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Niederlage trübt Nagelsmann-Abschied
Randnotizen zum letzten Hoffenheimer Saisonheimspiel
Samstag, 11. Mai 2019

Das letzte Saisonheimspiel sollte eine große Verabschiedungsparty von Trainer Julian Nagelsmann werden. Voraussetzung war natürlich der erhoffte Heimsieg über Werder Bremen und der Sprung auf einen internationalen Tabellenrang. Doch am Ende gab es lange, enttäuschte Gesichter im weiten Rund der ausverkauften Sinsheimer Arena. Die TSG verlor nach einer wenig überzeugenden Leistung 0:1 und bangt um eine Europapokal-Teilnahme. Da schmeckte sogar das traditionelle Freibier in der TSG-Fankurve nach Spielende nicht so richtig.

Im Saisonendspurt gepatzt

Es war schwer vermittelbar, warum es im Vergleich zu den Vorjahren dieses Mal im Saisonendspurt nicht für eine internationale Platzierung womöglich reichen wird. Dabei hatte man sich bei den Kraichgauern nach einer Erfolgsserie fest vorgenommen, mit einer Siegesserie im Saisonendspurt wie im Vorjahr noch in die Königsklasse vorzustoßen. Doch gerade gegen die direkten Konkurrenten patzten die Nordbadener. Dabei waren die beiden Heimniederlagen gegen Wolfsburg (1:4) und Bremen (0:1) vermeidbar, das 2:2 in Mönchengladbach bei drückender Überlegenheit, einem verschossenen Elfmeter und einem Torschussplus von 26:10 wie eine gefühlte Niederlage. Die Hoffnungen, doch noch auf einen Europa League-Platz zu klettern sind nicht all zu groß, da man - vorausgesetzt bei einem Auswärtserfolg in Mainz - auf die Mithilfe der Konkurrenz setzen muss.

Offizielle Verabschiedung vor dem Anpfiff: Von links: Geschäftsführer Dr. Görlich, Manager Rosen, Trainer Nagelsmann, Präsident Hofmann und Geschäftsführer Briel. Im Hintergrund Stadionmoderator Diehl.

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Feierliche Verabschiedung vor dem Anpfiff

Dabei begann alles feierlich. Der 31-jährige Nagelsmann, der die TSG erst vor dem Abstieg gerettet und dann als jüngster Bundesliga-Trainer zunächst in die Europa- und dann in die Champions League führte, wurde vor dem Anpfiff von den Geschäftsführern Dr. Peter Görlich und Frank Briel, Manager Alexander Rosen und Vereinspräsident Peter Hofmann mit einem Präsent bedacht und geehrt. Die Südkurven-Fans hatten Transparente mit der Aufschrift "Aus dem Abstiegssumpf nach Europa - Danke, Julian" in die Höhe gehalten. Rückblick: Nagelsmann kam 2010 nach Hoffenheim, wo er zunächst fünfeinhalb Jahre als Akademie-Trainer für die Nachwuchsteams verantwortlich war. Im Februar 2016 übernahm er für den herzkranken Huub Stevens dann das Profiteam, für das er eigentlich erst ab dem Sommer vorgesehen war. Zur neuen Saison wechselt der gebürtige Landsberger bekanntlich zu RB Leipzig.

„Man sieht sich immer zweimal im Leben“

Kurz nach dem Abpfiff des Werder-Spiels richtete Nagelsmann per Mikrofon einige Worte an die TSG-Fans, die ihn lautstark feierten. Der scheidende Coach: "Ich wünsche euch alles Gute in der neuen Saison. Das Leben bewegt sich immer in Kreisen. Geht ihr nach rechts, gehe ich nach links. Irgendwann kreuzt sich der Weg. Wir werden uns auf jeden Fall wiedersehen.“ Auch bei der Pressekonferenz verabschiedete er sich mit leicht feuchten Augen: "Natürlich gab es die ein, zwei emotionalen Momente heute vor dem Spiel und auch danach. Ich bedanke mich nochmal bei den Fans für jetzt dreieinhalb Jahren bei den Profis, aber davor auch fünfeinhalb Jahre in diesem wunderbaren Klub. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt. Ich werde nächstes Jahr auch sehr gerne als Trainer der Auswärtsmannschaft hierherkommen. Man sieht sich immer zweimal im Leben, ob es jetzt als Trainer ist oder einfach als Besucher in dieser wundervollen Region, das weiß ich nicht genau."

