bwa-sport.de
Suchfunktion

Ferwagner IT- Systeme
Anpfiff ins Leben
lacuisine
kfzzentrumfluehr

Ritzhaupt

Hofmann Elektro

Wagner Containerservice

Kraichgaufoto

Optik Buchen

Metzgerei Dick

Schreinerei Schock

Pentke war der gefeierte Held beim 2:1-Sieg über Leverkusen
Beste Saisonleistung der TSG
Samstag, 1. Februar 2020

Samstagabend um 17:19 Uhr: Die Fans der TSG Hoffenheim feiern ihre Mannschaft nach einem höchst unterhaltsamen, spannenden und packenden Bundesligaspiel in der Sinsheimer PreZero-Arena nach einem 2:1-Heimerfolg über Bayer 04 Leverkusen. Es war der vierte Saisonsieg in den letzten fünft Spielen, der die TSG als Siebter bis auf einen Zähler an den FC Schalke 04 (6.) und Leverkusen (5.) heranbringt. Besonders gefeiert wurde dabei Philipp Pentke, der Ersatztorhüter für den verletzten Stammkeeper Oliver Baumann. Der 34-Jährige verhinderte mit einem Duzend toller Paraden in seinem dritten Erstligaspiel hochkarätige Chancen des Bayer-Teams und war letztendlich der Matchwinner beim 10. Saisonsieg am 20. Spieltag.

Zurückhaltender Matchwinner Philipp Pentke

Nach dem Spiel war der gebürtige Freiberger gefragter Interviewpartner in der Mixed-Zone. Pentke bewältigte auch diesen Fragemarathon souverän und gelassen wie zuvor seine Aufgaben im Spiel: „So ein Spiel bleibt einem natürlich lange im Gedächtnis. Als Torwart wünscht man sich eigentlich, dass man den ersten Ball gut hält, heute war der leider gleich drin. Wir sind nach dem Rückstand als Mannschaft sehr gut zurückgekommen und haben gegen die Offensivgewalt der Leverkusener gut dagegengehalten. Am Ende hat sich unsere Heimbilanz etwas verbessert.“ Auf die Frage, warum er dem Wunsch der Fans nach dem Abpfiff nicht entgegen kam und auf den Zaun in der Südkurve geklettert ist, sagte er zurückhaltend mit einem Lächeln: „Im hohen Alter möchte man da nicht mehr gerne hochklettern. Ich genieße das lieber auf meine Art, schließlich war es nur ein Spiel, wo ich helfen konnte. Es ist besser etwas auf dem Boden zu bleiben, nach dem Motto: „In der Ruhe liegt die Kraft“.

TSG-Torhüter Pentke sicherte der TSG Hoffenheim dank einer sehr starken Leistung den fünften Saison-Heimsieg

Kramaric gleicht die Führung durch Diaby aus

Beide Mannschaften begannen offensiv mit viel Druck aufs gegnerische Tor. Die erste Großchance hatte Hoffenheims 12-Millionen-Neuzugang Munas Dabbur, der frei vor dem Bayer-Tor am reaktionsschnellen Torhüter Lukas Hradecky scheiterte (2.). Die Gäste zeigten sich wenig später effizienter und gingen durch einen ihrer Stärksten Moussa Diaby nach schöner Einzelleistung 1:0 in Führung (11.). Es ging weiter hin und her. Nachdem Diaby an Pentke scheiterte (19.), erzielte Torjäger Andrej Kramaric den 1:1-Ausgleich (23.). Pavel Kaderabek hatte den Ball von der rechten Seite scharf in den Fünfmeterraum gepasst und der Kroate musste diesen nur noch ins Tor drücken. Wenig später traf Karim Bellarabi mit einem Flachschuss aus 18 Metern von halbrechts nur den linken Außenpfosten (28.).

Hochkarätige Chancen auf beiden Seiten

Die begeisterten Zuschauer bekamen weiterhin Chancen nahezu im Minutentakt geboten. Nachdem ein Kramaric-Schuss im letzten Moment zur Ecke geklärt werden konnte (32.), verhinderte Pentke im Gegenzug mit einer Glanzparade gegen Kevin Volland den möglichen Rückstand (33.). In der gleichen Minute vergab Kaderabek in guter Schussposition von halbrechts, und Sekunden später fand Bellarabi in Pentke erneut seinen Meister. Die Hoffe-Fans feierten den Schlussmann mit Sprechchören. Nachdem ein Tor des Ex-Hoffenheimers Volland zu Recht wegen Abseits aberkannt wurde (41.), blieb es beim gerechten Remis zur Pause, in einem Spiel, das durchaus hätte 2:2, 3:3 oder gar höher hätte stehen können. Es war die bislang stärkste Saisonleistung der Schreuder-Truppe, die mit viel Applaus auf dem Weg in die Kabine begleitet wurde.

