Es war ein trostloser nasskalter Freitagabend – und das noch an einem 13ten. Die wenigsten sind zwar an diesem Datum abergläubisch, doch es waren nicht wenige, die sich nach der 2:4-Heimniederlage der TSG Hoffenheim gegen den FC Augsburg am 15. Bundesliga-Spieltag mit einem äußerst unguten, mulmigem Gefühl auf den Heimweg machten. Auffällig: Nur wenige Minuten nach dem Abpfiff, und bevor sich einige Spieler in die Südkurve begaben, war diese fast schon komplett leer geräumt.
Ergebnisse spiegeln nicht die Leistungen wider
Während in jüngster Vergangenheit Heimspiele in der Sinsheimer Arena für Erlebnisfußball mit reichlich Toren standen, so bekamen die Zuschauer in den bisherigen acht Saison-Heimspielen wenig Zählbares geboten. Vier Niederlagen, darunter jeweils ein 0:3 gegen Freiburg und Mönchengladbach, ein 1:5 gegen Mainz 05 und jetzt ein 2:4 gegen Augsburg, das noch nie ein Auswärtsspiel gegen die Kraichgauer gewinnen konnte. Eine Torbilanz von 12:18 Toren spricht für sich. Auch der an sich redegewandte Nationalspieler Sebastian Rudy tat sich schwer, die Situation richtig einzuordnen: „Ja, es ist ein bisschen komisch. Auch wenn das Ergebnis was anderes sagt, waren wir die bessere Mannschaft.“ Von einem Heimkomplex wollte er nichts wissen.













