Fußballkulturzerstörern die Rote Karte zeigen

Jetzt sind knallharte Konsequenzen gefordert

Die Münchner Fußballdemonstration beim 6:0-Auswärtssieg in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim wurde durch ein beschämendes und skandalöses Fehlverhalten einer Ultra-Gruppierung im Bayern-Block komplett in den Hintergrund gestellt. Durch den fast provozierten Spielabbruch wäre es für den deutschen Fußball ein noch schwärzerer Tag geworden. Die gemeinsame Aktion der Spieler sowie das Verhalten der Verantwortlichen und des Schiedsrichtergespanns war genau die richtige Antwort auf die erbärmliche Aktion dieser Fußballchaoten. Gemeinsam begaben sich nach dem Abpfiff Spieler und Funktionäre beider Mannschaften sowie Dietmar Hopp zur Hoffenheimer Fankurve und bedankten sich bei den Zuschauern durch Klatschen für die gemeinsame Solidarität. Dieser Ausdruck von Gemeinsamkeit durfte einigen Fußballkulturzerstörern bitter aufgestoßen haben, zumal sich auch die eigenen Spieler von ihnen abgewendet hatten. Es ist nur zu wünschen, dass den Worten von Bayerns Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge auch Taten folgen. Rassismus, Beleidigungen und Schmähgesänge haben im Sport und in unserer Gesellschaft nichts verloren. Der Spielerstreik von Sinsheim war ein deutliches Signal für ein gemeinsames Vorgehen.

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