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Sandhausen siegt über Darmstadt und klettert vorübergehend auf Platz 2
Zuschauer bekamen tolles Nachbarschaftsduell geboten
Freitag, 30. August 2019

Der SV Sandhausen konnte seine Erfolgsserie fortsetzen und kletterte nach dem dritten Sieg in Folge vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz. Matchwinner beim 1:0-Heimerfolg vor 7.681 Zuschauern am Freitagabend unter Flutlicht gegen den SV Darmstadt 98 war Erik Zenga, der in der 47. Minute das Goldene Tor für die Kurpfälzer erzielte. Nach zuletzt drei 1:1-Unentschieden im direkten Zweitligaduell blieben dieses Mal die Punkte am Hardtwald.

Starke Anfangsphase der Lilien

Die Hessen kamen stark in die Partie und erspielten sich in der Anfangsviertelstunde ein deutliches Chancenplus. Bereits nach 24 Sekunden (!) musste SVS-Keeper Martin Fraisl sein ganzes Können aufbieten, als er 15 Meter vor seinem Tor einen Schuss von Marvin Mehlem gerade noch abwehren konnte. Nur drei Minuten später traf auf der anderen Seite SVS-Kapitän Dennis Diekmeier von halbrechts volley das Außennetz (4.). Dann stand wieder Fraisl im Mittelpunkt, als er eine Bogenlampe von Patrick Herrmann von rechts in der Rückwärtsbewegung aus dem Torwinkel holte (8.). Nur eine Minute später blockte SVS-Stürmer Kevin Behrens einen Schuss von Fabian Schnellhardt an der Fünfmeterlinie (9.). Mit zunehmender Spieldauer kamen die Hausherren immer besser in die Partie und hatten mit einer Kopfballaktion von Mario Engels eine gute Tormöglichkeit (12.). Die Lilien zogen sich nach ihrer starken Anfangsphase immer weiter zurück und lauerten auf Konter, während Sandhausen sich zwei gute Möglichkeiten durch Behrens erspielte (20., 28.). Darmstadts Marcel Heller fand wenig später in Fraisl seinen Meister, als dieser dessen Volleyschuss mit einer Glanzparade zur Ecke abwehrte (37.). Die torlosen ersten 45 Minuten waren trotz der Hitze von hohem Tempo und vielen guten Tormöglichkeiten geprägt.

KSC-Trainer Schwartz sah eine ausgeglichene erste Hälfte

Das Halbzeitfazit von KSC-Trainer Alois Schwartz, der sich das Spiel auf der Haupttribüne anschaute: „Es ist ein sehr ausgeglichenes Spiel mit reichlich Chancen auf beiden Seiten. Besonders hochklassig ist das Spiel aber nicht. Als Aufsteiger freuen wir uns auf das nächste Spiel gegen Sandhausen nach der Länderspielpause.“

Sandhausens Kevin Behrens (Mitte) scheitert hier nur knapp vor dem Darmstädter Tor

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Zenga bringt den SVS in Führung

In der zweiten Hälfte erwischten die Kurpfälzer den besseren Start, als nach mehreren geblockten Torabschlüssen der Ball letztlich Zenga vor die Füße sprang und dieser den Ball halbrechts an der Strafraumkante mit Präzision ins linke untere Toreck versenkte (47.). Der Treffer wirkte sich nachteilig auf das Spiel der Gäste aus. Nachdem sich die im Gästeblock gezündelten Rauchbomben auch auf das Spielfeld ausbreiteten, musste Schiedsrichter Johann Pfeifer die Partie kurzfristig unterbrechen (51.). Und auch auf dem Spielfeld fehlte es am Durchblick.