Die TSG-Fans feiern Julian Nagelsmann - auch mit Transparenten
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Demirbay muss sich Schmähgesänge anhören

Auf eine offizielle Verabschiedung von Kerem Demirbay, der dank einer Ausstiegsklausel zu Ligakonkurrent Bayer 04 Leverkusen wechselt, wurde verzichtet. Der Mittelfeldspieler hätte sich seinen Abschied nach drei Jahren sicherlich anders vorgestellt. Im Gegensatz zu seinen starken Leistungen der vergangenen Wochen fand er gegen Bremen in keiner Phase zu seinem Spiel. Er spielte überraschend fehlerlastig und wurde nach 74 Minuten ausgewechselt. Dennoch eine schöne Geste nach dem Abpfiff: Der Nationalspieler holte seine beiden Kinder aufs Spielfeld und verabschiedete sich vor der Fankurve. Weniger erfreulich war es für ihn rund eine Stunde später, als er sich auf dem Weg von der Arena zu seinem zirka hundert Meter entfernten parkenden Fahrzeug machte und von einer Gruppe Hoffe-Fans „Scheiß Leverkusen“-Gesänge anhören musste. Zuvor hatte er noch vor dem Stadion beim Verlassen des VIP-Ausgangs einem TSG-Fan sein Trikot mit der Nummer 10 geschenkt.

 „Wir haben noch etwas vor“

Die Enttäuschung der fünften Saisonheimniederlage war auch bei den Spielern groß. Ermin Bicakcic: „Wir stehen mit leeren Händen da. Die Enttäuschung ist riesig. Natürlich wollten wir den Sieg einfahren und haben eigentlich ein gutes Spiel gezeigt, aber halt am Ende verloren. Jetzt gilt die volle Konzentration auf das Spiel in Mainz. Wir haben noch etwas vor."

„Dass die Truppe lebt, haben wir gezeigt“

Kapitän Kevin Vogt verweist auf eine engagierte, lebende Truppe: „Die Niederlage ist ziemlich deprimierend. Jetzt müssen wir die Punkte nächste Woche holen. Man sieht auf dem Rasen, dass wir wollen. Die Truppe lebt, das haben wir gezeigt, nur leider keine Punkte geholt. Wir müssen in Mainz gewinnen und wir werden alles dafür tun."

„Brauchen das Glück für Europa“

Demirbay hadert hingegen mit dem fehlenden Glück in der aktuellen Phase: „Wir dominieren das Spiel 70 Minuten lang und haben genug Chancen. Wir haben viel investiert und hätten mindestens ein Tor verdient gehabt, aber leider ist es uns nicht gelungen. Es zieht sich durch die Saison, dass Abpraller nicht zu uns fallen. Hoffentlich haben wir im letzten Spiel dann so viel Glück, dass es für den Europapokal reicht."

Kerem Demirbay verabschiedet sich mit seinen beiden Kindern von den Fans. Vor der Arena ging es dann weniger freundlich zu.

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Lob vom Werder-Coach

Auch Bremens Trainer Florian Kohfeldt wollte bei der Pressekonferenz noch etwas nach einem für ihn "aufregenden und wilden Spiel" für seinen Kollegen loswerden: „Abschließend, weil es mir sehr wichtig ist: Großer Respekt Julian für die Zeit und Leistung, die du hier verbracht hast. Das ist schon extrem bewerkenswert."

Abschiedsparty auf dem Neckar

Nach dem Spiel ging es für die Hoffenheimer zur Abschiedsparty nach Heidelberg aufs Schiff auf dem Neckar. Trainer Nagelsmann, Videoanalyst Benjamin Glück und Teammanager Timo Hardung hatten alle TSG-Mitarbeiter und Spieler eingeladen. Die schlechte Laune nach der Niederlage sollte sich laut Kapitän Vogt zum Abend bessern: "Wir hätten heute gerne einen Dreier geholt für das letzte Heimspiel, um Julian bestmöglich zu verabschieden. Wir schlucken das jetzt runter, heute Abend muss wieder eine bessere Laune herrschen, das hat sich der Julian verdient. Das gehört sich so, da alle da sein werden, können wir das alle zusammen machen."
Schöne Worte, denen jetzt nur noch Taten folgen müssen. Neben Nagelsmann und Demirbay dürfte das letzte Saisonspiel 2018/19 auch zum Abschiedsspiel für Nico Schulz (geht nach Dortmund) werden, der aufgrund Kniebeschwerden gegen Bremen pausieren musste.

Fotos: Kraichgaufoto

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