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"Quo vadis, wenn unsere Schiris nicht mehr ohne Videobeweis pfeifen können"
Wutausbruch von Sandhausens Präsident Machmeier in Richtung Schiedsrichter Hartmann
Samstag, 10. August 2019

In der Erstrundenpartie des DFB-Pokals zwischen dem SV Sandhausen und Borussia Mönchengladbach ging es am Freitagabend kurz vor Mitternacht auch nach dem Abpfiff noch sehr hitzig zur Sache. In der Mixed-Zone des BWT-Stadions am Hardtwald kritisierte Sandhausens Präsident Jürgen Machmeier scharf den Unparteiischen Robert Hartmann: „In meinen Augen war das heute eine katastrophale Schiedsrichterleistung. Quo vadis für unsere Schiedsrichter in Deutschland, wenn sie ohne Videobeweis nicht mehr pfeifen können.“ Was den SVS-Boss so in Rage brachte, war eine Aktion in der Nachspielzeit, als Gladbachs Torhüter Yann Sommer den Sandhäuser Stürmer Kevin Behrens im Strafraum zu Fall brachte und so eine klare Einschusschance verhinderte. Schiri Hartmann stand mit guter Sicht zum Geschehen und ließ weiterlaufen. Da im Pokal gegenüber dem Liga-Alltag der Videobeweis erst ab dem Achtelfinale eingesetzt wird, konnte der Unparteiische sich nicht auf zusätzliche technische Hilfe verlassen.

Für Präsident Jürgen Machmeier war die Schiedsrichterleistung mit entscheidend für das Pokal-Aus seines SVS

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"Katastrophenleistung des Unparteiischen"

Für Machmeier war es eine klare Sache: „Es ist traurig, wenn man keinen Arsch in der Hose hat und in der 90. Minute einen klaren Elfmeter nicht pfeift. Alle haben es gesehen, in allen Medien wird dies so berichtet. Torhüter Sommer reisst unseren Stürmer Behrens klar um.“ Auch ansonsten missfiel dem Vereinschef die Herangehensweise des Unparteiischen: „In jeder Fifty-Fifty-Entscheidung wurde gegen uns gepfiffen. Gelbe Karten gegen uns ohne Ende, null für den Gegner. Das sieht man doch am ganzen Bild, wie der Mann gepfiffen hat. Es war eine Katastrophenleistung. Mit dem Videobeweis wäre die Partie heute zu 100 Prozent anders gelaufen. Ich weiß nicht, ob Gladbach nach dem späten Ausgleich noch mal in die Partie zurückgekommen wäre. Wir hätten dann die zweite Luft bekommen, die uns zum Schluss gefehlt hat."

Koschinat sah den Schiri in einer psychischen Stresssituation

Auch Sandhausens Trainer Uwe Koschinat sprach bei der Pressekonferenz davon, dass seiner Mannschaft ein Elfmeter verwehrt wurde. Zur Schiedsrichterleistung allgemein sagte er wohl überlegt und besonnen: „Ja, ich glaube, dass wir in der Summe benachteiligt wurden. Dennoch glaube ich, dass es auch aufgrund der äußeren Bedingungen allgemein ein sehr schwer zu leitendes Spiel war. Ich sehe den psychischen Stress, dem der Schiedsrichter ausgesetzt war.“ Gladbachs Sportdirektor Max Eberl wollte sich auf unsere Nachfrage zum nicht gegebenen Strafstoss kein Urteil erlauben, weil er, wie er sagte, "die Szene nicht genau gesehen habe".

Schiedsrichter Robert Hartmann (Mitte) diskutiert mit den Trainern Uwe Koschinat (re.) und Marco Rose über eine weitere zeitliche Verschiebung der Anstosszeit
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Weniger treten oder besser in die Schauspielschule gehen

Die Diskussionen in der Mixed-Zone weiteten sich aus, als ein rheinischer Journalist dem aufgewühlten Machmeier zurief: „Dann müsst ihr halt weniger treten“. Dieser konterte umgehend und empfahl: „Vielleicht weniger in die Schauspielschule zu gehen, das wäre eine Alternative“. Der unmittelbar in drei Meter Entfernung stehende Gladbacher Nationalspieler Matthias Ginter unterbrach kurzzeitig ein Interview für das vereinseigene Fohlen-TV und machte dem SV-Präsidenten deutlich, dass er mit dieser Darstellung gegenüber seinen Mannschaftskollegen nicht einverstanden sei.

"Unverdientester Sieg eines Bundesligisten"

Schon mal in Rage sagte Machmeier weiter: „Es war glaube ich in den letzten 10 Jahren DFB-Pokal der unverdienteste Sieg eines Bundesligisten. Wir haben sie in der zweiten Halbzeit an die Wand gespielt. Und wenn man ganz ehrlich ist, hat Gladbach im ganzen Spiel nur zwei Torchancen gehabt und das war alles.“ Das einzige was er seiner Mannschaft vorwarf, war das Auslassen der Tormöglichkeiten: „Das war von uns heute ein Abbild der letzten beiden Wochen, wo wir einfach unsere Torchancen nicht verwerten. Ansonsten war die Leistung unserer Mannschaft sensationell. Besser kann man gegen Gladbach nicht spielen. Darauf muss man stolz sein und kann aufbauen. Ich denke, gegen Nürnberg am nächsten Freitag wird unsere Mannschaft eine Trotzreaktion zeigen.“

Dauerregen und ein heftiges Gewitter sorgten für eine 45-minütige Verschiebung des Spielbeginns

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Spielabsage stand zur Debatte - Lob an alle Verantwortlichen

Lob gab es vom SVS-Boss auch an andere Stelle: „Die internen Sicherheitskräfte und die Polizei haben aufgrund der Wetterlage eine hervorragende Arbeit geleistet. Es war sensationell, wie man das Spiel in den Anpfiff reingerettet hat. Zwischenzeitlich bestand die Gefahr, dass das Spiel abgesagt werden musste. Alle haben unglaublich tolle Arbeit geleistet und vernünftige Entscheidungen getroffen. Lob gilt auch unseren Greenkeepern, die den Platz in einen super Zustand gebracht haben. Der Platz hat 40 Liter Regen vertragen -  das ist ja Wahnsinn.“ So nach und nach hatten sich dann zu früher Stunde die Wogen wieder geglättet. Die knapp 14.000 (teils durchnässten) Zuschauer bekamen einen tollen Pokalfight geliefert, bei dem die Sensation zum Greifen nahe war. Am Ende setzte sich ein glücklicher Bundesligist gegen einen leidenschaftlich kämpfenden, unermüdlich anrennenden Zweiligist hauchdünn durch und darf sich auf eine weitere interessante Pokal-Zweitrundenpartie freuen.

Fotos: BWA und Kraichgausport

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