Am Mittwoch ist für die TSG Hoffenheim wieder sportlicher Feiertag, denn da steht die Begegnung in der Königsklasse des europäischen Fußballs, der Champions League, beim französischen Spitzenteam Olympique Lyon auf dem Programm. Abseits des Bundesliga-Alltags bietet sich den Kraichgauern auf höchster internationaler Ebene wieder die Möglichkeit beste Eigenwerbung zu betreiben. Auch die Hoffe-Fans sind in CL-Euphorie – über 1.600 werden in Lyon dabei sein, um ihr Team lautstark zu unterstützen.
Fehler werden eiskalt bestraft
Die sportliche Zwischenbilanz nach der Hinrunde der Gruppenphase fällt für die Hoffenheimer ernüchternd aus. Aus den beiden Heimspielen gegen den englischen Meister Manchester City (1:2) und den letztjährigen Tabellendritten der französischen Liga Olympique Lyon (3:3) sowie dem Auswärtsspiel beim ukrainischen Meister Schlachtar Donezk (2:2) holten die Blau-Weißen nur zwei Punkte. Betrachtet man die drei Partien in der Königsklasse etwas detaillierter, war erkennbar, dass da deutlich mehr möglich gewesen wäre. Das späte Ausgleichstor in Donezk, ein folgenschwerer Patzer drei Minuten vor Spielschluss gegen ManCity von Stefan Posch, zwei kapitale Fehler von Kapitän Kevin Vogt und Torhüter Oliver Baumann gegen Lyon – die TSG schenkte den jeweiligen Gegner zu viele Tore. In der europäischen Eliteklasse werden diese Versäumnisse gnadenlos bestraft.













