Newcastle United zahlt 50 Millionen für den Flügelflitzer
Bazoumana Touré wird nach der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 nicht mehr zur TSG Hoffenheim zurückkehren, sondern seine Karriere in der englischen Premier League bei Newcastle United fortsetzen, wo er einen Fünfjahresvertrag unterschrieb.
Der Transfer des temporeichen Flügelspielers beschert den Kraichgauern die Rekordtransfersumme von 50 Millionen Euro. Damit löst der Ivorer den Brasilianer Joelinton als Hoffenheimer Rekordtransfer ab, der im Sommer 2019 für 44 Millionen Euro ebenfalls von der TSG zu Newcastle United auf die Insel wechselte.
Der 20-jährige hat sich in nur anderthalb Jahren bei der TSG zu einem hochtalentierten und äußerst begehrten Offensivspieler entwickelt.
Für neun Millionen aus Hammarby verpflichtet
Touré kam im Februar 2025 für die stolze Summe von neun Millionen Euro für einen Spieler diesen Alters vom schwedischen Erstligisten Hammarby IF zur TSG, wo er insgesamt 43 Bundesliga-Partien (fünf Tore und 15 Assists) sowie zwei Spiele im DFB-Pokal bestritt. In der abgelaufenen Spielzeit stand er in 30 Bundesliga-Spielen und zweimal im DFB-Pokal auf dem Platz. In der Liga lag er mit 17 Scorerpunkten (fünf Tore und zwölf Vorlagen) klubintern hinter Andrej Kramarić und Fisnik Asllani auf Rang drei.

„Bazou hat eine außergewöhnliche Entwicklung genommen“
TSG-Sportchef Andy Schicker
„Bazou hat seit seiner Verpflichtung aus Schweden im Februar 2025 eine außergewöhnliche Entwicklung genommen – einen großen Anteil daran hat auch das Trainerteam um Chris Ilzer. Mit seinen Leistungen hatte er maßgeblichen Anteil an der zweitbesten Saison der Vereinsgeschichte.“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG.
Bei der WM konnte Touré nicht überzeugen
Dass Touré der Hoffenheimer Königstransfer werden würde, hatte sich angedeutet, da viele Topklubs ihr Interesse am schnellen und dribbelstarken Außenstürmer bekundet hatten. Daran hat auch die WM 2026 nichts geändert, die für Touré nicht wie erhofft verlaufen ist. In Nordamerika stand Touré für die Elfenbeinküste nur zum Auftakt gegen Ecuador (1:0) in der Startelf, gegen Deutschland (1:2) kam er nicht zum Einsatz, gegen Curacao (0:2) wurde er in der 67. Minute eingewechselt und gegen Norwegen (1:2) stand er nur wenige Sekunden auf dem Feld.

„Die TSG war wie eine Familie für mich“
Touré über seine Zeit bei der TSG
„Die TSG war wie eine Familie für mich. Wir haben eine wunderschöne und erfolgreiche Zeit zusammen erlebt, in der ich mich als Spieler und als Mensch entwickeln durfte. Ich danke meinen Teamkameraden und Trainern, aber genauso jedem Einzelnen im Klub und den Fans von Herzen“, sagt Touré zum Abschied aus Hoffenheim.

Mit Woltemade in einem Team
Während die TSG in der neuen Saisonh in der Europa League vertreten ist, verpasste Newcastle als Zwölfter der Vorsaison in der kommenden Runde eine internationale Teilnahme. Bei den „Magpies“, die sich seit 2021 im Besitz des saudi-arabischen Staatsfonds befinden, trifft Touré auf Nationalstürmer Nick Woltemade, der im Vorjahr für 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart auf die Insel transferiert wurde.
Fotos: Kraichgaufoto und foto2press













