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Um nicht in falschen Sphären zu geistern, wird Saisonziel korrigiert
Eindrücke - Ansichten - Ursachenforschung
Samstag, 2. Februar 2019

Große Ernüchterung machte sich nach dem glanzlosen 1:1-Unentschieden der TSG Hoffenheim gegen Fortuna Düsseldorf breit. Aus der im Vorfeld angedachten Revanche für die unglückliche 1:2-Hinspielniederlage reichte es am Ende wieder einmal nur zu einem wenig erträgnisreichen Remis, dem inzwischen achten der laufenden Saison. In der Summe ist ein Punkt aus zwei Duellen gegen einen leidenschaftlich spielenden Aufsteiger, der sich voll und ganz dem Abstiegskampf widmet, für die Ansprüche der Kraichgauer in Richtung Europapokal-Teilnahme deutlich zu wenig.

Lange Geduldsphase

Nach dem Spiel machte sich so mancher Journalist in der Mixed-Zone der PreZero-Arena seine Gedanken. Die allgemeine Stimmung bei den Einheimischen war passend zum Ergebnis oder kam vielmehr einer gefühlten Niederlage gleich. Dies spiegelte sich auch in der Tatsache wider, dass sich anders als sonst kein Hoffenheimer Spieler vor Beginn der offiziellen Pressekonferenz den wartenden Medienvertretern stellte. Anscheinend gab es reichlich Redebedarf in der Heimkabine. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits nur wenige Meter entfernt sieben (!) Düsseldorfer Spieler in ihren noch nassverschwitzten Trikots den größtenteils rheinländischen Journalisten Rede und Antwort gestanden.

Redebedarf nach Abpfiff des enttäuschenden 1:1-Unentschiedens gegen Düsseldorf

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Enttäuschung ist groß

Es war bereits schon 18.00 Uhr, als sich mit Stefan Posch der Erste sich zu den inzwischen etwas ungeduldig wartenden Fragestellern begab. Posch´s Fazit: „Die Enttäuschung ist sehr groß. Das war von jedem zu wenig heute. Einfach ein beschissenes Spiel von uns. Ich habe die Szene des Gegentors nicht nochmal gesehen, aber klar, das ist mein Mann und das darf nicht passieren." Gute Laune zum bösen Spiel machte Kapitän Kevin Vogt, als er mit einem Lächeln durch die Mixed-Zone schritt und den Pressevertreten „noch einen schönen Abend“ wünschte. Auffallend auch, dass anders als sonst deutlich weniger Spieler den üblichen Weg von der Kabine über die Mixed-Zone hoch in den Businessbereich wählten. Anscheinend hatten die Wenigsten Lust, sich unangenehmen oder nervigen Fragen zu stellen.

Traum und Hoffnung in Richtung Königsklasse schwinden

Einer, der sich dennoch stellte war Andrej Kramaric. Sein Fazit: „Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll. Das war ein Spiel, dass wir einfach gewinnen müssen, wenn wir unseren Traum oder unsere Hoffnung auf einen Champions-League-Platz nicht aufgeben wollen. Jetzt wird es richtig hart, das noch zu schaffen. Wir hatten nicht so viele Lösungen in der Offensive, dennoch treffen wir und gehen in Führung. Doch dann kassieren wir zum gefühlt 150. Mal wieder einen Gegentreffer.“ Die Stimmung in der Mannschaft war laut dem Kroaten nicht die Beste: „ Wir wissen um unsere Position. Vielleicht sollte ich das ganze Spiel noch einmal im Fernsehen ansehen, dann könnte ich schlauere Dinge sagen, denn jetzt gerade ist es einfach Shit.“ Vorausblickend auf das Duell am Samstag bei Tabellenführer Dortmund sagte der Vize-Weltmeister: „Dortmund zeigt in jedem Spiel jede Woche, dass sie eines der besten Teams in der Bundesliga sind. Bei uns sieht es so aus, als seien wir nicht in der besten Form, aber das wird auch ein interessanter Test für uns, wo wir genau stehen. Ich weiß nicht, ob es ein Kopfproblem heute oder die ganze Woche über war, das ist eine Frage für Julian. Jeder weiß, dass Hoffenheim viel besser spielen kann, warum es nicht geklappt hat - keine Ahnung.“

Nadiem Amiri fühlte sich zu Unrecht ausgewechselt, wollte das Spiel noch entscheiden
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"Mir wurde die Chance genommen, das Spiel zu entscheiden"

