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Viele Regeldiskussionen im Sinsheimer Handballspiel
Hoffenheim und Schalke trennen sich leistungsgerecht 1:1
Samstag, 1. Dezember 2018

Das Top-Spiels des 13. Bundesliga-Spieltages zwischen dem Tabellensechsten TSG Hoffenheim und dem Vierzehnten FC Schalke 04 endete im Duell der beiden jüngsten Bundesliga-Trainer Nagelsmann (31) gegen Tedesco (33) mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Die 30.000 Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften Wirsol-Rhein-Neckar-Arena bekamen im Direktvergleich der beiden in der vergangenen Woche in der Champions-League unterlegenen Teams eine abwechslungsreiche, teilweise temporeiche und spannende Partie geboten.

Beide Treffer vom Elfmeterpunkt

Die Treffer erzielten jeweils per Strafstoß Kramaric für die TSG und Bentaleb für S04. Die Kraichgauer bleiben damit seit sechs Spielen ungeschlagen und rangieren weiter auf Platz 6. Positiv: Am Stimmungsboykott gegen Montagsspiele beteiligten sich beide Fanlagern nicht und unterstützten lautstark ihre Teams.

Dichtes Strafraumgedränge: Joelintons Kopfball wird in der Nachspielzeit von Torhüter Fährmann pariert
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Hoffenheim mit starker Anfangsphase

Die Gastgeber haben in den ersten 20 Minuten ihre stärkste Phase, dominieren das Geschehen und erspielen sich ein deutliches Chancenplus. Die in der Offensive ersatzgeschwächten Königsblauen, die in gewöhnungsbedürftigem giftgrünem Auswärtstrikot aufliefen, beschränken sich anfangs aus einer sicheren Defensive heraus mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Die erste Chance bietet sich dem in der ersten Hälfte bestem Hoffenheimer Zuber, der mit einem strammen Schuss an FC-Schlussmann Fährmann scheitert (2.). Wenig später ist es erneut Zuber, der von halblinks mit einem Schlenzer aus gut und gerne 20 Metern und 81 h/km nur die Querlatte trifft (5.). Die erste Gästechance hat Caligiuri, der aus zwölf Metern genau in die Tor-Mitte schießt, wo TSG-Keeper Baumann zur Ecke abwehren kann (11.). Kurz darauf ist es erneut Caligiuri, der sich über die rechte Angriffsseite gegen Zuber durchsetzt und mit einer Flanke mustergültig Burgstaller bedient, der jedoch am rechten Pfosten  vorbei köpft (14.).

Fährmann verhindert den Rückstand

Mit zunehmender Spieldauer lässt der TSG-Druck etwas nach, während die Schalker immer besser in die Partie finden. Die größte Chance der Gastgeber in der ersten Hälfte dann nach knapp einer halben Stunde. Nach einem Angriff über links landet der Ball über Kramaric bei Demirbay, der aus fünf Metern im Fallen Torhüter Fährmann am rechten Oberarm trifft, der Ball landet daraufhin bei Joelinton, der aus kurzer Entfernung erneut im reaktionsschnellen Fährmann seinen Meister findet. Der Schalker-Keeper bewahrt mit seinen tollen Reflexen sein Team vor einem möglichen Rückstand (28.).

Strafstoß wird zum Eckball

Fast im Gegenzug hätten die Gäste in Führung gehen können. Eine Ecke von links, getreten vom Ex-Hoffenheimer Rudy, landet am zweiten Pfosten, wo Burgstaller mutterseelenallein aus kurzer Distanz nur das rechte Außennetz trifft (29.). Eine äußerst aufregende Szene kurz vor der Pause. Wieder war es der bis dahin beste Schalker Caligiuri, der sich erneut über die rechte Seite durchsetzt, Gegenspieler Zuber grätscht dabei kurz vor der Torauslinie in dessen Flanke und bekommt den Ball vom Körper an den rechten Oberarm. Schiedsrichter Dr. Kampka entscheidet nach kurzem Zögern zunächst auf Strafstoß, dann überzeugt er sich nach Hinweis des Videoassistenten außerhalb des Spielfeldes am Bildschirm und revidiert seine Entscheidung und gibt Eckball. Es sollte nicht die einzige strittige Szene wegen Handspiel bleiben. Es war ein torloses Halbzeit-Remis, das aufgrund des Spielverlaufs auch gut und gerne 2:1 oder 3:2 hätten lauten können.

