Packendes Duell zum Heimspielauftakt: Hoffenheim empfängt Vizemeister Dortmund

TSG möchte vor voller Hütte die ersten Punkte einfahren

Fast vier Monate mussten die Fans der TSG Hoffenheim auf ein Bundesliga-Heimspiel ihrer Mannschaft warten. Letztmals feierte am 9. Mai das Ilzer-Team einen 1:0-Heimerfolg über den SV Werder Bremen in der Sinsheimer PreZero Arena. Jetzt, eine gefühlte Ewigkeit später, empfängt die TSG am Samstag um 15:30 Uhr im ersten Saison-Heimspiel Vizemeister Borussia Dortmund an gleicher Stelle, die jetzt den Namen SNP Arena trägt. Und die Hütte wird – wie immer gegen die Ostwestfalen – mit 30.150 Zuschauern wieder rappelvoll sein. Dass dabei gut ein Viertel schwarz-gelbe Gästefans sein werden, dürfte ebenso wenig überraschen.

Tim Lemperle wird nach seiner Gelbsperre beim Auftakt in Köln jetzt gegen Dortmund womöglich in die Startformation stehen

Borussen sind formstarke Frühstarter

Nach der 2:3-Saisonauftaktniederlage in Köln bekommen es die Kraichgauer gleich zum Heimspieldebüt mit einem Hochkaräter zu tun, der traditionell besonders formstark aus der Sommerpause kommt. Dies unterstrich der BVB bereits beim 2:0-Auftaktsieg über den Hamburger SV. Eine Niederlage mussten die Schwarz-Gelben aber dennoch einstecken. Kurz vor dem Bundesligastart unterlagen sie im Franz-Beckenbauer-Supercup dem FC Bayern zu Hause mit 1:2.

Andrej Kramaric traf gegen die Dortmunder in der Vergangenehit besonders oft ins Schwarze

Kramaric trifft gegen Dortmund besonders gerne

Gute Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen in Sinsheim dürfte TSG-Rekordtorschütze Andrej Kramaric haben, der mit zwei verwandelten Elfmetern beim 2:1-Erfolg die Dortmunder fast im Alleingang besiegte. Es war am 30. Spieltag ein verrücktes, denkwürdiges Spiel indem die Gastgeber kurz vor der Pause durch einen nach VAR-Hinweis von Referee Daniel Siebert gegebenen Handelfmeter in Führung gingen, und auch das späte Siegtor zum 2:1-Endstand kam auf die gleiche Art und Weise zustande.

Kabak gewinnt das Kopfballduell mit dem Dortmunder Bellingham. Der TSG-Verteidiger zählte beim 2:3 in Köln zu den besten Hoffenheimern.

Bilanz spricht deutlich für die Gäste

Die Bilanz zwischen beiden Vereine spricht deutlich für die Gäste. Von insgesamt 39 Duellen konnte Dortmund 19 Spiele gewinnen, während Hoffenheim neun Siege verbuchen konnte. 11 Partien endeten unentschieden. Nachdem es zuvor fünf Heimniederlagen in Folge gegen den BVB in Sinsheim gab, konnte die TSG diese Negativserie mit dem 2:1-Erfolg in der letzten Saison zumindest beenden.

Hoch her wird es auch am 2. Spieltag am Samstag zwischen den beiden Rivalen hergehen

Viele Neuheiten zum Heimspielauftakt

Es gibt neben dem Stadionname noch weitere Neuheiten beim Heimspieldebüt. Alle Hoffenheimer Mannschaften wurden zur neuen Saison vom italienischen Sportartikelhersteller Macron ausgerüstet, der den spanischen Konkurrenten Joma ablöste. An den Kiosken werden ausschließlich bargeldlose Zahlungsmethoden akzeptiert. Die drei Euro Pfand pro Becher beziehungsweise Schale, gibt es ebenfalls bargeldlos zurück. Und mit Basti Hauk hat die TSG einen neuen Stadionsprecher. Der 36-Jährige tritt die Nachfolge von Nils Hachmann an und wird ab sofort die Heimspiele der Hoffenheimer moderieren.

Fanmarsch zum Stadion

Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist groß. Die TSG-Fans werden mit einem organisierten Fanmarsch gemeinsam mit Fahnen und Schals in Blau-Weiß zum Stadion laufen und dabei in der Stadt gleich richtig für Stimmung sorgen. Treffpunkt für alle Hoffe-Fans ist am Samstag um 10:30 Uhr beim Wächter bzw. an der Allee. Abmarsch ist um 12:00 Uhr.

Der Spielplan beschert der TSG HOffenheim gleich zwei Knaller-Heimspiele innerhalb einer Woche.

Nach dem Knaller folgt der nächste

Bereits eine Woche später kommt es an gleicher Stelle zum nächsten Heimspielknaller, wenn der schwäbische Nachbar VfB Stuttgart an der Elsenz seine Visitenkarte abgibt.

Fotos: BWA und Kraichgaufoto

Artikel teilen

WERBUNG