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Ohne Risiko geht es im Fußball nicht
Mit Hoffenheim und Gladbach treffen zwei offensive Mannschaften aufeinander
Donnerstag, 26. September 2019

Am 6. Bundesliga-Spieltag empfängt die TSG Hoffenheim im dritten Saison-Heimspiel den Europa League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach. Ein Duell, das in der Vergangenheit meist von spektakulärem Offensivfußball mit reichlich Toren geprägt war. Besonders in den Auswärtsspielen tat sich der fünffache Deutsche Meister vom Niederrhein immer sehr schwer und konnte nur zwei Mal den Platz als Sieger verlassen. Die Hoffenheimer weisen in der Gesamtbilanz bei neun Siegen, zehn Unentschieden und sechs Niederlagen eine positive Statistik auf. Noch deutlicher ist diese bei den 13 Heimspielen, von denen sieben gewonnen und nur zwei verloren gingen. TSG-Trainer Alfred Schreuder erwartet am Samstag um 15.30 Uhr ein Duell zweier offensiv spielender Teams: „Es sind zwei Mannschaften, die gewinnen wollen. Ich freue mich auf das Spiel gegen einen großer Gegner. Auch Gladbach hat einen kleinen Umbruch, hat einen neuen Trainer mit einer neuen Spielidee. Nach vorne entwickeln sie viel Power. Wir wissen, dass sie eine hohe Qualität haben.“

In Wolfsburg neues Selbstvertrauen gewonnen

Der Auswärtspunkt am vergangenen Montag in Wolfsburg (1:1) hat nach der 0:3-Heimpleite gegen Freiburg bei der TSG für neues Selbstvertrauen gesorgt. Für Schreuder war in der Autostadt deutlich mehr drin: „Wir haben nach dem Spiel direkt gesagt, dass es zwei Punkte zu wenig waren. Wir waren mit der Leistung sehr zufrieden, aber mit der Punkteausbeute nicht.“ Zur Entwicklung seiner Mannschaft sagte der Cheftrainer: „Gegen Wolfsburg war es gut, aber noch nicht gut genug. Wir müssen noch weiter kommen.“

Stefan Posch (re.) köpft aufs Gladbacher Tor. Trotz vieler Torchancen und dominanter Spielweise reichte es beim letzten Heimspiel der TSG gegen die Gladbacher nur zu einem torlosen Unentschieden.

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Problemfall bleibt weiterhin die Chancenverwertung

Vor allem bei der Chancenverwertung, die weiterhin noch ausbaufähig ist. Schreuder: „Wir haben in Wolfsburg viele Möglichkeiten liegengelassen. Positiv war, dass wir auch in der Schlussphase noch gute Tormöglichkeiten herausgespielt haben, was für die Fitness der Spieler spricht.“ Dennoch, nach dem 5. Spieltag ist statistisch festzuhalten, dass das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag noch nicht stimmt. Statistisch gesehen haben die Kraichgauer 53 Torschüsse abgefeuert, wobei das Torschussverhältnis zuhause 27:5 und auswärts 26:10 beträgt. Was dabei herauskam, sind jedoch nur vier magere Treffer.

Kramaric-Rückkehr ist in zwei Wochen möglich

Hier hofft man händeringend auf eine baldmögliche schnelle Genesung des kroatischen Rekordtorschützen Andrej Kramaric. Ihn erwartet Schreuder noch vor der nächsten Länderspielpause Mitte Oktober zurück. Definitiv fehlen wird in den nächsten Wochen Steven Zuber, der nach einem operativen Eingriff am rechten Fuß noch länger ausfallen wird. Der Einsatz des zuletzt grippekranken Neuzugangs Jürgen Locadia ist gegen Gladbach noch fraglich.

Das Glück stand zur Seite

Zuletzt gab es zwei außergewöhnliche Spiele: In der vergangenen Saison trennten sich die TSG und der VfL beide Male zwar unentschieden (0:0 und 2:2), doch jedes Mal dominierten die Kraichgauer nach Belieben und spielten den Gegner phasenweise an die Wand. Doch selbstverschuldet mit einer äußerst schlechten Trefferquote und leichtsinnigen Abwehrschnitzern auf Seiten der Nordbadener reichte es beides Mal nicht zum finalen Erfolg. Das Auslassen von hochkarätigen, klaren Torchancen war mehr als fahrlässig.

