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TSG kassiert 0:3-Heimniederlage gegen abgezockte Gladbacher
Hoffenheims Dilemma ist die katastrophale Chancenverwertung
Samstag, 28. September 2019

Es war ein kurioser 6. Bundesliga-Spieltag, an dem es bislang sechs Auswärtssiege und ein Unentschieden gab. Während die Münchner Bayern nach der überraschenden Niederlage von Nagelsmanns Leipzigern wieder von der Pole-Position grüßen, bleibt die TSG Hoffenheim nach der zweiten 0:3-Heimpleite in Folge gegen Mönchengladbach mit fünf Punkten zwar weiter auf Platz Elf, kann aber am Sonntag bei ungünstigen Spielausgängen der zwei noch ausstehenden Spiele zwei Plätze nach unten rutschen. Aufgrund der beiden folgenden schweren Aufgaben in München und zu Hause gegen Schalke 04 bedarf es eines großen Optimismus, an einen erhofften Befreiungsschlag für die Kraichgauer zeitnah zu glauben.

Robert Skov versucht sich in dieser Szene gleich gegen drei Gladbacher Gegenspieler durchzusetzen

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Starke Hoffenheimer Anfangsphase

Das deutliche Ergebnis von 0:3 täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Die Hoffenheimer, die kurzfristig die beiden Stammkräfte Kevin Vogt (Oberschenkelprobleme) und Isaak Belfodil (Mandelentzündung) ersetzten mussten, kamen vor 29.030 Zuschauern stark in die Partie und hatten bei hohem Anfangstempo und bissigem Zweikampfverhalten deutliche Spielvorteile und gute Tormöglichkeiten durch Stefan Posch(5.), Ihlas Bebou (5.) und Christoph Baumgartner (13.). Erst nach einer Viertelstunde konnten sich die Gladbacher vom Druck befreien und mutiger nach vorne spielen. Beide Teams lieferten sich einen munteren Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber deutliche Vorteile und ein spielerische Übergewicht hatten. Nachdem Florian Neuhaus nur das Hoffenheimer Außennetz traf (28.), scheiterte auf der anderen Seite Dennis Geiger, dessen Schuss im letzten Moment von Matthias Ginter noch abgewehrt wurde (38.).

Glückliche Pausenführung für effektivere Gladbacher

Nur drei Minuten später führte ein gelungener Spielzug über die rechte Angriffsseite zur überraschenden Gästeführung. Marcus Thuram hatte sich gegen Kevin Akpoguma durchgesetzt und flach in die Mitte gespielt, wo Alassane Plea aus kurzer Distanz den Ball über die Line drückte (43.). Es war eine schmeichelhafte Pausenführung, bei der es die TSG versäumte, ihre guten Möglichkeiten in zählbaren Erfolg zu verwerten.

Sargis Adamyan (li.) im Zweikampf mit Gladbachs Nico Elvedi

TSG macht das Spiel, der Gegner die Tore

Auch in der zweiten Hälfte entwickelten die Blau-Weißen mehr Druck und Zug zum Tor und erspielten sich zwar im Ansatz gute Chancen, die aber im Endeffekt nicht zum Erfolg führten. Nachdem Stefan Lainer nach einer TSG-Ecke in höchster Not auf der Torline (51.) rettete, köpfte auf Gladbacher Seite Breel Embolo frei aus fünf Metern neben das Tor (53.). Nur eine Minute später entschied Schiedsrichter Harm Osmers aufgrund eines von ihm geahndeten Handspiels auf Strafstoß für die Gastgeber, den er aber nach Überprüfung der Videobilder zu Recht zurücknahm, da der Gladbacher Spieler den Ball deutlich erkennbar an den Kopf bekam (54.). Während das Team von Trainer Alfred Schreuder verstärkt auf den Ausgleich drückte und durch Pavel Kaderabek (57.) und Robert Skov (59.) weitere Möglichkeiten ungenutzt ließ, boten sich den Gladbacher Fohlen zunehmend größere Räume, die sie mit schnellen Kontern versuchten zu überbrücken.

