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"Man muss immer realistisch sein"
Schreuder hält nichts von vorschnellen Beurteilungen und wirbt für den Faktor Zeit
Freitag, 27. September 2019

Bei den routinemäßigen Pressekonferenzen vor den jeweiligen Bundesligaspieltagen geht es immer sehr sachlich und themenbezogen zu. Zu den Hauptthemen gehören ein kurzer Rückblick auf das letzte Spiel, die Vorschau auf den nächsten Spieltag, Analysen und Herangehensweisen zum nächsten Gegner, die personelle Situation mit Infos über verletzte Spieler, sowie aktuell anfallende Fragen zum allgemeinen Sportgeschehen. Dies war auch vor dem 6. Ligaspieltag der TSG Hoffenheim gegen Borussia Mönchengladbach der Fall. Hoffenheims neuer Cheftrainer Alfred Schreuder war dieses Mal besonders in Redelaune. Der 46-jährige im niederländischen Barneveld geborene Fußballlehrer ist ein offener, freundlicher und sympathischer Typ. Schon zu Kindheitszeiten war der Wunsch Profifußballer und dann Trainer zu werden, allgegenwärtig. „Ab dem zehnten Lebensjahr habe ich dafür gearbeitet“, antwortete Schreuder auf eine Fan-Frage bei der PK.

Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder beim Austausch mit Journalisten bei einer Pressekonferenz

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Es wird zu schnell nach einem Fazit gefragt

Als nach etwa 20 Minuten die meisten Fragen bei der Pressekonferenz geklärt waren, hatte Schreuder noch etwas Redebedarf. Dabei ging es ihm vor allem um die öffentliche Wahrnehmung, den Faktor Zeit und Geduld. „In der Bundesliga wird sehr schnell nach einem Fazit gefragt. Das geht mir, aber auch anderen Trainern so. Ich weiß, dass das normal ist und die Journalisten immer eine schöne Geschichte haben möchten, doch als Trainer muss man auch Zeit bekommen“, warb der Cheftrainer um Verständnis und ergänzte: „Man muss Zeit bekommen, die eigene Philosophie zu nutzen und zu entwickeln. Ich habe festgestellt, dass man viel zu früh und schnell Fazite und Ergebnisse sehen bzw. vernehmen möchte - Fußball ist nun mal ein Ergebnissport.“

"Man muss in die Art und Weise der Arbeit investieren"

Wohlwissend, dass nach dem 5. Spieltag fünf Punkte noch eine ausbaufähige Bilanz sind, sieht Schreuder einen Entwicklungsschritt in der etwas veränderten Spielweise nach der dreieinhalbjährigen Ära Nagelsmann mit nun deutlich verändertem Spielermaterial : „Jetzt möchten wir etwas anderes versuchen, das seine Zeit braucht und nicht nur am Erfolg oder an Ergebnissen gemessen werden kann. Man muss in die Art und Weise der Arbeit investieren, und am Ende, wenn alle fest daran glauben, wird auch der Erfolg da sein.“

Alfred Schreuder (li.) im Austausch mit Freiburgs Trainer Christian Streich

Glaube und Vertrauen werden sich auszahlen

Der Hoffe-Coach sieht diese Situation auch auf andere Vereine übertragen: „Das ist jetzt nicht nur die Ansicht in Hoffenheim, das werden auch die Trainer von Köln, Gladbach und Wolfsburg usw. so sehen. Wenn der Glaube und das Vertrauen da sind, wird sich das am Ende auszahlen. Erst nach 34 Spieltagen kann man dann sehen, ob es funktioniert hat.“ Bei allen öffentlichen Wahrnehmungen, auch bedingt durch die Vielzahl an Informationen über die vielseitigen Kommunikationswege verweist Schreuder zu Recht darauf: "Wir dürfen nicht vergesssen: Es bleibt Fußball. Die Spieler müssen frei sein. Das wichtigste Wort ist Mut." 

"Es gibt keine einfachen Gegner"

Schreuder machte deutlich, dass ihm die neue Aufgabe als Cheftrainer sehr viel Freude bereitet und dass man sich immer wieder beweisen muss: „Es macht sehr viel Spaß, hier zu arbeiten. In der Bundesliga sind alle Gegner schwer. Nach der Niederlage gegen Freiburg waren viele enttäuscht, weil man glaubte, dass dies der einfachste Gegner sein würde. Aber es gibt keine einfachen Gegner. Es ist wichtig auf uns zu schauen, uns weiter zu entwickeln, mutig zu sein und vielleicht auch etwas mehr Risiko zu gehen.“

TSG-Cheftrainer Schreuder gibt vom Spielfeldrand Anweisungen an seine Spieler

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Offensive Denkweise

Dabei ging der Blick positiv und optimistisch nach vorn: „Nach einigen Verletzungsphasen kommen jetzt einige Spieler wieder zurück. Die neuen Spieler entwickeln sich jetzt immer besser. Wir müssen schauen, dass wir eine gute, offensive Mannschaft auf den Platz bekommen, die auch defensiv gut ist.“

Angenehmer, offener Umgang mit Journalisten

Auf Nachfrage bescheinigte er die Zusammenarbeit und den Umgang mit den Journalisten bislang als sehr angenehm: „Ich lese nicht alles, aber ich glaube es geht gut. Ich habe noch keine Probleme gehabt. Ich habe in der letzten Woche noch einen längeren Austausch mit zwei Journalisten nach der PK gehabt, das war ein offener Austausch, wo mir auch zeigte, dass es gut funktioniert. Klar ist aber auch, dass man auch darüber schreiben muss, wenn es gut aber auch wenn es nicht gut läuft. Man muss immer realistisch sein.“

Fotos: Kraichgaufoto

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