Deutliche Worte sprach auch Nadiem Amiri: „Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren und uns haben die Torchancen gefehlt. Wir müssen jetzt mal aufhören nach oben zu schauen und in einem Spiel gegen Düsseldorf, wo wir 100 Mal mehr Qualität haben, der Gegner aber alles reinwirft, auch einfach mal dreckig 1:0 gewinnen.“ Über seine Auswechslung in seinem Saison-Startdebüt nach überstandener Verletzungspause zeigte der Mittelfeldspieler wenig Verständnis: „Über meine Auswechslung war ich sauer, weil mir die Chance genommen wurde, das Spiel zu entscheiden. Ich denke von mir persönlich - und das haben auch andere gesehen - dass ich in der Mitte noch einer der wenigen war, der alles probiert hat, viele Ballkontakte hatte, viele Zweikämpfe gewonnen hat, so gut wie keinen Ball verloren hat. Das ist mein Ehrgeiz, so kennt mich jeder. Aber natürlich muss ich die Entscheidung des Trainers akzeptieren.“

"Haben das Ergebnis in Freiburg in die falsche Kategorie gepackt"

Julian Nagelsmann machte aus seiner Enttäuschung nach dem Spiel keine Mördergrube: „Wir haben schlecht gespielt. Es war ein glücklicher Punkt für uns. In der Offensive haben wir uns nicht durchsetzen können und haben taktisch wenig davon gezeigt, was wir trainieren können. Ich glaube es führt darauf zurück, dass wir das Ergebnis in Freiburg gemessen am Spielverlauf in die falsche Kategorie gepackt haben, dadurch sind wir falsch in die Woche gestartet. Danach gab es ein bisschen was zu besprechen.“ Was den 31-Jährigen ganz besonders ärgerte, waren die schwachen Zweikampfwerte. Nagelsmann: „Wir haben nur 42 Prozent unserer Zweikämpfe gewonnen. Der Gegner war aggressiver und hat alles reingeworfen.“ Sein Gegenüber Friedhelm Funkel nahm diese im Umkehrschluss für sein Team lobenden Worte zwar gerne entgegen, zeigte sich aber dennoch aufgrund der vergebenen Mehrzahl an guten Torchancen unzufrieden über den Spielausgang: „Ich bin zufrieden, aber ja, es wäre mehr drin gewesen. So wie wir zurückgekommen sind und auf das zweite Tor gespielt haben. Wir haben früh attackiert und Hoffenheim kaum ins Spiel kommen lassen.“

Nagelsmann zeigt es an: Platz 8 ist nicht die Zielsetzung

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Der Fokus geht jetzt in Richtung Europa League

Nagelsmann hat die aktuelle Zielsetzung entsprechend dem Tabellenstand korrigiert: „Die Champions League können wir erst mal aus den Köpfen streichen, was sicherlich für den ein oder anderen nicht ganz so schlecht ist, damit wir nicht in den falschen Sphären geistern. Unsere Ambitionen haben wir heute in keiner Weise untermauert, deshalb ist die Champions League in weite Ferne gerückt. Besser als aktuell Platz 8 haben wir in den letzten Wochen was die Ergebnisse anbelangt auch nicht geliefert.“ Unser Fokus in der Tabelle geht jetzt in Richtung Europa League, wo mit Leverkusen und Wolfsburg neue Konkurrenten hinzugekommen sind.“

Richtungsweise Auswärtsspiele

Auch wenn die Aufgabe am 21. Spieltag in Dortmund die derzeit wohl Schwierigste im Liga-Alltag wird, ist eine Trotzreaktion der Kraichgauer zu erwarten. Die Hoffnung nach einem erneuten Hoffenheimer Fußballwunder im BVB-Hexenkessel ist aktuell nicht all zu groß. Nach Stand der Dinge können sich Nagelsmann in seiner Abschiedstour und sein Team aufgrund der Leistungsdichte zwischen Tabellenplatz 5 und 11, wo Frankfurt und Mainz nur fünf Punkte trennen, keine weiteren Ausrutscher mehr leisten. Mit Blick auf die bevorstehenden schweren Auswärtsspiel gegen Dortmund, Leipzig und Frankfurt kann es tabellarisch aufwärts, aber auch ganz schnell in die zweite Tabellenhälfte gehen. Fakt ist: Anspruch und Wirklichkeit liegen derzeit bei nur einem Sieg aus den vergangenen neun Spielen weit auseinander.

Fotos: Kraichgaufoto

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