Jochen A. Rotthaus wünscht sich drei Auswärtspunkte

Hoffenheim startet gegen Angstgegner Leverkusen

Zum Bundesliga-Rückrundenstart empfängt die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr) in der Sinsheimer WIRSOL Rhein-Neckar-Arena das Spitzenteam von Bayer 04 Leverkusen. Das Startprogramm mit Leverkusen und nächste Woche beim FC Bayern München beschert dem Tabellenletzten gleich ein Hammer-Auftaktprogramm. Das Bayer-Team war in der Vergangenheit immer ein sehr unangenehmer Gegner. Gegen keinen anderen Bundesligist haben die Kraichgauer, bei 13 Niederlagen und jeweils einem Unentschieden und Sieg mit 12:36 Toren   eine ähnlich negative Bilanz. Unvergessen wird auch das Phantom-Tor von Bayer-Stürmer Stefan Kießling vom Oktober 2013 bleiben.

„Bin Dietmar Hopp und dem Verein sehr dankbar „

Einer, der sich besonders auf das Wiedersehen an alter Wirkungsstätte freut, ist  der ehemalige 1899-Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus, der in Leverkusen die Funktion des Leiters der Direktion Marketing/Kommunikation innehat. Der gebürtige Essener hatte in verantwortlicher Funktion maßgebenden Einfluss beim Bau der Sinsheimer Arena. Gegenüber bwa-sport.de blickt Rotthaus gerne zurück: „Es war eine wunderbare Zeit in Hoffenheim. Ich  bekam die Chance viele Dinge gestalten zu dürfen, wofür ich Dietmar Hopp und dem Club natürlich auch heute noch sehr dankbar bin.“
Gemischte Gefühle verfolgen ihn, wenn er den Businessbereich vor Spielbeginn betritt: „Sicher ist das etwas Besonderes, weniger allerdings in Bezug auf die Arena als vielmehr wegen der  bekannten Gesichter dort.“ Zur aktuellen Situation seiner Ex-Vereins wollte er sich nicht näher äußern: „Ich beobachte die Situation ja nur aus der Ferne und mir steht es hier auch gar nicht zu, das zu beurteilen. Aber selbstverständlich wünsche ich dem Club, dass er in der Bundesliga bleibt.“

„Tolle Entwicklung der Hoffenheimer-Fanszene“

Rotthaus hatte zu den Fans immer ein offenes Ohr, förderte die Fankultur in ihrer Entwicklungsphase. Mit Respekt stellt er nun fest: „Die Fanszene hat sich in der Kürze der Zeit toll entwickelt. Ich habe immer noch einige wenige, sehr intensive Kontakte.“ Einen Tipp für das Spiel wollte er nicht abgeben, doch seine Gefühle sind eindeutig: „Ehrlich gesagt, das schönste Gefühl wäre, wenn wir drei Punkte aus Sinsheim mit nach Leverkusen nehmen würden.“

„Jetzt zählen nur noch Siege

Dem wird das Team von Trainer Huub Stevens alles dagegen setzen. Nach den positiven Trainingseindrücken der intensiven Vorbereitungsphase gehen die Hoffenheimer voller Tatendrang ins erste Heimspiel. „Um aus den Abstiegsregionen heraus zu kommen, zählen jetzt nur noch Siege. Gegen Leverkusen wollen wir versuchen damit zu beginnen. Mit unseren Fans im Rücken ist das nicht unmöglich“, äußerte sich Kapitän Pirmin Schwegler gegenüber bwa-sport.de.

Kommt Kramaric bereits gegen Leverkusen zum Einsatz?

Spannende Frage, ob Trainer Huub Stevens bereits im Heimspiel gegen Leverkusen auf seinen ersten Neuzugang Andrej Kramaric zugreift? Eher unwahrscheinlich, nach nur wenigen Trainingseinheiten dürfte der 24-jährige Stürmer von Leicester-City eher eine Alternative für das nächsten Spiel am 31. Januar bei den Bayern sein.
Manager Rosen kündigte an, weiter die Augen auf der Suche nach Verstärkungen offen zu halten. Bis zur Schließung des Winter-Transferfensters am 31. Januar bleibt noch etwas Zeit.    

Fotos: Kraichgaufoto

Jochen A. Rotthaus, ehemaliger Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Hoch her geht es immer zwischen der TSG und dem Bayer-Team

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