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Verballert sich Hoffenheim selbst die Europapokal-Teilnahme?
TSG mit mangelhafter Chancenverwertung beim 2:2 in Mönchengladbach
Samstag, 4. Mai 2019

Die Hoffnungen der TSG Hoffenheim, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren haben am 32. Bundesliga-Spieltag nach einem 2:2 bei Borussia Mönchengladbach einen großen Rückschlag erlitten. Nach der 1:4-Heimklatsche vor einer Woche gegen Wolfsburg droht den Kraichgauern nun auch die Europa League-Qualifikation aus den Händen zu gleiten. Sollte Leverkusen am Sonntag gegen Frankfurt gewinnen, würden die Hoffenheimer raus aus den Europapokalrängen auf Platz 8 rutschen.

Leichtfertig wichtigen Auswärtssieg liegen gelassen

Dass das Team von Trainer Nagelsmann überhaupt in diese Situation kam, kann es sich selbst zuschreiben. In einer einseitigen und überlegen geführten Partie im Borussia-Park vor 51.807 Zuschauern vergaben die Gäste viele hochkarätige Torchancen und verspielten so einen wichtigen Auswärtssieg bei einem direkten Mitkonkurrenten. Trotz 26:11 Torschüssen reichte es am Ende nur zur Punkteteilung. Zur Erinnerung: Auch beim 0:0 im Hinspiel dominierten die Blau-Weißen eine teils einseitige Partie und vergaben auch da eine Vielzahl vielversprechender Siegchancen. Gladbach, das nach einer katastrophalen ersten Hälfte erst in den zweiten 45 Minuten besser ins Spiel kam, reichte vier Chancen zu zwei Treffern. Während sich die Punkteteilung für die TSG wie eine gefühlte Niederlage anfühlte, feierten die Fohlen vom Niederrhein den Punkt wie einen Sieg.

Typischer Blick für das Duell zwischen Gladbach und Hoffenheim. Bei beiden Unentschieden in dieser Saison hat die TSG vier Punkte leichtfertig vergeben.

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Hoffenheim setzt Gladbach mächtig unter Druck

Von Beginn an dominierten die Hoffenheimer das Geschehen, störten Gladbach früh beim Spielaufbau und erspielten sich, begünstigt durch zahlreiche Fehler des Gegners, viele Tormöglichkeiten. In der 6. Spielminute setzten Demirbay und Kramaric ihre Schlenzer etwas zu hoch an. Gladbachs erste Möglichkeit entstand nach einem Freistoß von Herrmann, den Torhüter Baumann zur Seite abwehren konnte (25.). Im weiteren Verlauf ging es im Einbahnstraßen-Fußball nur noch in Richtung Borussen-Tor, in dem der starke Torhüter Sommer sein Team vor einem längst fälligen Rückstand bewahrte.

Kaderabek trifft per Kopfball zum 1:0

Nachdem Kramaric (28.) und Szalai mit einer Doppelchance (31. und 32.) vergaben, sorgte Defensivspieler Kaderabek für die längst fällige 1:0-Führung, als er eine Demirbay-Ecke aus elf Metern wuchtig als Aufsetzer mit seinem dritten Saisontreffer ins rechte Eck köpfte (33.). Der zunehmend verunsichert wirkende VfL musste sich danach immer lautere Pfiffe seiner unzufriedenen Fans gefallen lassen und hatte Glück, dass in der Folge keine weiteren Gegentreffer fielen. Sowohl Posch (36.), Bicakcic (37.) und Kramaric (40.) scheiterten entweder am Aluminium, an Torhüter Sommer oder am eigenen Unvermögen. Nach einer 1:16 Torschuss-Bilanz war der fünffache Deutsche Meister bei einem nur 0:1-Pausenrückstand noch gut bedient.

Hochkarätige Chancen leichtfertig vergeben

In der zweiten Hälfte änderte sich wenig, die tiefstehenden Gladbacher waren weiter total von der Rolle und mussten sich der offensivstarken Kraichgauer erwehren. Doch diese brachten das Kunststück fertig, hundertprozentige Chancen leichtfertig zu vergeben. Sowohl Szalai (59.), als auch Belfodil (60.) gelang es nicht frei vor dem VfL-Tor das erlösende 2:0 zu erzielen. Kurz zuvor hatte Hoffenheims bereits gelbverwarnte Innenverteidiger Posch Glück, dass ihm Schiedsrichter Stegemann nach einem Foul nicht vom Platz stellte. Mit offener Sohle hatte der Österreicher Gegenspieler Neuhaus abgegrätscht.

