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TSG holt glücklichen Punkt in Bremen
Hoffenheim mit fünftem Unentschieden in Serie
Mittwoch, 19. Dezember 2018

Die TSG Hoffenheim entwickelt sich immer mehr zu Remis-Königen. Auch beim SV Werder Bremen reichte es bei einem glücklichen 1:1 nicht zum erhofften Auswärtsdreier, der Tabellenplatz 6 bedeutet hätte. Kurios, seit der Aussage von Trainer Julian Nagelsmann, dass ihn „Unentschieden gewaltig auf den Sack gehen“, konnten die Kraichgauer kein Bundesligaspiel mehr gewinnen, spielten zuletzt fünfmal in Serie Remis. Der Abstand zu den internationalen Rängen bleibt zwar unverändert in Reichweite, doch zog Wolfsburg an den Kraichgauern vorbei, die vor dem letzten Hinrundenspiel am Sonntag gegen Mainz 05 auf Platz 7 abrutschten.

Leonardo Bittencourt erzielte an seinem 25. Geburtstag den Hoffenheimer Führungstreffer in Bremen

Bittencourt beschert sich selbst mit dem ersten Pflichtspieltor

Die Partie des 16. Spieltages im mit 40.003 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Bremer Weser-Stadion war ein packendes, interessantes und spannendes Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Nach zehn Minuten Abtastphase entwickelte sich ein laufintensives und leidenschaftliches Spiel. Während die Hoffenheimer die Anfangsphase dominierten, bekam Werder nach 25 Minuten immer mehr Zugriff auf das Spiel. Doch ausgerechnet in dieser Phase schlug die TSG im Gegensatz zu den letzten Wochen in ihrer Chancenverwertung eiskalt zu. Geburtstagskind Leonardo Bittencourt erzielte an seinem 25 Geburtstag, nach Vorarbeit von Nico Schulz, nach exakt 30 Minuten die 1:0-Gästeführung. Trotz weiteren Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es dabei bis zur Pause.

Werder dominiert im zweiten Abschnitt das Geschehen

Die Gastgeber kamen entschlossener aus der Halbzeitpause und erspielten sich gleich zu Beginn mehrere Hochkaräter. Ein Kopfball von Theodor Gebre Selassie sorgte schließlich nach 57 Minuten für den verdienten 1:1-Ausgleich, wobei Nationalspieler Schulz in der Szene nicht entschlossen in den Zweikampf ging. Die Überlegenheit der Hanseaten wurde in der Folge immer größer, während die Nordbadener kaum noch Entlastungsangriffe zustande brachten. Fast ununterbrochen rollte die Kugel in Richtung Tor von Keeper Oliver Baumann, der in einigen Szenen Glück hatte, das die Gastgeber oftmals ihre Angriffe nicht gut bzw. unkonzentriert zu Ende spielten. Die Kraichgauer konnten sich überhaupt nicht mehr vom Bremer Druck befreien, geschweige denn für Entlastungsangriffe sorgen. Das Spiel in die Spitze war sehr fehlerlastig und unkontrolliert. Von der zuletzt gegen Mönchengladbach erfrischenden offensiven Spielweise war überhaupt nichts mehr zu verspüren. Die Bremer Abwehrreihe stand sicher und hatte die gegnerischen Angreifer jederzeit im Griff.

TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte mit einigen tollen Paraden den möglichen Rückstand in Bremen

Spannende Schlussphase, in der beide Mannschaften auf Sieg spielten

Erst in der Schlussphase hielten die Nagelsmänner energischer dagegen und hatten durch Andrej Kramaric (83.) und Pavel Kaderabek (90.+4) die einzigen guten Tormöglichkeiten in der zweiten Hälfte. Glück für die TSG - Pech für Werder, dass in der Nachspielzeit der eingewechselte Milot Rashica gleich zwei Hochkaräter ungenutzt ließ, und somit den Siegtreffer vergab. Beide Mannschaften, die in der Schlussphase leidenschaftlich auf Sieg spielten, mussten ihrem hohen Tempo Tribut zollen, so dass die Begegnung immer zerfahrener, die Aktionen ungenauer und die Chancenverwertung mangelhaft blieb.

Zufriedene Gäste - unglückliche Gastgeber

Während die Blau-Weißen mit der Punkteteilung zufrieden sein konnten, trauerten die Bremer ihren vielen ungenutzten Torchancen nach, die sie bei besserer Verwertung an Hoffenheim vorbei auf Platz 7 gebracht hätte. Der TSG merkte man, dass die Mehrfachbelastungen der letzten Wochen nicht spurlos an der Mannschaft vorbei ging. Torschütze Bittencourt nach dem Spiel: „Einerseits nervt es langsam, andererseits nehmen wir den Punkt mit. Werder hat ein gutes Spiel gemacht, wir haben viele Spiele in den Knochen und hätten das Spiel verlieren, am Ende aber auch gewinnen können. Sonntag wollen wir den Bock umstoßen und die drei Punkte bei uns behalten, dann haben wir eine gute Ausgangslage für die Rückrunde.“ Bremens Kapitän Max Kruse hingegen war sauer: „Die Enttäuschung ist groß, dass wir nicht gewonnen haben. Solche Spiele muss man gewinnen, da fehlt uns einfach noch die Cleverness in der Verwertung der hochkarätigen Chancen.“

Nico Schulz bereitet die Führung durch Bittencourt vor, war aber auch am Ausgleichstreffer der Bremer nicht schuldlos

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Stimmen der Trainer:

Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim): „Man hat gemerkt, dass wir müde sind. Es hätte am Ende auch 3:3 ausgehen können. Der Punkt ist ein bisschen glücklich für uns. Am Sonntag sollen es dann drei werden.“
Florian Kohfeldt (Werder Bremen): „In der ersten Hälfte war es von beiden Seiten nicht das beste Spiel. Das 0:1 war aus unserer Sicht okay. In der zweiten Hälfte machen wir das 1:1 und müssen dann in Führung gehen. In den Schlussminuten war alles offen. So gesehen nehmen wir den Punkt mit. Aber wir müssen solche Spiele auch mal gewinnen, auch wenn alle Stadionbesucher wohl nach diesem Spiel mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause gehen.“

Am Sonntag um 18 Uhr empfängt die TSG Hoffenheim, die nun seit neun Bundesligaspielen ungeschlagen ist, im letzten Bundesligaspiel des Jahres den FSV Mainz 05 in Sinsheim.

Fotos: Kraichgaufoto

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