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Gelingt Sandhausen Wiedergutmachung am Millerntor?
Kocak-Truppe steht beim Tabellensechsten St. Pauli auf dem Prüfstand
Donnerstag, 4. Oktober 2018

Nach der dritten Saisonniederlage im vierten Heimspiel gegen Magdeburg herrscht Katerstimmung beim Tabellensechzehnten der 2. Liga  SV Sandhausen. Nur fünf Punkte aus den bisherigen acht Partien sind eine enttäuschende Bilanz der Hardtwald-Kicker. Nachdem die Heimbilanz saisonübergreifend erschreckend schwach ist, ruhen die Hoffnungen nun in der Ferne. Die bisherigen Auswärtsauftritte, in denen die Kurpfälzer sich mehr aufs Kontern verlegten und vier ihrer fünf Punkte holten, stimmen die schwarz-weiße Fangemeinde etwas zuversichtlich. Das Team von Trainer Kenan Kocak möchte daher vor der Länderspielpause am Sonntag (Beginn 13.30 Uhr) beim FC St. Pauli punktemäßig nachlegen, um sich in den unteren Tabellenregionen etwas Luft zu verschaffen.

Rückendeckung für Trainer und Mannschaft

Auch wenn sich im Umfeld immer mehr Unmut breit macht, so stehen die SVS-Verantwortlichen voll und ganz hinter dem Trainer und der Mannschaft. Die verschiedenen Aussagen der letzten Tage verdeutlichen, dass man in der aktuell sportlichen Krise Zusammenhalt und Einheit dokumentieren möchte.

Philipp Klingmann (li.) im Zweikampf mit Mats Møller Dæhli vom FC St. Pauli
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Trotzreaktion

Doch eine ähnlich blutleere Vorstellung wie gegen Magdeburg dürfen die Schwarz-Weißen auf dem Heiligengeistfeld in unmittelbarer Nähe der Reeperbahn im Hamburger Stadtteil St.Pauli nicht nochmal abliefern, sonst wird es zunehmend ungemütlich am Hardtwald. Die Aussage von Trainer Kocak ist diesbezüglich aussagekräftig: „Es war ein sehr, sehr schlechtes Spiel gegen Magdeburg. Mit dieser Einstellung holen wir keinen Punkt mehr“. Daran sollten sich die Spieler orientieren und mit einer Trotzreaktion die entsprechende Antwort geben. Besonders in Krisenzeiten sind Charakter und Einstellung gefragt.

Trainer-Frage stellt sich (noch) nicht

Auch wenn sich nach acht Spieltagen eine Trainer-Frage (noch) nicht stellt, weiß Kocak, dass er und sein Team schnellstmöglich liefern müssen, bevor negative Stimmen immer lauter werden. Er kennt die Gesetzmäßigkeiten im Trainergeschäft all zu gut. In den Kommentaren der Spieler ist deutlich zu entnehmen, dass sie voll und ganz zu ihrem Trainer stehen und die Schuld bei sich und an anderen unglücklichen Umständen im Spiel sehen. Dabei berufen sie sich hauptsächlich auf Kleinigkeiten und Nuancen, die über knappe Spielausgänge entschieden haben.

Torgefahr im Sandhäuser Strafraum beim letzten Gastspiel des Kiezklubs am Hardtwald

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St. Pauli mit positivem Lauf

Ob die Trendwende gerade bei den heimstarken St. Paulianern am Sonntag herbeigeführt werden kann ist fraglich. Der Tabellensechste aus der Hansestadt hat nach drei Niederlagen wieder in die Spur gefunden und holte aus den Partien gegen Ingolstadt, Paderborn und den Hamburger SV, bei nur einem Gegentor, sieben von neun möglichen Punkten. Dennoch gibt es unverkennbare Schwachstellen beim Gegner, die den Gästen aus der Kurpfalz zum Vorteil werden könnte. Bei einem Torverhältnis von 12:14 Toren haben die Kiezkicker inzwischen keine allzu große defensive Stabilität signalisiert. Statistiken belegen, dass die Sandhäuser, die im Schnitt zwei Kilometer mehr als die Hamburger pro Spiel herunterspulen und  Topwerte von 120 km pro Partie erreichen, mit deutlich mehr Power in den bisherigen Begegnungen zur Sache gingen.

Veerman ersetzt Bouhaddouz

Das Team von Trainer Kauczinski musste den Abgang von Sobiechs zum 1. FC Köln verkraften, für den mit dem ehemaligen Sandhäuser Knoll einer der torgefährlichsten Defensivspieler und Standardspezialisten der vergangenen Saison von Jahn Regensburg kam. Erfolgreichste Torschützen sind Mittelfeldspieler Buchtmann und der niederländische Neuzugang Veerman mit je drei Treffern. Der 2,01 m große Stürmer Veerman zeigte bereits gute Ansätze, um die Sturmflaute der Hamburger zu beheben und erwies sich dabei schon als guter Ersatz für den wie Knoll ehemaligen Sandhäuser Bouhaddouz, der kurz vor Ablauf der Transferperiode zum saudi-arabischen Klub Al-Batin FC wechselte.

Mit vereineten Kräften kann die SVS-Defensive einen Angriff der Hamburger abwehren

Starker Defensiv-Auftritt beim ungeliebten Nachbarn

Im ersten Zweitligaderby überhaupt am vergangenen Spieltag vor 57.000 Zuschauern beim HSV ließen die Paulianer beim torlosen Unentschieden nur acht Torschüsse zu, und Trainer Kauczinski resümierte: „Wir wollten die starken offensiven Spieler des HSV aus dem Spiel nehmen, was uns auch gut gelungen ist. Mit dem Herz, dem Einsatz und auch dem Verstand, mit dem meine Spieler agiert haben, bin ich sehr zufrieden.“

Paqarada und Förster auf dem Weg zurück in die Mannschaft

Zur Personalsituation beim SVS: Bei den Langzeitverletzten Schuhen, Gipson, Knipping und Daghfous dauert es noch, doch die Hoffnung auf eine Rückkehr der beiden gegen Magdeburg schmerzlich vermissten Paqarada und Förster, die wegen Problemen im Adduktorenbereich bzw. Schmerzen im Knie passen mussten, ist groß.

Millerntor ist gute Adresse für die Kurpfälzer

In der vergangenen Saison sicherte sich der Kiez-Klub erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt. Derzeit ist der Kultverein auf einem guten Weg,  sich mit einer konstanteren Saison Hoffnungen auf eine  Rückkehr in die Bundesliga seit 2011 zu machen. Obwohl die Gesamtbilanz mit vier  Siegen, fünf Unentschieden und drei Niederlagen für die Norddeutschen spricht, sollten die letzten Austritte des SVS am Millerntor mit einem Sieg und zwei Unentschieden positiv stimmen.

Fotos: BWA (3) und Kraichgausport (1)

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