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Mit einem Sieg ist alles möglich - ansonsten sieht es düster aus
Hoffenheim gastiert in der CL bei Olympique Lyon
Dienstag, 6. November 2018

Am Mittwoch ist für die TSG Hoffenheim wieder sportlicher Feiertag, denn da steht die Begegnung in der Königsklasse des europäischen Fußballs, der Champions League, beim französischen Spitzenteam Olympique Lyon auf dem Programm. Abseits des Bundesliga-Alltags bietet sich den Kraichgauern auf höchster internationaler Ebene wieder die Möglichkeit beste Eigenwerbung zu betreiben. Auch die Hoffe-Fans sind in CL-Euphorie - über 1.600 werden in Lyon dabei sein, um ihr Team lautstark zu unterstützen.

Fehler werden eiskalt bestraft

Die sportliche Zwischenbilanz nach der Hinrunde der Gruppenphase fällt für die Hoffenheimer ernüchternd aus. Aus den beiden Heimspielen gegen den englischen Meister Manchester City (1:2) und den letztjährigen Tabellendritten der französischen Liga Olympique Lyon (3:3) sowie dem Auswärtsspiel beim ukrainischen Meister Schlachtar Donezk (2:2) holten die Blau-Weißen nur zwei Punkte. Betrachtet man die drei Partien in der Königsklasse etwas detaillierter, war erkennbar, dass da deutlich mehr möglich gewesen wäre. Das späte Ausgleichstor in Donezk, ein folgenschwerer Patzer drei Minuten vor Spielschluss gegen ManCity von Stefan Posch, zwei kapitale Fehler von Kapitän Kevin Vogt und Torhüter Oliver Baumann gegen Lyon – die TSG schenkte den jeweiligen Gegner zu viele Tore. In der europäischen Eliteklasse werden diese Versäumnisse gnadenlos bestraft.

Joelinton (Bildmitte) ist in Topform und traf auch im Hinspiel für die TSG gegen Lyon

„Für uns ist noch nichts verloren“

Nationalspieler Nico Schulz geht dies gewaltig gegen den Strich: „Auch wenn unser Leistungen allgemein sehr gelobt werden, haben wir noch nicht gewonnen und nur zwei Zähler geholt. Ein Entwicklungsschritt nach vorne ist bei mir gleichbedeutend mit einem Sieg und den haben wir in den ersten drei Gruppenspielen noch nicht geschafft. Der Frust ist da, aber dennoch haben wir die Chance mit einem Sieg in Lyon noch weiter zu kommen. Für uns ist noch nichts verloren, wir haben international gezeigt, dass wir mithalten können und zu was wir in der Lage sind. Deshalb ist noch alles möglich.“

Internationale Ausbeute noch steigerungsfähig

Die internationale Bilanz der TSG ist ergebnisbezogen deutlich ausbaufähig: Neben den beiden Niederlagen in der CL-Qualifikation im vergangenen Jahr gegen den FC Liverpool gab es in den anschließenden sechs Gruppenspielen der Europa League nur einen Sieg gegen die Türken von Istanbul Basaksehir FK vor ziemlich genau einem Jahr. Mit nur einem Sieg, drei Unentschieden und sieben Niederlagen aus den bisherigen elf Partie musste das Team von Trainer Julian Nagelsmann viel Lehrgeld bezahlen. Auf die Frage, ob seinem Team noch die internationale Erfahrung fehlen würde, sagte der TSG-Coach: „Drei Tore gegen Lyon sollten normal reichen, um ein Heimspiel zu gewinnen. Das hat am Ende nichts von fehlender Reife zu tun. Wir waren gegen Olympique die bessere Mannschaft und ich werde sie so vorbereiten, dass wir auch im Rückspiel die bessere Mannschaft sein werden. Wenn wir in Lyon gewinnen, ist alles möglich, Ansonsten sieht es sehr düster aus. Das ist leicht auszurechnen.“

So energisch wie in dieser Zweikampfszene möchten Kevin Akpoguma (li.) und seine Kollegen auch in Lyon zur Sache gehen

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Zwei Siege sind für´s Weiterkommen erforderlich

Das (erste) „Endspiel“ steigt am Mittwoch, 7. November um 21 Uhr im vereinseigenen Parc OL in Décines-Charpieu um den zweiten Gruppenplatz, der zum Einzug ins lukrative Achtelfinale berechtigt, während sich der Dritte nach der Winterpause weiterhin in der rangtieferen Europa League international bewähren darf. Noch ist für die TSG nichts verloren, wenngleich aus dem Restprogramms wohl zwei Dreier in Lyon und am 27. November in der heimischen Rhein-Neckar-Arena gegen Schachtar Donezk erforderlich sind. Innenverteidiger Ermin Bicakcic zeigt sich vor dem Duell mit dem aktuell Viertplatzierten der französischen Ligue 1 kämpferisch: „Wenn ich keine Chance mehr sehen würde, würde ich sagen, ich spiele keine Champions League mehr und konzentriere mich auf die Bundesliga.“

Problem „Chancenverwertung“

Das Empfinden, trotz spielerisch starken Vorstellungen mit mehr Ballbesitz und deutlichem Chancenplus am Ende mit leeren Händen dazustehen, kennen die Hoffenheimer hinlänglich. Die unzulängliche Chancenverwertung und die leichtfertig hergeschenkten Gegentreffer sind ein Spiegelbild der ersten Saisonspiele im wettbewerbsübergreifenden Bundesliga-Alltag sowie im Bonusgeschäft Champions League. Der Frust, dass trotz des immens hohen Aufwands am Ende nicht das stimmige Resultat steht, ist bei allen Beteiligten erkennbar.

Entsetzte Blicke: Hoffenheims Spieler ärgern sich über einen vermeidbaren Gegentreffer gegen Lyon beim 3:3
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Jetzt sind Taten gefragt

Dass dabei auch die personelle Notsituation mit den vielen Verletzten in den zurückliegenden Wochen eine Rolle spielt, möchte man nicht als Ausrede gelten lassen. Dennoch machte es sich bemerkbar, dass das Fehlen vieler Stammkräfte, vor allem in der Innenverteidigung, in den ersten drei Partien schwer zu kompensieren war. Aus der Not heraus machten die Nagelsmänner aber eine Tugend und haben dies ohne großes lamentieren gut weggesteckt. Optimistisch dürften auch die lobenden Worte von Manchesters Star-Trainer Pep Guardiola nach dessen hartumkämpften Sieg in Sinsheim machen: „Wir müssen im Rückspiel vorsichtig sein. Großes Kompliment an Julian Nagelsmann und seine Mannschaft." Lobende Wort, für die man sich, wie schon Nico Schulz zuvor treffend formulierte, nichts kaufen kann. Taten sind jetzt gefragt und das sind möglichst viele Siege in der Rückrunde der Gruppenphase. Dass man in der Bundesliga zuletzt dreimal in Serie auswärts erfolgreich war, dürfte sich positiv auf das Selbstvertrauen auswirken.

Fotos: Kraichgaufoto

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