Kramaric vergab in Mönchengladbach mehrere hundertprozentige Chancen
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Kramaric schießt am leeren Tor vorbei – Ginter trifft zum 1:1

Den Höhepunkt im Chancen vergeben gab es in der 70. Minute, als Vize-Weltmeister Kramaric, der vor einer Woche gegen Wolfsburg einen Strafstoß an den Pfosten setzte, aus fünf Metern das leere Gladbacher Tor verfehlte. Dies sollte sich rächen, denn fast im Gegenzug erzielte Defensivspieler Ginter mit der ersten VfL-Chance in der zweiten Hälfte den überraschenden und unverdienten 1:1-Ausgleich (72.). Die Bilanz von 21:6 Torschüssen entsprach nicht dem aktuellen Spielstand.

Amiri kam und traf

Trainer Nagelsmann ersetzte daraufhin seinen glücklosen Torjäger Kramaric durch Amiri (75.), der sich wenig später in den Mittelpunkt spielte. Nachdem Baumann bei einem Schuss von Hazard zur Stelle war, führte ein Konter zur erneuten Hoffenheimer Führung. Nachdem Schulz von halblinks mit einem Distanzschuss am linken Lattenkreuz scheitert, landete der Ball über Umwege bei Amiri, der aus 18 Metern volley ins rechte obere Eck trifft (79.).

Drmic machte es Amiri gleich

Doch auch Gladbachs Trainer Hecking hatte bei seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen. Dem eingewechselten Drmic gelang nach Vorarbeit von Traoré der erneute Ausgleich (84.). Es war bereits das 12. Jokertor der Gastgeber - Ligarekord. Zudem haben die effizienten Gladbacher nach ihrem vierten Torschuss erstmals seit elf Spieltagen wieder mehr als ein Tor erzielt. Nachdem Schulz in der Schlussphase noch eine gute Möglichkeit ausließ, blieb es letztendlich beim 2:2-Unentschieden, das dem Spielverlauf in keiner Weise entsprach. Das Fazit von Schulz nach dem Abpfiff: „Das Spiel müssen wir definitiv gewinnen. Wir waren fast über die gesamten 90 Minuten die bessere Mannschaft und hatten genügend Chancen, die Führung auszubauen. Wenn man ein gutes Spiel macht und nicht als Gewinner vom Platz geht, ist das sehr enttäuschend.“

Szalai hatte im Borussia-Park viele gute Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben

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"Sind nicht abgezockt genug"

Im bisherigen Saisonverlauf haben die Nagelsmänner bereits zum zwölften Mal nach eigener Führung 26 Punkte verspielt, was sich am Ende vielleicht hinsichtlich der ehrgeizigen Saisonziele bitter rächen könnte. In den noch ausstehenden beiden Endspielen um Europa empfängt die TSG Hoffenheim am Samstag Werder Bremen und muss am Saisonfinale am 18. Mai beim FSV Mainz antreten. Mittelfeldspieler Demirbay ist weiter optimistisch: „Wir sind in manchen Situationen noch nicht abgezockt genug. Wir müssen aber hoffen, dass die Konkurrenten nicht so punkten, dass sie uns davonlaufen. Ich bin weiter optimistisch. Jeder von uns wird in den beiden letzten Spielen versuchen, das Maximale rauszuholen.“

Stimmen der Trainer:

Julian Nagelsmann (Trainer TSG Hoffenheim): „Wir sind enttäuscht. Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt mit sehr gutem Pressing. Die Umschaltsituationen haben wir nicht gut genug ausgespielt. Trotzdem hatten wir 16 Torschüsse, was ausreichend für 45 Minuten ist. Wir hätten zwei bis vier Tore machen können und den Sieg sichern können. Leider kassieren wir den Ausgleich. Wir hätten heute verdient gewinnen können und haben in beiden Spielen gegen Gladbach in dieser Saison vier Punkte liegen lassen.“

Dieter Hecking (Trainer Bor. Mönchengladbach): „Hoffenheim hat uns sehr früh angelaufen, dadurch haben wir viele Bälle verloren. Nach 20 Minuten wurde es immer unkontrollierter bei uns, was auch zum Gegentreffer führt. Die Köpfe der Mannschaft in der Halbzeit waren unten. In der Phase nach der Umstellung in der zweiten Halbzeit, in der wir noch etwas gebraucht haben, hat Hoffenheim den Sack nicht zugemacht. So kamen wir zum Ausgleich. Danach lief es besser, aber wir haben leider wieder ein Gegentor kassiert. Mich macht es glücklich, dass die Mannschaft dann nochmal zurückgekommen ist. Es war ein sehr glücklicher Punkt.“

Fotos: Kraichgaufoto

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