetzt haben wir einen neuen Trainer mit einer etwas anderen Philosophie. Natürlich hoffe ich, jetzt zu mehr Einsätzen zu kommen.“ Der italienische Nationalspieler im Rückblick: „Wenn man einen großen Spielerkader hat und spürt, dass man nicht so richtig ran kommt und nur wenige Einsatzzeiten hat, muss man auf sein Gefühl hören. Ich habe mich zur Ausleihe entschieden, was  mir in Freiburg mega gut tat, wo ich wieder voll in die Spur kam. Ohne den nötigen Spielrythmus kommt man nicht auf sein Niveau, hat nicht das nötige Selbstvertrauen. Das habe ich jetzt wieder getankt, fühle mich sehr gut und fit.“ Für Grifo war dies bereits die zweite positive Herangehensweise. Der Mittelfeldspieler: „Ich hatte schon eine positive Erfahrung, als ich mich vor Jahren zum FSV Frankfurt ausleihen ließ - das hat super funktioniert. Dort hatte ich einen Trainer, der auf mich setzte und mir zu mehr Spielpraxis verholfen hat.“

„England war die beste Entscheidung“

Auf eine ähnliche Entwicklung setzen die sechs weiteren zurückgekehrten Leihspieler Steven Zuber (VfB Stuttgart), Philipp Ochs (Aalborg BK), Justin Hoogma (FC St. Pauli), Kevin Akpoguma (Hannover 96), Robert Zulj (Union Berlin) und Havard Nordtveit (FC Fullham). Nordtveit machte wie Grifo im gleichen Zeitraum gute Erfahrungen damit: „Die Ausleihe nach England war für mich persönlich die richtige und beste Entscheidung. Für mich war es eine gute Erfahrung in London bzw. in der Premier League zu spielen. Das ist schon eine andere Liga, da geht es härter zur Sache.“

Joelinton reifte während seiner zweijährigen Ausleihe in Österreich zum Superstar der Kraichgauer

Das Gespür ist ganz wichtig - Auch Joelinten profitierte

Allgemein zu den Leihgeschäften sagte der Norweger: „Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Das Gespür ist dabei wichtig. Vertrauen und Nichtvertrauen spielen dabei auch eine große Rolle.“ Die bislang beste Entwicklung als Hoffenheimer Leihspieler nahm der Brasilianer Joelinton, den der ehemalige TSG-Manager Andreas Müller als Sportlicher Leiter von Rapid Wien für die Zeit von 2016-18 auf Leihbasis verpflichtete. Nachdem der damals 19-Jährige bei den Kraichgauern ohne Deutsch Kenntnisse nicht zum Zug kam und drohte, an den hohen Erwartungen zu scheitern, entwickelte er sich in der österreichischen Ersten Liga hervorragend. Joelinton sagte rückblickend auf seine Zeit in Österreich gegenüber bwa-sport.de: "Mir hat die Zeit in Österreich sehr viel gebracht. Ich konnte oft spielen und mich weiterentwickeln. Dafür bin ich dankbar." Nach den tollen Leistungen in der vergangenen Saison hat sich der Hoffenheimer Topscorer zu einem Leistungsträger entwickelt, was nun einen Wechsel nach England nach sich zog. Die TSG erwirtschaftete für den inzwischen 22-Jährigen den bisherigen Rekordtransfer der Vereinsgeschichte.

Durch mehr Spielpraxis besser reifen

Im Direktvergleich zu den anderen Bundesligisten haben die Kraichgauer in den vergangenen Jahren außergewöhnlich viele Spieler ausgeliehen. Ein Großteil davon kommt aus der eigenen Jugendakademie. Für die meisten Talente ist die Hürde zum Bundesligakader noch etwas zu hoch und so ist es sinnvoll, ihnen die Möglichkeit zu bieten bei niederklassigen Vereinen mehr Spielpraxis zu erlangen und dadurch fußballerisch zu reifen.

Fotos: Kraichgaufoto

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