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Unterschiedliche Voraussetzungen beim Nordbaden-Derby
SV Sandhausen gastiert beim Karlsruher SC
Donnerstag, 15. Oktober 2020

Im nordbadischen Derby des 4. Zweitliga-Spieltags gastiert der SV Sandhausen nach der Länderspielpause am Samstag um 13 Uhr beim Karlsruher SC. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum sein, denn obwohl der SVS bei drei Gegentreffern nur ein Tor weniger als der KSC kassierte, haben die Sandhäuser schon sechs Punkte auf dem Konto, während die Fächerstädter nach einem klassischen Saison-Fehlstart bei null Zählern und noch keinem erzielten Treffer Tabellenschlusslicht sind.

Abwerbungsversuchen standgehalten

Doch bekanntermaßen sind „angeschlagene Boxer gefährlich“, und allgemein ist durch das Ende der Transferperiode wieder mehr Ruhe bei den Vereinen eingekehrt. Die beiden badischen Nachbarn waren sehr von dem regelrechten Theater in der schon laufenden Saison an Wechselgerüchten betroffen. Erstligist Union Berlin arbeitete zunächst daran, als Ersatz für den abgewanderten Torjäger Sebastian Andersson KSC-Stürmer Philipp Hofmann in die Hauptstadt zu lotsen und war stark an SVS-Stürmer Kevin Behrens interessiert. Nachdem beides nicht zustande kam, konnten die Eisernen am Ende Joel Pohjanpalo verpflichten. Ein Abgang Hofmanns hätte besonders schwer gewogen, da der Torjäger in der letzten Saison mit 17 Saisontreffern so etwas wie eine Karlsruher Lebensversicherung war. Danach folgte bei den Torschützen Mittelfeldstratege Marvin Wanitzek mit fünf Treffern. Hofmann: „Es ist doch normal, dass ich zu einem Bundesligisten möchte, wenn aus der Ersten Liga ein Angebot kommt. Jetzt, wo ich hierbleibe, akzeptiere ich das. Ich habe einen Vertrag beim KSC, und werde, genauso wie letzte Saison, alles für ihn geben.“

Mit welcher taktischen Herangehensweise werden die Sandhäuser am Samstag in Karlsruhe in die Partie gehen? Dennis Diekmeier und Aziz Bouhaddouz machen sich diesbezüglich schon mal Gedanken darüber.

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Die zweite Chance

Beide Klubs pochten somit bei allen Leistungsträgern auf die Erfüllung der Verträge, während es beim SV Sandhausen sogar zu sechs internen Zugängen kam. Nachdem Sören Dieckmann, Alexander Rossipal, Marlon Frey, Ivan Paurevic, Besar Halimi und Philipp Türpitz vor Wochen mitgeteilt wurde, dass man ohne sie plane, bekommen sie jetzt nach der durch die Pandemie erschwerten erfolglosen Vereinssuche eine zweite Chance. „Sie haben ab sofort die Chance, sich für einen Einsatz zu empfehlen. Sie sind wieder fester Bestandteil unseres Kaders“, erklärte der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca zu den ungewöhnlichen Maßnahmen. Türpitz tat sich laut Kabaca beim 2:2 im Testspiel in der Länderspielpause gegen Darmstadt 98 hervor: „Er hat eine sehr präsente zweite Halbzeit gespielt, mit vielen Aktionen.“

Vierkampf im Mittelfeld

Vakant bleiben die beiden Positionen im defensiven Mittelfeld, auf denen zuletzt viel variiert wurde, um mehr Stabilität ins Defensivspiel zu bekommen. Es läuft auf einen Vierkampf zwischen den etablierten Denis Linsmayer und Emanuel Taffertshofer sowie den Neuzugängen Anas Ouahim und Nikolas Nartey hinaus, wobei Ouahim und Nartey wie die restliche Mannschaft gegen St. Pauli kämpferisch überzeugen konnten und ihre Ansprüche untermauerten. Linsmayer hat seine Gehirnerschütterung überstanden und konnte wieder am Training teilnehmen. Womöglich feiert auch der jüngste Neuzugang Alexander Esswein bereits sein Debüt. Die Verpflichtung des erfahrenen Offensiv-Allrounders gibt Möglichkeiten zu taktischen Änderungen wie zum System mit zwei Flügelstürmern und einem Mittelstürmer.

Ein sicherer Rückhalt im Sandhäuser Tor ist der Österreicher Martin Fraisl
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Keine einfache Zeit für den KSC

Nachdem der SVS in Baden lange im sportlichen Schatten des KSC stand, hat sich das Blatt gewendet. Mitten in der Pandemie konnten die Karlsruher im Mai die Insolvenz noch abwenden und durch das „Bündnis KSC“ die Schulden um 20 Mio. Euro auf immer noch 10 Mio. Euro abbauen. Für Neuzugänge blieb somit nicht viel übrig, und so wurden als prominenteste Neuzugänge der junge Außenstürmer Benjamin Goller von Werder Bremen sowie Philip Heise von Norwich City ausgeliehen. Coach Christian Eichner, der im Februar die Nachfolge von Ex-SVS-Trainer Alois Schwartz antrat, schaffte mit seinem Team am letzten Spieltag der vergangenen Saison den Klassenerhalt, doch er ist sich bewusst, dass es weiterhin an Torgefahr mangelt und viel von der Treffsicherheit Hofmanns abhängt.

Ein am Spielfeldrand engagierter SVS-Trainer Uwe Koschinat gibt Anweisungen an seine Spieler
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Personalprobleme im offensiven Mittelfeldbereich

Für ihn liegen die Probleme im zentralen Bereich in Richtung Offensive. Lukas Fröde arbeitet als Abräumer im Dreier-Mittelfeld gut, und auch das Defensivverhalten der beiden Achter Marvin Wanitzek und Jerome Gondorf stimmt, doch die Offensive wird noch zu wenig eingesetzt. Gegen Sandhausen droht jetzt auch noch der beste Vorbereiter der letzten Saison, Wanitzek, wegen Sprunggelenksproblemen auszufallen. Etwas Selbstvertrauen fürs Derby holten sich die Karlsruher jedoch beim 4:2-Testspielsieg in der Länderspielpause gegen den mit einigen Stammspielern angetretenen Bundesligisten FSV Mainz 05 (Tore für den KSC durch Goller, Batmaz, Djuricin und Gueye). Erstmals in dem Test verteidigte in der Abwehr wieder Daniel Gordon. Bei der geplanten Verjüngungskur erhielt der 35-jährige Ex-SVS-Akteur Gordon erst vor kurzem einen neuen Einjahresvertrag, während mit Manuel Stiefler ein weiterer ehemaliger Sandhäuser noch auf einen neuen Vertrag in den durch die Pandemie erschwerten Zeiten hofft.

Mögliche Aufstellungen:

Karlsruher SC: Gersbeck – Thiede, Gordon (Bormuth), Kobald, Heise – Fröde – Gondorf, Wanitzek (Groiß) – Goller, Hofmann, Kother
SV Sandhausen: Fraisl – Zhirov, Nauber, Kister – Diekmeier, Ouahim, Nartey, Contento – Biada- Behrens, Keita-Ruel

Fotos: BWA und Kraichgausport

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