Skov (li.) erzielt den 2:1-Führungstreffer für die TSG
Ferwagner IT- Systeme

Unüberwindbarer Pentke

Auch im zweiten Abschnitt geht es gleich munter zur Sache. Leverkusens Torhüter Hradecky stand seinem Gegenüber in nichts nach und parierte zunächst einen Schuss des jungen Christoph Baumgartners aus 13 Metern (46.). Wenig später war er bei einem Schlenzer von Kramaric von halblinks auf dem Posten (51.). Im Sinsheimer Dauerregen drängten die Gäste auf die Führung und hatten durch Kai Havertz gleich drei gute Möglichkeiten innerhalb von zwölf Minuten (52., 55, 64.), doch Pentke ließ nichts anbrennen.

Skov hämmert den Ball zur 2:1-Führung unter die Latte

Die Blau-Weißen zeigten sich treffsicherer. Nach einem Konter über Rechts durch den eingewechselten Sargis Adamyan landet der Ball im Strafraum über Kramaric und Baumgartner vor den Füßen von Robert Skov, der die Kugel wuchtig unter die Latte zur 2:1-Führung hämmerte (64.). Es war bereits der 3. Saisontreffer des Dänen, der erneut als linker Außenverteidiger auflief. Wenig später kam mit Nadiem Amiri nach Kerem Demibay und Volland der dritte ehemalige Hoffenheimer in die Partie. Und der Mittelfeldspieler hätte beinahe bei seiner ersten Toraktion den Ausgleich erzielt, doch Pentke lenkt dessen Schuss reaktionsschnell mit einer Hand über die Latte (76.). Auch bei der folgenden Ecke war der Keeper auf dem Posten, als er reaktionsschnell mit einer Hand den Ausgleich verhinderte (77.). Die Gastgeber standen jetzt etwas tiefer und lauerten auf Konter.

Kramaric (Mitte) vergibt die Großchance zum 3:1 in der Schlußphase des Spiels
lacuisine

Kramaric vergibt die Vorentscheidung

Nachdem sich der pfeilschnelle Adamyan, der viel frischen Wind in die Offensive brachte, erneut rechts durchgesetzt hatte und uneigennützig auf Kramaric passte, vergab der Vizeweltmeister aus kurzer Distanz freistehend vor dem Tor, indem er nur die Oberkante der Querlatte traf (80.). Dies hätte die Vorentscheidung sein können, ja sein müssen. Dann eine Schreckminute für die TSG, der starke Adamyan muss mit einer Sprunggelenksverletzung wieder vom Platz, für ihn kam Ermin Bicakcic (82.). Leverkusen drückte verstärkt auf das 2:2, doch die Hoffenheimer Defensive verteidigte leidenschaftlich mit Mann und Maus den knappen Vorsprung.

Demirbay fliegt vom Platz

Es wurde immer hektischer. In der Nachspielzeit musste der bereits verwarnte Demirbay nach einem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (90.+2). Es blieb schließlich beim knappen, aber nicht unverdienten Heimsieg der Hoffenheimer, die sich anschließend von ihren Fans lange feiern ließen. Zur Einstimmung auf das DFB-Pokal-Achtelfinale am Mittwoch (20.30 Uhr) beim neuen Tabellenführer und Pokaltitelverteidiger FC Bayern München haalte es von den Rängen „Zieht den Bayern die Lederhosen aus!“

Statistik:

TSG Hoffenheim: Pentke – Posch, Akpoguma, Hübner, Skov – Samassékou – Kaderabek, Rudy, Baumgartner (65. Grillitsch), Dabbur (60. Adamyan/83. Bicakcic – Kramaric
Bayer Leverkusen: Hradecky – L. Bender, Tah, S. Bender, Sinkgraven (74. Alario) – Baumgartlinger (73. Amiri), Demirbay – Bellarabi (46. Bailey), Havertz, Diaby – Volland
Tore: 0:1 Diaby (11.), 1:1 Kramaric (23.), 2:1 Skov (65.)
Gelb-Rote Karte: Demirbay (90.+2)
Zuschauer: 24.489
Schiedsrichter: Deniz Aytekin

Fotos: Kraichgaufoto

Weitere Fotos zum Bericht

bwa-sport.de
auf Facebook


Türenwelt Zimmermann

Autohaus Immler

Helget´s Restaurant Lounge Bar

Heidelberger

CNC Technik Lange

Schwarz Landtechnik - Ökotech

Hochmuth Rolladen & Sonnenschutz

www.akropolis-sinsheim.de

Imprimatur GmbH

Hütter GmbH

Wiesendanger Bedachungen

Anpfiffvereint

Heinlein Bürolösungen