Pavel Kaderabek (li.) köpft aus spitzem Winkel über das Tor von VfL-Keeper Yann Sommer

Rheinländer fühlen sich in der Ferne wohl

Die Gladbacher sind in den kommenden Wochen vor allem auswärts unterwegs. In sechs der nächsten acht Pflichtspiele galoppieren die Fohlen in der Ferne. Dies war im bisherigen Saisonverlauf kein Nachteil für die Borussen, die im DFB-Pokal (in Sandhausen) und zwei Mal in der Bundesliga (3:1 in Mainz, 1:0 in Köln) bei Auswärtspflichtspielen als Sieger vom Platz gingen. Einen weiteren Topwert weisen die Gladbacher bei späten Treffern auf: Fünf der sieben Saisontore erzielte der VfL ab der 74. Spielminute, wobei dabei drei Jokertore fielen. Eine weitere aktuelle Spezialität ist auf eine ausgeprägte Moral zurückzuführen. Sowohl gegen Düsseldorf (2:1), als auch gegen Mainz (3:1) konnte ein Rückstand noch in einen Sieg gedreht werden.

"TSG steht für offensiven, spielerisch starken Fußball"

Die meisten Duelle gegen die TSG bestritt auf Gladbacher Seite Patrick Herrmann, der in 14 Spielen fünf Treffer beisteuerte. Vor dem Gastspiel in Sinsheim sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit achtzehn99.de: „Die bisherigen Partien waren oft torreich. Hoffenheim ist immer ein unbequemer Gegner, bei dem wir uns bisher oft schwergetan haben. In dieser Saison hat die TSG durch einige Ab- und Zugänge und den neuen Trainer sicherlich auch einen kleinen Umbruch erlebt. Für mich sind die Hoffenheimer eine insgesamt gestandene Bundesliga-Mannschaft, die für offensiven, spielerisch starken Fußball steht. Klar ist, dass wir alles abrufen müssen, um Punkte mitnehmen zu können.“

TSG-Stürmer Ishak Belfodil versucht es per Kopfball gegen die dichtgestaffelte Gladbacher Hintermannschaft.

www.akropolis-sinsheim.de

Gelungener Schachzug mit Skov

Das Spiel in Wolfsburg brachte auch personell eine neue Erkenntnis. Besonders der Schachzug von Trainer Schreuder, Neuzugang Robert Skov als offensivstarken Linksverteidiger in der Startformation aufzubieten, erwies sich als Glücksgriff, der sich beinahe auch in Toren ausbezahlt hätte. Neben einem Gewaltschuss kurz vor der Halbzeitpause an die Unterkante der Querlatte vergab der Däne kurz vor Spielende frei vor dem Wolfsburger Tor den Siegtreffer. „Skov hinten links aufzubieten war schon länger in meinem Kopf. Wenn man offensiv spielen möchte, muss man auch solche Entscheidungen treffen. Er hat seine Sache sehr gut gemacht. Ob dies eine Dauerlösung wird, weiß ich noch nicht“, begründete der 48-Jährige seine Entscheidung für Skov und gegen den bis dahin auf der Position spielenden anderen Neuzugang Konstantinos Stafylidis. Dabei geht der Niederländer auch ein kalkuliertes Risiko ein, zumal Skov kein gelernter Defensivspieler ist und somit auch Lücken in der Abwehrkette sich auftun können. Schreuder: „Die offensive Ausrichtung tut Hoffenheim besser. Ohne Risiko geht es im Fußball nicht.“

Noch wenige Restkarten erhältlich

Für die Partie gegen Mönchengladbach gibt es am Spieltag an den bekannten Verkaufsstellen vor der PreZero-Arena noch einige Restkarten. Bislang wurden 29.000 Tickets abgesetzt. Der Gästeblock ist mit 3.000 Fans ausverkauft.

Fotos: Kraichgaufoto

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