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Rohrbachs Torjäger wechselt in der Winterpause zum FC Östringen
Karolus sieht beim Landesligisten bessere Perspektiven
Donnerstag, 21. November 2019

Schwerer sportlicher Rückschlag für den SV Rohrbach/S. Der Sinsheimer Kreisligist verliert in der Winterpause seinen Toptorjäger Robin Karolus. Der 25-Jährige wechselt zur Rückrunde überraschend zum Landesligist FC Östringen. Die Chancen für den Meisterschafts-Topfavoriten, noch ins Aufstiegsrennen als aktueller Tabellenfünfter mit acht Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze und fünf auf den Relegationsplatz einzugreifen, sind dadurch gewaltig gesunken.

Mitspieler rechtzeitig informiert

Karolus informierte Anfang der Woche Trainer Joachim Heger und Co-Trainer Rico Unser über seine Entscheidung zum Vereinswechsel. Am heutigen Donnerstag informierte er seine Mitspieler noch vor dem Training, damit diese, so wörtlich, „die Info aus erster Hand und nicht über Dritte erfahren“. Desweiteren bat er seine (Noch-)Kollegen um Verständnis für die Entscheidung: „Ich habe ein tolles Angebot und die Chance in der Landes- oder eventuell Verbandsliga zu spielen“.

Robin Karolus wechselt in der Winterpause vom SV Rohrbach/S. zum FC Östringen

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"Für mich eine einmalige Chance"

In der vergangenen Woche hat der Stürmer sich vor Ort selbst ein Bild vom neuen Verein gemacht und - in Absprache mit Trainer Heger - ein Probetraining absolviert. Im Gespräch mit bwa-sport.de erläuterte Karolus die Vorzüge seines neuen Vereins: „Der FC Östringen verfügt über sehr viel Qualität, spielte in den letzten Jahren immer Landes- oder Verbandsliga. Für mich bietet sich jetzt eine einmalige Chance, zumal die Mittelstürmerposition derzeit von einem offensiven Mittelfeldspieler besetzt wird und der Verein dringend einen zentralen Stürmer sucht.“ Östringen belegt derzeit in der Landesliga Mittelbaden Platz 8 mit 12 Punkten Rückstand auf Tabellenführer SV Langensteinbach.

Tolle Zeit beim SV Rohrbach/S. erlebt

Die Entscheidung über den Zeitpunkt des Wechsels fiel ihm dabei nicht leicht: „Ich habe mir lange überlegt, ob ich jetzt im Winter oder erst im Sommer wechseln soll." Die Östringer Verantwortlichen haben den Rohrbacher Torjäger einige Male beobachtet und sich letztendlich von seiner Torgefährlichkeit überzeugt. Rückblickend auf die letzten eineinhalb Jahre nach seinem Wechsel vom SV Reihen im Sommer 2018 zum SV Rohrbach/S. sagte Karolus mit etwas Wehmut: „Es war eine tolle Zeit in einer guten, harmonischen und intakten Truppe. Wir waren sehr erfolgreich, haben in der vergangenen Saison mit einer sehr jungen Mannschaft nur knapp den Landesligaaufstieg im zweiten Relegationsspiel verpasst. Es bleiben viele positive Erinnerungen zurück.“

Gegen den TSV Steinsfurt erzielte Karolus in der vergangenen Saison den 100. Saisontreffer für den SV Rohrbach/S.

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30 Tore zur Halbserie waren einzigartig

Für Karolus war die Saison 2018/19 ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer erfolgreichen Vorrunde mit 30 Treffern in 17 Spielen zog er sich zu Jahresbeginn im Spitzenspiel beim TSV Neckarbischofsheim gleich am Anfang bei einem Zweikampf einen Innenbandanriss im rechten Knie zu. Erst in den letzten vier Saisonspielen - die Meisterschaft war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden - kehrte er wieder ins Team zurück. Mit 32 Treffern holte er sich trotz seiner langen Verletzungspause die Torjägerkanone in der Kreisliga.

"Können derzeit die Qualität nicht auf den Platz bringen"

Warum es in der laufenden Saison nicht so richtig läuft, ist auch ihm ein Rätsel: „Wir haben noch viel Luft nach oben. Von den Einzelspielern hat der SV die beste Mannschaft im Kreis. Leider konnten wir dies bislang noch nicht auf den Platz bekommen. Die Qualität ist zweifellos vorhanden. Keiner der Spieler möchte sich mit Mittelmaß abfinden, die Gier oben mitzuspielen ist bei allen vorhanden.“ Auch für Karolus lief es im bisherigen Saisonverlauf nicht nach Wunsch. Aktuell belegt er nach 14 Spieltagen mit 13 Treffern den dritten Platz in der Kreisliga-Torjägerliste - in der Vorsaison war es zu diesem Zeitpunkt mit 24 Treffern fast die doppelte Anzahl.

Rückkehr nicht ausgeschlossen

Eine Rückkehr möchte Karolus trotz der Vorfreude auf die nächsthöhere Spielklasse nicht ganz ausschließen: „Im Fußball ist bekanntlich alles möglich, deshalb möchte ich, falls es anders läuft als ich es mir vorstelle, eine spätere Rückkehr nicht ausschließen.“ Für die beiden noch ausstehenden Punktspiele in Treschklingen und zu Hause gegen Helmstadt möchte er sich nochmal richtig reinhängen: „Ich werde noch mal alles geben und mich mit einigen Torerfolgen vom SV Rohrbach/S. verabschieden.“

Perfekte Schußhaltung, großer Torinstinkt, immer da, wo es vorm Tor gefährlich wird - dies zeichnet Stürmer Robin Karolus aus

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"Der Zeitpunkt hat einen blöden Beigeschmack"

Für SV-Coach Heger ist der Wechsel enttäuschend und nur schwer nachvollziehbar. Gegenüber bwa-sport.de sagte er: „Klar hat so ein Vereinswechsel zu diesem Zeitpunkt einen blöden Beigeschmack. Robin gab uns im Sommer, trotz einiger anderer Anfragen, die feste Zusage, bei uns eine weitere Saison zu spielen. Aus sportlicher Sicht sehe ich keine Gründe für einen Wechsel im Winter, zumal er in einer intakten Mannschaft spielt, die immer noch Chancen hat oben reinzurutschen. Klar ist sein Weggang für uns ein herber Verlust, den wir nur schwer ersetzen können.“ Vorausblickend sagte Heger: „Wie die Mannschaft mit der Situation umgeht, wird sich zeigen. Erfreut ist beim SV Rohrbach/S. über den Wechsel natürlich niemand.“

"Ersatz ist im Winter nicht zu bekommen"

Auch der 3. Vorsitzende des SV Rohrbach/S. Wolfgang Mrasek, der sich um die Kaderplanungen der Seniorenmannschaften kümmert, war über den Verlust des Torjägers zu diesem Zeitpunkt überrascht: „Robin hat mit seiner unnachahmlichen Art viele Tore für uns in den letzten eineinhalb Jahren erzielt. Sein Weggang, den ich vom Zeitpunkt gesehen nur sehr schwer nachvollziehen kann, ist für uns sehr unglücklich. Entsprechender Ersatz ist im Winter nicht zu bekommen, sodass wir in der Rückrunde dies intern kompensieren müssen.“

Fotos: BWA

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