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SVS könnte im Aufstiegskampf das Zünglein an der Waage sein
Sandhausen gastiert Mittwochabend beim VfB Stuttgart
Montag, 15. Juni 2020

Nach dem verdienten Punktgewinn gegen Tabellenführer Arminia Bielefeld ist die 40-Punkte-Marke für den SV Sandhausen erreicht und der Klassenerhalt so gut wie sicher. Drei Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 durch die überraschende Niederlage des nächsten Gegners VfB Stuttgart im Derby beim Karlsruher SC zwar nur noch sieben statt neun Punkte, doch den SVS auf Rang 10 müssten sechs Mannschaften überholen. Auf einen direkten Abstiegsplatz können die Kurpfälzer nicht mehr abrutschen.

Für den VfB zählt nur ein Sieg

Der Druck lastet damit eindeutig auf den Schultern des um den Aufstieg kämpfenden VfB, wenn der SVS im Derby des 32. Zweitliga-Spieltags am Mittwoch um 18.30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena beim Ligakrösus antritt. Der Vorsprung der auf Relegationsplatz 3 liegenden Stuttgarter auf den schwäbischen Konkurrenten aus Heidenheim ist auf einen Punkt geschmolzen – der Rückstand auf den Tabellenzweiten Hamburger SV beträgt ebenfalls nur einen Punkt. Bei den zwei noch ausstehenden Auswärtsspielen in Stuttgart und Hamburg kann der SVS somit das Zünglein an der Waage im Aufstiegskampf sein.

Aziz Bouhaddouz - hier beim Torschuss - war der Matchwinner im Hinspiel

Kurpfälzer wollen bei heimstarken Schwaben bestehen

Die Unterschiede bei den Marktwerten der Spielerkader verdeutlichen, dass die Schwaben auch auf dem Papier favorisiert ins Derby gehen – der VfB belegt bei 59 Millionen Euro den ersten Platz, der SVS bei 11, 15 Millionen Euro Platz 16. Die Schwaben sind bei elf Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen das heimstärkste Team der Liga, doch die Sandhäuser sind alles andere als chancenlos, wenn man wie zuletzt auftritt. In den sechs Spielen nach dem Re-Start wegen der Corona-Pause belegen die Kurpfälzer mit der Ausbeute von elf Punkten den zweiten Platz in der Tabelle hinter dem VfL Bochum. SVS-Coach Koschinat fand fast ausschließlich lobende Worte nach dem Spiel gegen Bielefeld: „Ich war in der 2. Hälfte begeistert von der Intensität meiner Mannschaft. Unser Trend ist sehr positiv, und mit der neuen, sehr körperlichen Spielweise konnten wir auch gegen eine Spitzenmannschaft bestehen“.

Leidenschaft könnte den Unterschied ausmachen

Der Trainer des VfB Stuttgart, Pellegrino Matarazzo, gab dem SVS vor einer Woche quasi schon einen Hinweis mit fürs Spiel im Schwabenland. Nach der Nullnummer beim letzten Heimspiel gegen Osnabrück, wo sein Team sich ebenfalls schwertat, analysierte er: „Wir tun uns nach wie vor schwer, hochkarätige Torchancen gegen leidenschaftliche und tief stehende Gegner zu erspielen“. Leidenschaft war ein Attribut, mit dem das Koschinat-Team zuletzt mehrfach überzeugen konnte, und kürzlich auf Offensivspieler Robin Scheu angesprochen, erklärte der Coach gleichzeitig zur Spielphilosophie: „Robins Intensität und Anlaufverhalten nimmt Druck von der Abwehr. Mit der Basis dessen, was wir momentan auf den Platz bringen wollen, setzt er mit seiner Aggressivität schon Maßstäbe“.

Bouhaddouz erzielt hier einen seiner beiden Treffer gegen den VfB Stuttgart beim 2:1-Hinspielerfolg am Hardtwald

Mit Matarazzo wieder auf Aufstiegskurs

Im Dezember letzten Jahres wurde mit Matarazzo der bisherige Co-Trainer der TSG Hoffenheim als neuer Cheftrainer auf dem Schleudersitz des VfB Stuttgart präsentiert. Unter Coach Tim Walter sah man das Saisonziel gefährdet, das für den fünfmaligen Deutschen Meister aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs nur der sofortige Wiederaufstieg in die Bundesliga lauten kann. Bei einer durchwachsenen Bilanz von sechs Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen unter Matarazzos Regie sind die Schwaben weiterhin voll im Aufstiegsrennen vertreten – nach vier sieglosen Spielen in Folge kam der Zeitpunkt der Vertragsverlängerung Ende Mai des ursprünglich bis 2021 laufenden Kontrakts um ein Jahr dennoch überraschend.

Personell gut aufgestellt

Vorstandschef Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat geht es um die langfristige Entwicklung, die sie mit personeller Kontinuität begleiten wollen, und dem Chefcoach wurde dabei das volle Vertrauen ausgesprochen. Der VfB belegt seit dem Re-Start nur den zehnten Platz in der Tabelle, konnte aber beim Heimspiel gegen den Hamburger SV mit großem Willen überzeugen, als man einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg drehte. Bei der jüngsten 1:2-Niederlage in Karlsruhe konnten die Schwaben wie gewohnt deutliche Vorteile beim Ballbesitz (63:37 %) und bei den angekommenen Pässen (355:162) aufweisen, waren aber wieder zu ineffektiv. Mittelfeldspieler Philipp Klement: „Wir brauchen mehr Genauigkeit in Richtung Strafraum und müssen hinten konsequenter verteidigen. In den Strafräumen war Karlsruhe besser, und da werden Spiele gewonnen“. Mit seinem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer per verwandeltem Foulelfmeter führt Nicolas Gonzalez die interne Torschützenliste mit 10 Treffern deutlich an. Mit den ehemaligen Nationalspielern Holger Badstuber, Gonzalo Castro oder Mario Gomez verfügt man über sehr erfahrene Akteure im Aufstiegskampf. Spielmacher Philipp Förster steuerte seit seinem Wechsel von Sandhausen nach Stuttgart im vergangenen Sommer am letzten Tag der Transferperiode drei Tore und drei Vorlagen bei.

Packende Strafraumszenen gab es beim letzten Aufeinandertreffen reichlich

Ziel ist der endgültige Klassenerhalt

Während die Mercedes-Benz Arena diesmal leerbleiben wird, hat sich der SVS beim bisher einzigen Ligaspiel dort vor drei Jahren vor fast 45.000 Zuschauern sehr achtbar aus der Affäre gezogen, auch wenn das Spiel unglücklich 1:2 verloren ging. Im Hinspiel am Hardtwald besiegte der SV Sandhausen durch zwei Tore von Aziz Bouhaddouz beim Gegentor von Silas Wamangituka den VfB mit 2:1, und ein weiterer Überraschungs-Dreier würde den sicheren Klassenerhalt bedeuten. Mit dem Japaner Wataru Endo muss Matarazzo im defensiven Mittelfeld einen bisher konstant gut spielenden Strategen wegen der fünften gelben Karte aus dem KSC-Spiel ersetzen.

Mögliche Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Kobel – Stenzel, Badstuber, Kaminski, Mola – Mangala – Castro, Klement (Förster) – Wamangituka, Gonzalez – Al Ghaddioui (Gomez)
SV Sandhausen: Fraisl – Nauber, Kister, Zhirov – Diekmeier, Linsmayer, Taffertshofer, Paqarada – Biada – Behrens, Scheu

Fotos: BWA

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