Darmstädter Palsson fliegt vom Platz

Nach wiederholtem Foulspiel an Sandhausens Isländer Rurik Gislason flog in der 58. Minute Victor Palsson mit der Ampelkarte vor Platz. Der SVS hatte in der Folge die deutliche Spielhoheit und die Mehrzahl an guten Tormöglichkeiten. Behrens hatte Pech, als sein Volleyschuss knapp am langen Toreck vorbeistrich (74.). Die Lilien gaben trotz Unterzahl nie auf und hatten in der Schlussphase durch Dario Dumic den Ausgleich auf dem Fuß, doch Sandhausens Aleksandr Zhirov blockte den Schuss in höchster Not (88.). In einer turbulenten und spannenden Schlussphase mit vier Minuten Nachspielzeit änderte sich nichts mehr am letztendlich verdienten, wenn auch knappem Heimsieg der Schwarz-Weißen. Während Darmstadt zum dritten Mal in Folge ohne Torerfolg blieb, haben sich die Sandhäuser weit vorne in der Tabelle festgesetzt. Und aus dem Heimblock tönte es nach dem Abpfiff lautstark und überschwänglich: "Gegen Sandhausen kann man mal verlieren" und "Oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen, so schön, so schön". Nach der Länderspielpause bietet sich dem SVS die Möglichkeit, seine Erfolgsserie fortsetzen, wenn er am 13. September (18.30 Uhr) im badischen Derby beim Karlsruher SC gastiert. Dessen Trainer Schwartz wird sein Team auf alle Fälle nach den Leistungen aus dem Darmstadt-Spiel entsprechend vorwarnen.

Sandhausens Aleksandr Zhiro (Nr. 2) verpasst hier nur nur um Zentimeter den Ball

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Stimmen zum Spiel:

"Man merkt einfach, dass hier etwas entsteht"

Dennis Diekmeier (SVS-Kapitän): „Es war ein sehr starkes Spiel von uns. Wir wussten, dass es schwer wird. Wir haben uns nach einer schwierigen Anfangsphase voll in die Partie reingekämpft und letztendlich verdient gewonnen. Was hier im Moment entsteht, ist alles geil. Es macht riesen Spaß, was wir mit diesen kleinem Verein leisten. Von dem aktuellen Tabellenstand lasse ich mich nicht blenden, sondern schaue vielmehr nur von Spiel zu Spiel. Ich habe Bock darauf jedes Spiel zu gewinnen, und dann sieht man, wo man am Ende steht. Ich sehe uns nicht als Spitzenmannschaft, sondern würde eher sagen, man merkt einfach, dass hier im Moment was entsteht.“

"Nach der ersten Darmstädter Welle fanden wir bessere Lösungen"

Martin Fraisl (SVS-Keeper): „Es war ein Beginn, den wir uns so nicht erwartet hatten. Wir haben den Gegner eine Spur passiver erwartet und nicht damit gerechnet, dass sie Mittelfeldpressing spielen. Nachdem wir nach 15 Minuten die erste Darmstadt Welle überstanden hatten, fanden wir bessere Lösungen, um in unser Spiel zu finden. In der zweiten Hälfte konnten wir einige Defizite abstellen und haben uns gute Tormöglichkeiten erspielt. Allgemein war ich mit meiner Leistung zufrieden, da ich heute einiges zu tun hatte.“

Jubel bei Trainer Uwe Koschinat und der Sandhäuser Bank im Hintergrund nach dem 1:0-Sieg über Darmstadt 98

Kraichgaufoto

"Verdienter Sieg"

Tim Kister, Sandhausens Abwehrspieler, der nach langer Verletzung wieder im Training ist: „Es war ein tolles Spiel mit vielen Torchancen und Zweikämpfen auf beiden Seiten. Letztendlich war es ein verdienter Sieg unserer Mannschaft.“

"Möchte das nächste Mal auf dem Spielfeld dabei sein"

Marcel Schuhen, ehemaliger Sandhäuser Torhüter und derzeit verletzter Keeper beim SV Darmstadt 98: „Es war teilweise ein offenes Spiel, in dem wir besser reingekommen sind und durch eine drückende Überlegenheit in den ersten 10 Minuten gute Führungschancen hatten. Dann ist Sandhausen immer besser geworden und hat schließlich den finalen Treffer kurz nach der Pause erzielt. Es war heute wieder mal schön, an den Hardtwald zurückzukehren. Ich hoffe beim nächsten Mal auf dem Spielfeld.“

Statistik:

SV Sandhausen: Fraisl – Diekmeier (C), Nauber, Zhirov, Paqarada – Zenga (90‘ Frey) , Linsmayer – Gíslason (80' Türpitz), Förster, Engels (78' Scheu) – Behrens
SV Darmstadt 98: Stritzel – Herrmann, Dumic, Höhn (79‘ Berko), Holland (C) – Schnellhardt (62' Stark), Palsson – Heller (68' Egbo), Mehlem, Skarke – Dursun
Tore: 1:0 Zenga (47')
Zuschauer: 7.681
Gelb-Rote Karte: Palsson (58')
Schiedsrichter: Johann Peifer

Fotos: BWA

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