Die Borussia nutzt ihre Freiräume eiskalt

Nachdem Embolo einen davon knapp neben das Tor setzte, sorgte Thuram nach schöner Einzelleistung aus elf Metern für eine beruhigende 2:0-Führung (65.). Nach einer Doppelchance für den VfL durch Neuhaus (73.) und Embolo (74.) vergaben  die Hoffenheimer jeweils durch Kopfbälle der eingewechselten Sargis Adamyan (78.) und Lukas Rupp (82.) gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Nachdem der Unparteiische einen Elfmeter nach einem Foul von Florian Grillitsch an Neuhaus durch den Video-Assistenten fälschlicherweise zurücknahm (81.), sorgte der Gefoulte zwei Minuten später nach einem Konter für die endgültige Entscheidung, als er sich gegen Kevin Akpoguma durchsetzte und vorbei an Torhüter Oliver Baumann zum 3:0 traf (83.). Bezeichnend die letzte Großchance der Partie, als Sebastian Rudy völlig freistehend aus zwölf Metern den Ball an den rechten Gladbacher Torpfosten setzte (87.).

Dennis Geiger versucht es mit einem Distanzschuss

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Auswärtsstarke Fohlen galoppieren hoch auf Platz 4

Am Ende hatten sich die Gäste vom Niederrhein aufgrund einer effektiveren Chancenverwertung und mehr Zielstrebigkeit in einer ausgeglichenen Partie glücklich, aber ergebnistechnisch deutlich durchgesetzt. Gladbach feierte den dritten Sieg in Folge und hat auf allen fremden Plätzen in dieser Saison bisher alle Pflichtspiele gewonnen. Der verdiente Lohn ist Platz 4. Hoffenheim hängt nach der zweiten Heimniederlage bei fünf Punkten aus sechs Partien den eigenen Erwartungen hinterher und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, viel zu leichtfertig mit seinen Torchancen umzugehen.

Nur vier Treffer in sechs Spielen ist alarmierend

Dass in vier von sechs Spielen kein Treffer erzielt werden konnte, macht deutlich, wo es mangelt. Die Hoffnungen ruhen weiter auf einer schnellen Genesung des verletzten Torjägers Andrej Kramaric, der frühestens nach der Länderspielpause gegen Schalke 04 wieder im Kader stehen dürfte. Dass sich die bisherigen sechs Gegner und auch die folgenden beiden alle in der ersten Tabellenhälfte positionieren, soll keine Ausrede, aber eine Feststellung sein. Der Verkauf einiger Leistungsträger hat im Sommer zwar das Hoffenheimer Festgeldkonto deutlich anwachsen lassen, sportlich aber eine größere Lücke hinterlassen, als zunächst angenommen. Im neuen Team stimmen viele Abläufe noch nicht, vor allem im Spiel nach vorn. Dieser Entwicklungsprozess bedarf Zeit und Geduld. Dem neuen Trainer ist zu wünschen, dass er diese von den Verantwortlichen weiter bekommt und in Ruhe arbeiten kann.

Statistik:

TSG Hoffenheim: Baumann – Posch (68. Locadia), Akpoguma, Hübner – Kadeřábek, Grillitsch, Geiger (79. Rupp), Rudy, Skov – Bebou, Baumgartner (51. Adamyan)
VfL Borussia Mönchengladbach: Sommer – Lainer (88. Jantschke), Elvedi, Ginter, Wendt – Zakaria – Neuhaus (86. Raffael), Kramer – Embolo – Thuram (78. Herrmann), Plea
Tore: 0:1 Plea (43.), 0:2 Thuram (65.), 0:3 Neuhaus (83.)
Schiedsrichter: Harm Osmers
Zuschauer: 29.030

Fotos: Kraichgaufoto

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