FC-Keeper Fährmann zählte zu den besten Schalkern

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Kramaric trifft nach strittiger Handspiel-Diskussion

Unverändert beginnen beide Teams die zweite Hälfte und machen da weiter, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Es entwickelt sich weiter ein abwechslungsreiches kämpferisches Spiel. Bei einem Konter über Joelinton kommt der Ball zu Belfodil, der im ersten Versuch an der Schalker Abwehr scheitert und im zweiten Anlauf Oczipka an die Hand schießt (57.). Der Unparteiische entscheidet spontan auf Elfmeter, während elf Schalker vehement protestieren, doch Dr. Kampka bleibt  nach Rücksprache mit dem Videoassistenten bei seiner Entscheidung. Spezialist Kramaric bleibt nach dreiminütiger Unterbrechung nervenstark und verlädt Fährmann mit seinem neunten verwandelten Strafstoß in Folge zur 1:0-Führung (58.).

Bentaleb gleicht per Strafstoß aus

Das Spiel nun völlig ausgeglichen, wobei bei beiden Mannschaften die Belastungen der Englischen Woche anzumerken sind. Der sprintstarke Joelinton startet immer wieder gefährliche Konter und kann meist nur durch Fouls gestoppt werden. Schalke mit Pech, als einen Schuss von Serdar von Adams im letzten Moment zur Ecke abgefälscht wird (67.). Jetzt wieder Strafstoß: Vogt wird von Schalkes Bestem Caliguiri überlaufen, während Abwehrspieler Bicakcaci den Laufweg des Angreifenden kreuzt und ihn hauchdünn berührt und zu Fall bringt. Spezialist Bentaleb trifft souverän unten rechts mit seinem sechsten Elfmetertor der Saison zum 1:1-Ausgleich (74.).

Doppelchance für Königsblau

Die Partie nun zwar nicht hochklassig aber mit Hochspannung. Bentaleb zieht aus 20 Meter ab und Baumann macht sich lang und lenkt den Ball um den linken Pfosten zur Ecke. (76.).Die darauffolgende Ecke landet beim eingewechselten Kennie, der aus sechs Meter direkt in Baumanns Arme köpft (77.). Zweimal Glück für die Gastgeber. Schalke in dieser Phase nun das druckvollere Team mit der Mehrzahl an Chancen. Hoffenheims beste Chance in der Schlussphase bietet sich dem eingewechselten Szalai, der von halblinks um einen Meter am rechten Pfosten vorbeischießt (81.).

Beide spielen auf Sieg, doch es bleibt beim leistungsgerechten Remis

Beide Teams suchen bis zum Abpfiff, angepeitscht von ihren Fans, die Entscheidung, wollen die drei Punkte. Auf beiden Seiten nochmals Aufregung. Während TSG-Verteidiger Kaderabek im letzten Moment gegen Mendyl zur Ecke klären kann (90.+2.), rettet Fährmann auf der anderen Seite bei einem Kopfball von Joelinton den Auswärtspunkt (90.+3.). Schalke, mit der bislang schwächsten Auswärtsoffensive der Liga, gelang es zwar erstmals in dieser Saison einen Rückstand wettzumachen, konnte aber auch im elften Versuch nicht den zweiten Auswärtssieg in Sinsheim feiern. Hoffenheims Torfabrik traf bisher in allen 13 Bundesligaspielen, übertragen auf das Kalenderjahr 2018 sogar in 29 von 30 Bundesliga-Partien.

oelinton (li.) konnte meist nur per Foul gestoppt werden

Stimmen der Trainer:

"Kann mit dem Punkt leben"

Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim): "Ich bin mit der ersten Hälfte sehr zufrieden. Wir hatten viele Balleroberungen. Da hat die Führung gefehlt. In der zweiten Hälfte waren beide Teams dann etwas müde. Schalke hatte dann mehr Ballbesitz und das Spiel wurde offener. Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung, da Schalke in der zweiten Hälfte besser war. Ich bin zufrieden und kann mit dem Punkt leben."

"Hätten gerne drei Punkte mitgenommen"

Domenico Tedesco (Schalke 04): "Es war ein sehr spannendes Spiel. In den ersten zwölf Minuten hat uns die TSG erdrückt. Wir haben die Bälle in der Zeit nicht festgemacht. Da haben wir ein wenig gelitten. Danach kamen wir immer mehr ins Spiel. Wir haben in der ersten Hälfte zwei gute Möglichkeiten durch Guido Burgstaller. In der zweiten Hälfte haben wir auf eine Dreierkette umgestellt, da beide Innenverteidiger eine gelbe Karte gesehen haben. Wir hätten gerne drei Punkte mitgenommen."

Fotos: Kraichgaufoto

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