Am Hardtwald sind Optimismus und Selbstvertrauen wieder zurückgekehrt

Sandhausen trifft erstmals auf Magdeburg

Große Erleichterung herrschte am Sandhäuser Hardtwald, nachdem das Team von Trainer Kenan Kocak am Mittwochabend beim FC Erzgebirge Aue mit 2:0 seinen ersten Saisonsieg am 7. Spieltag feiern konnte. Ein besonders großer Stein fiel Stürmer-Neuzugang Fabian Schleusener vom Herzen, als er kurz vor Spielende mit dem erlösenden zweiten Treffer für die Sandhäuser seine Torflaute im Schwarz-Weiß-Trikot beendet hatte. Der 26-Jährige kam im Sommer mit großen Erwartungen und der Empfehlung von 17 Saisontreffern für den Karlsruher SC an den Hardtwald. Seine Torgefährlichkeit konnte er jedoch in den ersten sechs Spielen an neuer Arbeitsstätte nur selten beweisen, wirke oft glück- und ideenlos.

Befreiungsschlag bei Schleusener und Wooten

Auch in Aue ließ er einige vielversprechende Torchancen ungenutzt, ehe in der 85. Minute der Bann endlich gebrochen war. Erleichtert zeigte sich auch vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den FC Magdeburg sein Trainer Kocak: „Fabian hat sich das Glück erarbeitet und sich endlich belohnt. Jetzt ist bei ihm der Knoten geplatzt!“ Ähnlich verlief es auch bei Sturmkollege Andrew Wooten, der in Aue mit seinem ersten Treffer nach fast neunmonatiger Leidenszeit eine Negativserie beendete. Der Deutsch-Amerikaner sagte nach dem Spiel: „Nach meiner langen Verletzungspause fehlen mir noch die Abläufe und das Timing, aber mit jedes Spiel tut mir gut, ich fühle mich immer besser.“

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